Killerspiel | Scatterd - Part 2

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Zensiert die Killerspielseiten!

Achja, Twitter ist schon eine Nette Sache. Meldungen verbreiten sich dort so schnell wie die Pest. So bin ich heute auf einen Post von Florian Sander auf den Abgeordneten Thomas Strobl aufmerksam geworden, der auf abgeordnetenwatch.de gesagt hat:

In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden.

Anders formuliert heißt das nichts anderes, als dass er dafür plädiert, Seiten zu sperren, die sich mit Killerspielen wie CounterStrike oder Call of Duty beschäftigen.

Ich will jetzt nicht neunmalklug daher kommen, aber war es nicht das, was die Kritiker von den Internetsperren befürchteten und wofür Franzi Heine die ePetition (die übrigens diese Woche ausläuft!) erstellt hat? Insofern hat sich die Regierung doch selbst ins Bein geschossen, indem sie die Befürchtungen gerade bestätigt hat.

Mehr bleibt hier glaube ich nicht zu sagen. Den Rest kann man sich selber denken. Meiner Meinung nach gehören lieber ein paar Politiker zensiert.

Mein verhinderter Amoklauf

Lest ihr das Maniac Games-Magazin? Nein? Ich auch nicht. Dennoch habe ich über ein Forum heute von einen sehr interessanten Artikel erfahren. Naja, Artikel trifft es nicht genau. Es ist ein Leserbrief von einem (damals) jungen Mann, der nur durch einen Zufall daran gehindert wurde, einen Amoklauf zu starten und damit viele Menschen in den Tod zu reißen. Und sich selbst.
Doch glücklicherweise ist dies noch im letzten Moment verhindert worden, auch wenn man es bei seinem damaligen psychischen Zustand hätte gut verstehen können. Weiterlesen

Nehmt Joachim Herrmanns Seite vom Netz!

Ich möchte mich wieder mal dem feinen Herrn Herrmann  zuwenden, der heute durch seine Propagandarede auf der Verleihung des deutschen Computerspielpreises aufgefallen ist. Dieser Mann, dessen eigene Internetseite unter www.joachimherrmann.de erreichbar ist, hat kein Impressum auf seiner Homepage weshalb der Hoster diese Website eigentlich sperren müsste. Was der Herr nämlich nicht weiß, ist, dass es in Deutschland eine Impressumspflicht gibt. Dieses ist auf der Internetseite aber nicht vorhanden.

Beweisfoto

Beweisfoto - Da nützt auch eine Druckfunktion nichts. Ein Impressum ist nicht vorhanden.

Ich zitiere mal aus dem TMG (Telemediengesetz):

(1) Diensteanbieter haben für geschäftsmäßige, in der Regel gegen Entgelt angebotene Telemedien folgende Informationen leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar zu halten:

1. den Namen und die Anschrift, unter der sie niedergelassen sind, bei juristischen Personen zusätzlich die Rechtsform, den Vertretungsberechtigten und, sofern Angaben über das Kapital der Gesellschaft gemacht werden, das Stamm oder Grundkapital sowie, wenn nicht alle in Geld zu leistenden Einlagen eingezahlt sind, der Gesamtbetrag der ausstehenden Einlagen,
[...]

Da sieht man mal, wie gut sich der gute Herr mit dem deutschen recht auskennt. :)

Editierung:
Mittlerweile wurde das Impressum auf Herrmanns seite ergänzt. Nicht vergessen, dass dieser Artikel von gestern ist, als noch kein Impressum vorhanden war. Deshalb hatte ich (zum Beweis) auch einen Screenshot erstellt.

Der Vogel wurde abgeschossen: Minister setzt Killerspiele mit Kinderpornos gleich

Obwohl, darf ich das Wort abschießen in diesem Zusammenhang überhaupt benutzen? Ich bin mir da nicht ganz sicher. Lassen wir es als ironisches Schmankerl einfach mal so stehen. Leider ist mir Pain mit dieser News zuvor gekommen. Aber was soll man machen, Schule ist eben Schule :)

Naja, was ich eigentlich sagen will und worauf ich heute ziemlich perplex reagiert habe: “Minister: Killerspiele auf einer Stufe mit Kinderpornos”, so heißt die Headline auf Winfuture. Eine ähnliche News findet man auch auf golem. Nach den Worten von dem bayrischen Minister Joachim Herrmann auf der Verleihung des deutschen Computerspielpreises 2009:

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Interessante Fakten zur Killerspiel Debatte

Jaja, man kann es fast nicht mehr hören. Aber gerade eben bin ich auf einen Artikel von Barlow gestoßen, der Bezug zur Killerspieldebatte nimmt. Dem ein oder anderen könnte Barlow ein Begriff sein. Er ist in der WOW Szene durch seine Audiobeiträge sehr bekannt geworden.

Hier zählt er einmal die Fakten zur Killerspieldebatte auf. Machen Killerspiele überhaupt aggressiv? Warum “trainiert” die US-Army mit “Killerspielen”? Reagieren jüngere Spieler stärker auf Videospiele? All das wird in dem Artikel beantwortet. Natürlich durch Studien belegt.

-> Artikel

Killerspieler sind Verbrecher! Oder doch nicht?

Ich bin gerade über Geeklike auf einen interessanten Artikel aufmerksam geworden. Es geht dabei um die Killerspiel Debatte, die durch den Amoklauf vor wenigen Tagen wieder so präsent wie nie ist.

In dem Artikel wird auf den offenen Brief auf gefuehlskonserve aufmerksam gemacht. Deef, der Blogger hinter gefuehlskonserve, hat in einer sehr sachlichen Weise den Stand der Dinge.

Meiner Meinung nach ist die ganze Debatte um die Killerspiele ein Witz. Es ist halt einfach die Videospiele für die ganzen Gewalttaten verantwortlich zu machen. Dabei vergessen viele, dass die Spiele nicht die Ursache sind. Viele Politiker versuchen mit den billigen Argumenten Wähler zu fangen. Ganz besonders die älteren Menschen sowie diejenigen, die nicht in der Materie involviert sind, lassen sich gerne von den banalen Argumenten instrumentalisieren. Man darf nicht vergessen, dass dieses Jahr gewählt wird!

Ich kann jedenfalls nur dazu auffordern euch zu wehren! Lasst euch nicht vom Mainstream und nicht von den Medien als potenzielle Amokläufer dahin stellen! Schickt den Brief von gefuehlskonserve an Redaktionen und Fernsehsender. Wir sind viele und können was bewegen!

Ist Gewalt beim Spielekauf entscheidend?

Der Westen” berichtet von einer Studie, die an der University of Rochester durchgeführt wurde. Teilgenommen haben ca. 2670 Personen. Das Thema der Studie war schlicht und ergreifend: “Werden Computerspiele aufgrund der Gewalt gespielt?”. Im Klartext wird in Frage gestellt, ob das Töten von Menschen ein Spielspaß-Faktor sei. Wenn man den Ergebnissen der Studie glauben mag, so sei dies nicht der Fall.

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