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Killerspiele | Scatterd

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Ach, so ist das: Killerspiele sind verantwortlich für Missbrauch auf Ameland

Gerade bei SpOn gelesen. Die bayrische Justizministerin Beate Merk, ihres Zeichens – wie könnte es in Bayern anders sein – Mitglied der CSU, hat ihre fachmännische fachfräuliche Analyse (schwarzer Humor ist extra, bäh!) zu den Vorfällen auf Ameland der Welt kund getan. Ihrer Meinung nach sind für den sexuellen Missbrauch Minderjähriger durch Teenager nicht etwa die fehlende Aufsicht Schuld, sondern die FDP (im Grunde genommen der Koalitionspartner) und, ach was haben wir sie lange nicht im “Spiel” gehabt, die Killerspiele. Für die intellektuellen unter uns: Ego-Shooter.

Es ist doch wirklich amüsant, mit welcher Selbstverständlichkeit manche Politiker erlogene Tatsachen in die Medien brüllen und dann noch als wahr dahin stellen, nur damit sie selber gut da stehen. Ich habe mit der Zeit ein paar Abwehrmechanismen für solchen Unsinn entdeckt: Weghören oder einfach nur lachen. In diesem Artikel werde ich lachen.

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World of Warcraft ist ein Killerspiel!

shoot 'em up - killerspiel
Image by cgre via Flickr

Direkt neben dem Stuttgarter Landtag haben sie einen Container aufgestellt. Sie sammeln Killerspiele wie “World of Warcraft”, “CounterStrike”, “Call of Duty”. Spiele, bei denen die Fetzen fliegen – Menschenfetzen, immer realistischer in der Darstellung. Man kann sie beim Aktionsbündnis abgeben, damit sie vernichtet werden.”

Das ist der O-Ton von einer Reportage bzw. einer Dokumentation über den schrecklichen Amoklauf von Winnenden, die vorgestern Abend um 21 Uhr in der ARD lief. Und es ist wiedermal ein gutes Beispiel für schlampigen Journalismus und Gamerhetze. Denn, hätten sich die Leute von der ARD mal richtig informiert, dann wüssten sie, dass bei World of Warcraft nicht die Fetzen fliegen. Auch, wenn man von Mr. T’s Werbung darauf schließen könnte. Dem ist nicht so. Liebe ARD-Schreiberlinge: Bei WoW (die freakige Abkürzung haben die Gamer World of Warcraft gegeben) handelt es sich um ein Online-Fantasy-Rollenspiel im Comiclook. Fantasy, Comic! Menschen haben dort nur sehr wenig zu suchen. Und realistisch ist ein Comic doch wohl nicht wirklich, oder? Sonst hätten meine Lieblinge der Warner Bros. -Schmiede schon längst die Häuser runterfallen müssen und das Meep, Meep-Vieh hätte schon längst geblitzt werden müssen.
Mal davon abgesehen gibt es auch weder in CounterStrike noch in Call of Duty zerfetzte Menschen. Aber die Sache geht noch weiter.

So wird gegen Ende behauptet, dass die U.S. Army Ego-Shooter einsetzt, um die Hemmschwelle der Soldaten herabzusetzen. Das sei eindeutig bewiesen worden und somit überhaupt nicht in Frage zu stellen. Zudem wird behauptet, dass Spieler, die viel spielen, auch aggressivere Spiele spielen.
Wie ihr euch denken könnt, ist das beides völliger Unfug. Fangen wir mit der letzten Behauptung mal an. Menschen, die viel spielen, sollen vorwiegend aggressive Spiele spielen. Das kann ich mir so nicht vorstellen. Was ist mit Sportspielen, Strategie- oder Rollenspielen? Nehmen wir mal Anno als Beispiel. Bei diesem Spiel ist eine Runde länger als bei einem Ego-Shooter, bei dem die Runden meist nur 5 Minuten dauern. Klar gibt es auch längerer Runden. In der Regel ist das aber nicht so. Bei Anno, einem Aufbauspiel, kann der Aufbau einer Stadt schon mal mehrere Tage dauern.
Kommen wir zu dem berühmten U.S. Army Argument, was immer gern genommen wird. Angeblich soll die Army Spiele einsetzen, um die Hemmschwelle herab zusetzen. Das ist schlichtweg völliger Unfug. Erstens Mal trainiert die Army das Schießen immer noch an realen Schießständen, da sie herausgefunden haben, dass es immer noch ein Unterschied ist, ob man real oder virtuell schießt (ja, ein normaler Mensch kann dazwischen unterscheiden!). Und zweitens gibt es weder Studien, die für eine Herabsetzung der Hemmschwelle sprechen, noch welche, die dagegen plädieren. Ein Auszug auf gamestudies:

Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter.

