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Internet | Scatterd

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ACTA: Was das ist und warum es tierisch gefährlich ist

Ich muss gestehen, ich habe mich lang daran drum herum gelesen, weil ich keine Lust hatte, mich mit so einem mächtigen Thema zu beschäftigen. Das war eventuell ein Fehler, denn ACTA scheint eine sehr gefährliche Sache zu sein. Hier mal ein Video, das in weniger als 10 Minuten erklärt, worum es sich handelt. Man sollte aber dazu sagen, dass das Video von Anonymous ist. Ganz unparteiisch ist das ganze also nicht. Aber wer bitte möchte schon anderer Meinung sein bei diesem Thema? Als normaler, freiheitsliebender Bürger kann man im Prinzip nur gegen ACTA sein. Hier also das Video:

Das Video macht ein etwas verschwörerischen Eindruck, aber ich denke das soll auch so ein. ACTA bewirkt weitreichende Änderungen in unsere Rechte. Wer weiterhin ein freies Internet möchte, sollte dieses Video weiter verteilen und die Leute aufklären. Handeln – jetzt!

Weitere Links:

Eat.ly – Essen im sozialem Dienst

Interessiert sich eigentlich irgendjemand während der Fussball Weltmeisterschaft, was ich hier schreibe? Na ich hoffe schon, denn heute möchte ich euch mal ein neues social Network vorstellen, was ich bei netzwertig aufgegriffen habe und auf den Namen eat.ly hört. Es geht, wie der Name schon vermuten lässt, bei dieser Seite ums Essen.

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Warum Android den Handheld-Markt dominieren wird

Anfangs dachte ich einfach nur: Ja gut, im Prinzip ist das ja nur ein OS für Handys. Nur halt jetzt von Google. Ich habe nicht geglaubt, dass dieses Betriebssystem mal so wichtig wird. Doch da habe ich mich wohl getäuscht. Im Moment schätze ich Google Android als sehr wichtig ein.

androids

Android hat eine Menge Vorteile für Hersteller mobiler Endgeräte. Da wäre zunächst einmal, dass Android ein quelloffenes Betriebssystem ist. Man darf es verwenden und auch als Basis für Weiterentwicklungen nutzen. Das macht die Entwicklung um ein Vielfaches günstiger. Darüber hinaus kann Android von Google auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Der Hersteller hat damit dann nicht mehr soviel am Hut. Nochmal Kosten gespart.

Die oben genannten Überlegungen führen zu dem Schritt, dass Android zunehmend in mobilen Geräten “verbaut” wird. Das führt nach Adam Riese (und Eva Klein ;) ) zu einer höheren Verbreitung des Google-OS. Eine höhere Verbreitung macht allerdings auch das Betriebssystem für App-Entwickler attraktiver. Im Moment gibt es laut Wikipedia rund 30.000 Apps im Android-Market. Tendenz natürlich steigend. Mehr Apps steigern natürlich das Interesse der Kunden für ein Endgerät mit Android. Schließlich ist es ja etwas wert, wenn man eine reichliche Auswahl an Apps hat, um das Gerät nach dem Kauf noch zu erweitern.
Wir befinden uns also praktisch in einem Kreislauf: höhere Verbreitung –> mehr Apps –> mehr Kunden –> höhere Verbreitung.

Und die Verbreitung ist bereits jetzt schon hoch, obwohl das System erst seit kurzem existiert. Aber es kommt nicht nur auf Handys zum Einsatz. Auch auf anderen mobilen Endgeräten wie dem Archos Internet Tablet oder dem vorgestern auf Scatterd präsentiertem WePad kommt Android zu Einsatz. Damit wird es zum Universalbetriebssystem für mobile Endgeräte.

Man kann also zusammenfassend sagen, dass Google mit Android ein super Coup gelungen ist. Auf der einen Seite hat Google einen Prestigestatus von der Sache, da sie Android entwickelt haben. Auf der anderen Seite wird der Markt damit enorm vorangetrieben und nicht zuletzt haben Hersteller mobiler Geräte einen enormen Kostenvorteil davon.

