Facebook | Scatterd - Part 2

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Du bist alleinr!

Digital Natives kennen das: Hier poppt ein neuer Tweet auf, dort schreibt man einen Blogeintrag, ein neues Foto bei Facebook, Meetings planen bei XING, eine neue Nachricht kommt bei ICQ rein und nebenbei wieder ein neuer Tweet. Irgendwann wird das zuviel, arrgghh! Deswegen gibt es jetzt Abhilfe, denn in Zeiten des Web 2.0 kann das Surfen sehr anstrengend werden. Falls ihr Ruhe braucht, zieht euch mal zurück, allein!

alleinr

Alleinr erfüllt einen ganz einfachen Zweck: Die Seite hilft Digital Natives, sich einfach mal zurück zuziehen. Zugegeben, wenn man Abstand braucht, ist es doch besser den PC auszuschalten. Aber ein Gag ist es allemal.

Mehr Wahlbeteiligung durch Onlinewahlen?

Die Wahlbeteiligung der diesjährigen Bundestagswahl war erschreckend niedrig und hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. So lag diese nur auf 70.8 %. Das ist ein alarmierender Wert, wenn man bedenkt, dass 2005 ebenfalls nur 77 % bei den Wahlen waren. Mal zum Vergleich: 1972 lag die Beteiligung auf stolzen 91 %! Danach war die Kurve praktisch nur noch eine Talfahrt und findet dieses Jahr einen neuen Tiefpunkt. Ich finde es recht schade, wenn ich Gründe wie “Keine Lust” oder “Warum soll ich zur Wahl gehen?” höre. Meiner Meinung ist es eine demokratische Pflicht zur Wahl zu gehen.

Wahlbeteiligung_Bundestagswahlen_Deutschland

Doch was hilft? Wie kann man die Wahlbeteiligung wieder bergauf führen? Nun ist die Idee auf Onlinewahlen aufgekommen. So soll man demnächst mit dem Browser die Partei der Wahl anklicken können und so seine Stimme abgeben. Laut einer Forsa-Umfrage des Branchenverbands BITKOM hätten 20 % der Nichtwähler ihre Stimme online abgegeben. Das entspräche einer Steigerung der Wahlbeteiligung um 6 Prozent. Damit kämen wir dann auf ca. 76 % Wahlbeteiligung, was aber immer noch sehr niedrig ist. Dies ist aber nur ein theoretischer Wert. Man könnte auch die Onlinepetitionen als Beispiel anführen. Die Beteiligung an dieser Plattform steigt von Tag zu Tag. Hat man vor einigen Monaten noch damit gekämpft, die 50.000 Pflichtunterschriften zusammen zu bekommen, so ist es heutzutage kein Problem mehr zu einem brisantem Thema die Hürde zu knacken. Nicht ganz unschuldig daran sind Web 2.0 Dienste wie Twitter oder Facebook, in denen sich in kürzester Nachrichten verbreiten lassen.

Allerdings bringen die Onlinewahlen auch Risiken mit sich: So könnte man theoretisch das Passwort eines anderen Bürgers knacken und so die Wahl beeinflussen. Oder man hackt sich sofort in die Datenbank der Wahl und verändert das Ergebnis nach belieben. Es müsste praktisch ein Schutz geschaffen werden. Eine Möglichkeit wäre das: Mit der Wahlkarte, die man per Post erhält, bekommt man auch einen Schlüssel, der in der Wahlkarte steht. Will man dann online abstimmen, so könnte man dies unter der Angabe der Personalausweißnummer sowie dem Schlüssel tun. Die Kombination aus diesen beiden langen Zeichenketten wäre praktisch unknackbar. Wobei man dazu sagen muss, dass nichts unmöglich ist und auch diese Möglichkeit nicht hunderprozentige Sicherheit gewährt. Zudem ist die Wahl unter Angabe der Personalausweißnummer nicht mehr anonym.

Ein schwieriges Thema also. Oder was meint ihr? Pergament oder digitales Papier?

Twitter macht dumm!

Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Psychologin Dr. Stacy Alloway. Demnach werden mit dem Videoportal Youtube (oder natürlich anderen Videoportalen wie MyVideo) und dem Micro-Blogging Dienst Twitter nur jede Menge Informationen aufgenommen, die aber nicht verarbeitet werden können. “Die Aufmerksamkeitsspanne wird verkürzt und man regt sein Gehirn nicht dazu an, neue Nervenverbindungen herzustellen.”, so die Aussage der Psychologin.

Der Gebrauch von Facebook aber habe wohl die gleiche Wirkung wie eine Runde Sudoku oder ein Kreuzworträtsel. Diese Tätigkeiten sollen das Arbeitsgedächnis stärken. So muss man bei Sudoku oder auch Strategiespielen auf bereits Vergangenes Rücksicht nehmen.

Wenn man sich allerdings so manches Facebook-Profil anschaut oder sich in anderen Communities umschaut, könnte man meinen die Frau hätte eigentlich so gar nicht recht. Viele User schreiben mit einer Rechtschreibung und Grammatik, die zu Wünschen übrig lässt. Oft geliebt ist auch die mega geile 1337-Sprache. Da fragt man sich, ob die vielleicht schon zuviel getwittert haben? M1r 3g4l, L33t r0ckt d3rb3… N0T!

[via Winfuture]

Twitter visuell: Robo.to – Videostatusmeldungen

Ist das der nächste Twitter-Killer? Wie ich gerade bei GeekLike gelesen habe, gibt es nun einen neuen Service im Internet: Robo.to. Bei Robo.to handelt es sich um einen Statusdienst wie Twitter. Der einzige Unterschied zu dem Zwitscherservice ist, dass man nicht über Textmeldungen seinen Stand aktualisiert, sondern über kleine Videobotschaften. Diese werden allerdings ohne Ton gespeichert.

Natürlich gibt es auch bei Robo.to Verknüpfungen zu anderen Netzwerken. So zum Beispiel zu dem “Konkurrenten” Twitter sowie Facebook. Zudem lassen sich die “Robo’s” auch per HTML-Code auf Websites einbinden. Otti von GeekLike hat dies schon mal probiert, seinen Account findet ihr hier.

Wer jetzt denkt, das Ding sei neu dem sollte gesagt werden: Solche Videostatusmeldungen gibt es schon und zwar auf 12seconds.tv. Dort herrscht das gleiche Prinzip. Der einzige Unterschied zu Robo.tv ist, dass die Statusmeldungen dort auch vertont sind. Die Videos haben also Ton.

Ob diese ganze “Videorei” erfolgreich sein wird, sei mal dahin gestellt. Auf jeden Fall ist es eine ganz nette Idee. Allerdings finde ich, dass es ohne Ton eigentlich witzlos ist. Bilder sagen zwar mehr als tausend Worte, Bilder mit Ton sagen aber noch mehr. Oder ist hier Schweigen Gold?

RockMelt – der neue Netscape

Marc Andreessen, der Entwickler vom Netscape Browser, hat nun sein neues Projekt ins Leben gerufen: RockMelt. Es handelt sich dabei um einen Browser, der den Fokus auf Social-Networking legt, da die derzeitigen Browser seiner eigenen Aussage nach nicht dem Web 2.0 gewachsen sind. Man will auch ein Augenmerk auf Facebook legen und sich anscheinend mit seiner Facebook-ID bei RockMelt einloggen können. Dieses “Gerücht” ging aus einer Aussage heraus, die leider wieder von der RockMelt Website entfernt wurde.

Weitere Informationen sind bisher noch nicht vorhanden. Das Team hinter dem Projekt hält sich noch sehr bedeckt mit den Aussagen. Wie man letztendlich die Idee von dem Social-Browser umsetzen will, ist mir im Moment noch schleierhaft. In ein paar Wochen wissen wir bestimmt mehr. Wer will kann auf der Website auch seine E-Mail angeben, um so stets informiert zu bleiben.

(via, Die Presse)

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