Ihr seht also: Bei dem ARD-Bericht handelte es sich um übliche Hetze gegen Computerspiele. Solche, die wir schon seit Monaten hören. Wer sich den Bericht angucken will, der kann das hier tun (ab Minute 35 beginnt das Grauen).

[via StigmaVideospiele]

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Viele eSportler haben ein gesünderes Leben!

Das verrät uns jedenfalls ein aktuelles Interview der FAZ mit David Garpenstahl, einer Person, die jährlich die größte LAN-Party der Welt in Schweden veranstaltet. Darin sagt er unter anderem, dass die sozialen und psychischen Probleme der Amokläufer und generell der Gewalt nicht von den Computerspielen ausgeht, sondern von der Gesellschaft erzeugt wird. Darüber hinaus seien Spieler des weltbekannten Rollenspiels World of Warcraft über den Daumen gepeilt besser in der Schule als der Durchschnitt und trinken sogar weniger Alkohol als Ihresgleichen. Insgesamt leben die Computerspieler also viel gesünder. Das erstaunt, hört man doch ansonsten immer Umgekehrtes in den Medien.

Das komplette Interview mit David Garpenstahl könnt ihr hier lesen.

Killerspieldebatte ist angeblich vom Tisch

Ganz offenbar hat die elend-lange Debatte um die Killerspiele nun ein Ende. Jedenfalls dann, wenn man sich den Koalitionsvertrag anschaut. Dort findet man nämlich in keinem Satz die Erwähnung von einem Verbot der “gefährlichen” Ego-Shooter.

Besonders die Politiker der CDU und CSU haben sich vor der Wahl klar und deutlich für ein Verbreitungs und sogar Herstellungsverbot solcher Spiele eingesetzt. Das hätte allerdings meiner Meinung nach gravierende Folgen. Insbesondere deshalb, da man mittlerweile mit Computerspielen mehr Umsatz macht als mit Kinofilmen. Glücklicherweise hat sich die FDP mit ihrer Forderung, die Sozialarbeit zu stärken, letztendlich durchgesetzt.

So steht letztendlich im Koalitionsvertrag, dass Computerspiele “ein selbstverständlicher Teil unserer Alltagskultur geworden” sind. Darüber hinaus soll der deutsche Computerspielpreis aufgewertet werden.

Die große Ausbeute der “Killerspiel-Container”-Aktion

shoot 'em up - killerspiel

Image by cgre via Flickr

Der ein oder andere mag es vielleicht mitbekommen haben: Nach dem schlimmen Amoklauf in Winnenden hat sich ein Elternbündnis gegründet, dass sich Aktionsbündnis Winnenden schimpft. Dieses Bündnis hatte vor ein paar Tagen eine große Aktion geplant, bei der sich “Killerspieler” von ihren bösen Spielen trennen konnten. Die Spieler sollten ihre Spiele in einen Container werfen und im Gegenzug dazu ein T-Shirt erhalten. Nun, die Aktion ist jetzt vorbei und die riesige Ausbeute wurde sogar auf Video aufgezeichnet:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=kR8FMLw5IR4[/youtube]

Wie man sieht, sieht man nichts. Diese ganze Aktion war ein totaler Flop. Um 14:30 befanden sich lediglich 2 PS2-Spiele, eine CD und ein uraltes GameBoy Modul (ja, wer kennt den Killerklempner nicht, der gerne Pilze frisst?!).

Übrigens: Auch das ZDF heute hat von der Aktion berichtet und erstaunt mich durch einen überraschend objektivem Bericht:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=JadNPcvDZhQ[/youtube]

[via Netzpolitik]

Leitfaden für die Journalisten in Bezug zu Killerspielen

Eigentlich könnte man denken, das Thema Killerspiele sollte schon seit Monaten gegessen sein. Ist es aber nicht. An wem das jetzt liegt, sei mal dahin gestellt. Fest steht aber: Es gibt immer noch hetzende Diskussionen, wenn es um das Thema geht. Und was habe ich mich nicht schon über so manchen Artikel geärgert. Da wird mal schnell World of Warcraft zum Killerspiel (oder jüngst auch zum Saufspiel) deklariert. Ab und zu werden auch völlig falsche Tatsachen in Fernsehbeiträge geschnitten. So werden Spiele als hierzulande verkaufbar dargestellt, obwohl sie es eben nicht sind. für diejenigen, die sich ärgern wollen, dem sei nochmals diese Video hier ans Herz gelegt. Lasst euch von der Stimme nicht beirren. Das Video ist sehenswert:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=9c5rwlKFsLE[/youtube]