Linkschleuder für den Samstag

Leider finde ich aufgrund meines bevorstehenden Abiturs keine Zeit, um tiefgründige Artikel zu schreiben. Ich bin momentan total eingespannt. Ein dickes Sorry dafür. Bald gibts wieder Frischgedrucktes!

Als Entschädigung für die mauen Tage ohne Artikel hier ein paar lesenswerte Links.

Absolut sehenswert: Peter Kruse erklärt das Internet

Prof. Dr. Peter Kruse erklärt in diesem Interview quasi “alles”, was man über das Internet grundsätzlich wissen muss. Kruse ist ein deutscher Psychologe und lehrt an der Universität in Bremen. Er ist spezialisiert auf die Ausbildung von Netzwerken. Insofern ist der Schritt zum Internet nicht weit.

Bundestag setzt Enquete-Kommission “Internet und digitale Gesellschaft” ein

Kurzes Statement zu der Enquete-Kommission, die nun mit der Arbeit begonnen hat.

Vorratsdatenspeicherung: Kein Grund zum Jubeln

Fundierte Fakten zu der vor ein paar Tagen gekippten Vorratsdatenspeicherung. Beleuchtet auch die negativen Seiten dieses Urteils.

3sat über Digital Natives und Gratisinhalte im Web

Gestern kamen auf 3sat interessante Sendungen über das Web. Zum Einen wäre dort ein neues spezial, das über die “Eingeborenen des World Wide Webs” berichtet also solche Menschen, die mit dem Internet aufgewachsen sind. Diese Sendung könnt ihr euch hier ansehen:

http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=16669&mode=play

Zum anderen wurde gestern in der Sendung scobel über die sogenannte Gratismentalität des Webs diskutiert. Dazu waren Constanze Kurz vom Chaos Computer Club, Frank Schirrmacher von der FAZ und Gisela Schmalz von der Rheinische Fachhochschule Köln anwesend. Diese Sendung könnt ihr hier abrufen:

http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=16697&mode=play

Viel Spaß beim Gucken! :)

Das Internet 2009 in Zahlen

Pingdom war so nett und hat geradezu einen Informationoverflow über das Internet im Jahr 2009 veröffentlicht. Hier mal ein paar ausgewählte Fakten, den Rest findet ihr im Artikel auf pingdom:

  • 90 Billionen Emails wurden von den 1,4 Milliarden Emailusern weltweit versandt, also circa 247 Milliarden Emails am Tag
  • Im Dezember 2009 kamen 47 Millionen Websites dem Netz hinzu -> 234 Millionen Websites existierten im Dezember 2009
  • Weltweit gibt es zirka 1,73 Milliarden Internetuser, die meisten hocken in Asien (738 Millionen)
  • Es gibt weltweit 126 Millionen Blogs. Scatterd ist einer davon.
  • 27,3 Millionen Tweets werden jeden Tag getwittert
  • 84 % der Social Networks haben mehr weibliche als männliche User

Jede Menge weiterer Fakten über das Internet 2009 könnt ihr auf pingdom nachlesen.

Gesperrt, gefiltert, abgeklemmt: Das unfreie Netz

Neue Folge des elektrischen Reporters:

Die Tage des freien Surfens im Internet könnten bald vorüber sein. Länder wie China oder Iran überwachen bereits heute schon jeden Klick ihrer Bürger und stellen Vorschriften auf, welche Seiten diese aufrufen dürfen und welche nicht. Aber auch in Europa ist die Bewegungsfreiheit im Web in Gefahr. In Frankreich können mittlerweile Nutzer mit einem Surfverbot bestraft werden, wenn sie dreimal beim illegalen Musiktausch erwischt werden.
In Deutschland sollten durch das so genannte Zugangserschwerungsgesetz virtuelle Stopp-Schilder vor kinderpornographischen Inhalte errichtet werden. Auch wenn dieses Gesetz vorläufig auf Eis liegt: Kritiker dieser Regelung befürchten, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis andere unliebige Inhalte wie Computer- oder Glücksspiele zensiert werden. Derweil tagen die hinter verschlossenen Türen die führenden Wirtschaftsnationen zum Thema “geistiges Eigentum” – auf ihrer Tagesordnung stehen auch Netzsperren bei Urheberrechtsverstößen. Der Elektrische Reporter über Zensurmaßnahmen und ihre Folgen.