Wie auch immer. Die Website Stigma Videospiele hat nun einen Leitfaden für Journalisten verfasst, der beinhaltet, wie man sich im Falle eines Berichtes über Videospiele verhalten soll. Mit “verhalten” meine ich natürlich die Art der Gestaltung des Artikels. So sollte ein Journalist nicht den Begriff Killerspiel als Fachwort für Videospiele einsetzen. Dieses Wort ist lediglich eine Propagandaentwicklung der Presse und bietet keinesfalls Nährboden für eine faire und sachliche Diskussion. Ebenso soll der Begriff “gewaltverherrlichende Videospiele” nicht mehr angewandt werden. Falls man doch in einem Artikel von diesem Begriff liest, so kann man davon ausgehen, dass der Journalist ein Dummkopf ist. Hätte er sich vorher informiert, so wüsste er, dass gewaltverherrlichende Spiele diejenigen sind, die eben schon verboten sind und somit nicht mehr verboten werden können.

Der Artikel auf Stigma Videospiele behandelt noch weitere Punkte, wie z.B. die aktuelle Rechtslage oder die Achtung von Vollständigkeit in Artikeln und ist auf jeden Fall lesenswert. Besonders für Journalisten und solche, die sich gern als welche ausgeben. Jetzt sei nur noch gehofft, dass sich wirklich mal Schreiberlinge diesen Artikel zu Herzen nehmen. Aber das werden sie eh nicht. Denn eins darf man dabei nicht vergessen: Auch wenn Journalismus fair sein sollte, so ist es erste Aufgabe eines Redakteurs, Publicity für die Zeitung zu machen. Und das macht man (aufgrund unserer jetzigen Gesellschaft) hauptsächlich mit Artikeln, die Computerspiele verteufeln. Noch.

Schramberger Gymnasium will ‘Killerspielfreie Zone’ werden

Eigentlich heißt es: Am Sonntag sollst du ruhen. Ich dachte mir einfach mal mich gegen die göttlichen Prinzipien hinweg zu setzen. Wie ich gerade bei Project-Dragon’s Blog gelesen habe fordert das Gymnasium in Schramberg ein Killerspielverbot in den eigenen Hallen. Demnach ist es den Schülern nicht gestattet derartige Spiele mehr zu spielen. Die Begründung ist, dass man aufgrund des Versagens des Staates in dieser Beziehung selber Initiative ergreifen muss. Killerspiele sollten geächtet werden. Desweiteren sollen sich Eltern sich den Vortrag “Eine Generation online” anhören sowie sich generell mit den eigenen Kids auseinander setzen und herausfinden, was denn allgemein an den Ego-Shootern so reizvoll sei.

Ich finde das schon allerhand. Natürlich sollte man sich mit den eigenen Kindern auseinander setzen. Das ist bei vielen Familien auch dringend nötig. Aber diese Vorgehensweise löst keineswegs das Problem der Amokläufe.

Amokläufer sind Personen, die sozial ausgegrenzt werden (oder wurden?). Man muss das Problem anders angehen und mehr Schulpsychologen einsetzen, um soziale Missstände zu begleichen. In dem Artikel sagt die Schule selbst, dass Killerspiele ein Verstärker seien und kein Auslöser. Warum greift man das Problem dann nicht sofort an der Wurzel und versucht die sozialen Probleme zu lösen?

ePetition gegen Verbot von Killerspielen

Ob Petition jetzt so der Bringer sind, ist fraglich (geworden). Schließlich hat man erst kürzlich bei der Debatte um die Netzsperren beobachten können, wie viel Beachtung solche Aktionen bei den Politikern finden: Null. Eigentlich schon ein Armutszeugnis für die jetzige Regierung, da hinter den Petitionen ja das Volk steht, dass letztendlich die Parteien und den Mist, den sie verzapfen wählt. Im Umkehrschluss heißt das natürlich, dass es wirklich noch genug Menschen gibt, die den großen Parteien ihre Stimme geben und diese sich sicher sein können, weiterhin in der Regierung zu bleiben.

Ein weiterer Mist, der auf der jetzigen Regierung gewachsen ist, ist das Verbot von Killerspielen. Die Bitte der Petition setzt schon an der Begrifflichkeit Killerspiele an. Kein Wunder, denn dieser Begriff ist ein kreativer Erguss von den Medien und soll absichtlich Propaganda erzeugen. Deshalb braucht sich der Otto-Normal-Verbraucher nicht wundern, dass dieser Begriff schnell von den Politikern (gern) übernommen wurde. Blöd nur, dass so keine sachliche und objektive Diskussion möglich ist, und der Begriff die Computerspieler unter uns auch noch diskriminiert.