Elektrischer Reporter – Gesperrt, gefiltert, abgeklemmt: Das unfreie Netz

Der Kampf der Verleger gegen Google und meine Worte dazu

Habt ihr das mitbekommen? Da kommt doch tatsächlich eine Klage auf Google zu, da der Suchriese in den Suchergebnissen auf die Onlineartikel von Zeitungsverlagen verlinkt. Gut, dann ist dort vielleicht noch ein kleiner Ausschnitt des Artikels in den Suchergebnissen, der aber nicht mehr Wörter als ein Tweet enthält. Und jetzt sagen dazu tatsächlich die Verleger, dass Google mit deren “[...] aufwendig hergestellten Qualitätsinhalten [...]” Geld verdiene. Nun möchte man für jeden Klick auf einen Artikel, der nicht Google gehört, Geld. Bitte was?

Natürlich, liebe Zeitungen, eine Sachlage lässt sich ja auch super in weniger als 200 Wörtern beschreiben. Ich will darüber hinaus auch noch anmerken, dass über Google der meiste Traffic auf eure Seiten kommt. Es wäre also fatal, nun Google zu beschuldigen. Wenn es euch so stört, dass ihr im Index von Google auftaucht, dann blockt die Suchmaschine doch einfach. Och, geht ja nicht. Dann sind die Besucher futsch.

Aber falls alle Zeitungsverlage wirklich den Suchriesen blocken würden, spinne ich hier mal mein eigenes Zukunftsszenario: Es erscheint kein einziger Artikel einer Tageszeitungen mehr bei Google. Welche Quellen bleiben dann noch als Quellen? Ganz klar: Die Blogger. Wäre doch ganz amüsant, oder?

Natürlich ist es immer einfach, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Ich bitte aber einfach mal darum, eigene Lösungen zu entwickeln.

Künftig bessere Netzpolitik?

Markus vom Netzpolitikblog liegt ein Entwurf einer Enquete-Kommission vor. Wer jetzt nicht weiß, was eine Enquete-Kommission ist, der muss entweder einen Franzosen fragen, oder einfach hier weiterlesen. Unter einer Enquete-Kommission versteht man schlicht und einfach eine Arbeitsgruppe, die sich um ein zur Zeit stark polarisierendes Thema kümmern und Lösungen entwickeln sollte. In diesem Fall geht es um das Thema Netzpolitik. So ist es nicht gerade verwunderlich, dass die Enquete-Kommission den Namen “Internet und digitale Gesellschaft” trägt.

Unter anderem muss sich die Versammlung, die aus 13 Mitgliedern besteht, mit diesen Themen verfassen (Zitat von Netzpolitik, Creative Commons sei dank!)

Kultur und Medien

  • Stärkung der Medienverantwortung (Anbieter und Nutzer)
  • Veränderungen der Produktion, Distribution und Nutzung von künstlerischen Werken
  • Stärkung des Bewusstseins für den Wert geistigen Eigentums
  • Maßnahmen zur digitalen Sicherung des kulturellen Erbes und seiner Nutzung
  • Erhaltung und Sicherung von Medien- und Meinungsvielfalt

Wirtschaft, Umwelt

  • Sicherung eines funktionsfähigen Wettbewerbs zur Vermeidung marktbeherrschender Stellungen einzelner Unternehmen
  • Klima-, Umwelt- und ressourcenschonende Gestaltung der Informationstechnik (Green-IT)

Bildung und Forschung

  • Förderung der Medienkompetenz, Medienerziehung in Schule, Hochschule sowie Aus- und Weiterbildung
  • Internationale Zusammenarbeit in Forschung und Wissenschaft
  • Strategien zur Überwindung der digitalen Spaltung (Digital Divide)
  • Initiativen zum freien Zugang zu den Ergebnissen staatlich finanzierter Forschung (Open Access)
  • Weiterentwicklung und Definition offener Standards und Normen

Recht und Innen

  • Sicherung eines freien und ungehinderten Zugangs zum Internet für alle Nutzer und Informationsanbieter (Netzneutralität)
  • Gewährleistung einer vertrauenswürdigen, leistungsfähigen und sicheren Internet-Infrastruktur (staatlicher Schutz gegen Gefahren von innen und außen)
  • Bedrohungen durch Computer- und Internet-Kriminalität, -Terrorismus, -Spionage und -Sabotage
  • Verbraucherschutz (Missbrauch bei Massenabmahnungen, Rechtssicherheit im elektronischen Handel)
  • Durchsetzung berechtigter und Abwehr unberechtigter Ansprüche, auch im internationalen Rechtsrahmen
  • Zukunft des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung
  • Wahrung der Persönlichkeitsrechte
  • Rechtliche und technische Voraussetzungen für Datenschutz und Datensicherheit (bei privaten Unternehmen, insbesondere sozialen Netzwerken; Cyber-Mobbing, datenschutzfreundliche Technologien)
  • Realität und Umsetzung des Jugendschutzes (z.B. unterschiedliche internationale Rechtsnormen)
  • Konsequenzen aus der Konvergenz von Medien- und Telekommunikationsanbietern
  • Weiterentwicklung dieser Rechtsgebiete, auch in der Wechselwirkung von Bundes- und Landesrecht und unter Berücksichtigung des europäischen Rechtsrahmens

Gesellschaft und Demokratie

  • Weiterentwicklung der staatlichen Dienstleistungen (eGovernment)
  • Strategien für einen freien Zugang zu staatlichen Informationen (Open Data)
  • Soziologische Auswirkungen (Digital Immigrants und Digital Natives)
  • Möglichkeiten für neue Formen der Bürgerbeteiligung (E-Petitionen, Kommunalpolitik)

Interessante Punkte sind auf jeden Falldie Punkte OpenAccess, Netzneutralität, OPen Data und die relevanten Punkte bezüglich des Urheberrechtes. Mehr als diese Themenpunkte sind leider bislang noch nicht bekannt. Weitere Informationen sollen aber morgen das Licht der Welt erblicken.

Ob das aber nun letztlich ein Wendepunkt in der veralteten Netzpolitik ist, wage ich einfach mal zu bezweifeln. Die CDU hat bislang leider kaum Einsicht gezeigt und die FDP ist zu scheu. Ich bin trotzdem gespannt.

BILD startet Gratis-Filme-Portal

So langsam scheint es richtig los zugehen mit Video on Demand. So hat das Blatt BILD heute das hauseigene Streaming-Portal Film.Bild.de gestartet, wo jeden Tag ein neue Streifen für lau und legal angeboten werden. Natürlich kann man die Filme nicht herunterladen, sondern nur im Browser anschauen.
Zur Zeit ist das Angebot der Plattform noch nicht sehr reichhaltig. So sind unter anderem Rush Hour, Blade oder Good Will Hunting die einzig bekannten Filme. Die Filme kommen euch aus Streamingportalen bekannt vor? Das kommt nicht von ungefähr: Film.Bild setzt genau wie MSN Movies oder MyVideo Filme auf die Plattform Nowtilus. Es ist also abzusehen, dass Bild nach und nach die selben Streifen anbietet, wie schon die anderen beiden Seiten, die schon über je über 80 Filme in ihrer Datenbank haben. Übrigens: MSN Movies und MyVideo Filme bieten die Filme auch “für Umsonst” an.

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