Eine weitere Bitte der Petition ist es, das Vertrauen in die USK zu stärken und die Eltern zu mehr Verantwortung zu bringen. Schließlich ist es ihre Aufgabe, den Kindern kein Spiel in die Hände zu geben, was für sie nicht geeignet ist. Das ist nicht Aufgabe des Staates, auch wenn es für viele bequemer ist!

Viele Gründe also, die für die Petition sprechen. Worauf wartet ihr dann noch? Unterzeichnen, aber schnell!

Hier geht’s zur ePetition!

Zensiert die Killerspielseiten!

Achja, Twitter ist schon eine Nette Sache. Meldungen verbreiten sich dort so schnell wie die Pest. So bin ich heute auf einen Post von Florian Sander auf den Abgeordneten Thomas Strobl aufmerksam geworden, der auf abgeordnetenwatch.de gesagt hat:

In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden.

Anders formuliert heißt das nichts anderes, als dass er dafür plädiert, Seiten zu sperren, die sich mit Killerspielen wie CounterStrike oder Call of Duty beschäftigen.

Ich will jetzt nicht neunmalklug daher kommen, aber war es nicht das, was die Kritiker von den Internetsperren befürchteten und wofür Franzi Heine die ePetition (die übrigens diese Woche ausläuft!) erstellt hat? Insofern hat sich die Regierung doch selbst ins Bein geschossen, indem sie die Befürchtungen gerade bestätigt hat.

Mehr bleibt hier glaube ich nicht zu sagen. Den Rest kann man sich selber denken. Meiner Meinung nach gehören lieber ein paar Politiker zensiert.

Wer ist denn jetzt der Sündenbock? Killerspieler oder Schützen?

Als ich heute die Zeitung aufschlug, sprang mir ein interessanter Artikel ins Auge, den ich natürlich sofort lesen musste. Es ging in dem Artikel um die Verschärfung des Waffenrechts, was bei einigen Schützenvereinen und Sportschützen natürlich auf wenig Anklang stößt. So sind viele sehr empört darüber und meinen, dass nun sie die Sündenböcke für die Amokläufe seien und dass es schwarze Schafe doch immer gäbe, unabhängig davon, ob das Waffengesetz nun verstärkt werde oder nicht. Bis hier hin erst einmal.

Ich finde das schon recht amüsant. Euch ist doch sicher auch noch die Killerspieldebatte im Kopf, oder? Dort wird vor allen der virtuelle Gebrauch der Waffe angekreidet. Es geht sogar soweit, dass “Killerspiele” ganz vom deutschen Markt verschwinden sollen. Viele, auch bestimmt die Schützenvereine, fanden diese Änderung sicherlich wünschenswert. Bloß reagieren selbige, die vorher noch fleißig die CDU gewählt haben, sehr sensibel darauf, wenn man ihnen ihre reale Waffe wegnimmt. Das ist einfach nur köstlich anzusehen.  :)

Doch was sieht das neue Waffengesetz denn eigentlich vor? Unter anderem werden verdachtsunabhängige Kontrollen vorgenommen. Das heißt es wird nachgeguckt, ob die Waffen zu Hause richtig weggesperrt wurden. Das halte ich für eine sehr sinnvolle Änderung, auch wenn es ziemlicher Zufall ist, dass man mal einen “ernsten” Fall findet. Dennoch eine gute Möglichkeit. Denn: Es kann auch noch so viel kriminelle Energie vorhanden sein, wenn der Schrank zu ist, ist er zu. Dann gibt es keine Schüsse. Gut, der Amokläufer von Winnenden kannte die Kombination des Waffenschrankes, aber dafür sollen auch biometrische Sperren für die Schränke eingeführt werden.

Letztendlich finde ich es wirklich amüsant, wie nun der Schützenverein reagiert. Wie oft wurde denn schon auf Computerspielern rumgehackt? Wie oft wurden Wir schon kriminalisiert? Etliche Male! Deshalb finde ich es ziemlich lahm und enttäuschend, dass sich die Schützenvereine erst einschalten, wenn sie selbst betroffen sind. Aber so ist eben der Mensch, wie ich letztens in den Pädagogikstunden gelernt habe als wir die Kriminalitätstheorien durchgenommen haben. Aber das ist ein anderes Thema.

Ich für meinen Teil finde aber auf jeden Fall, dass das Waffenrecht verstärkt werden sollte. Denn schließlich muss man sich die Frage stellen, was schlimmer ist: virtuelles Schießen oder reales Schießen?! Ganz klar die reale Ballerei! Die Amokläufer haben größtenteils ihre Waffen aus Schützenvereinen. Und nicht aus Computerspielen!

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