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Warum Android den Handheld-Markt dominieren wird

Anfangs dachte ich einfach nur: Ja gut, im Prinzip ist das ja nur ein OS für Handys. Nur halt jetzt von Google. Ich habe nicht geglaubt, dass dieses Betriebssystem mal so wichtig wird. Doch da habe ich mich wohl getäuscht. Im Moment schätze ich Google Android als sehr wichtig ein.

androids

Android hat eine Menge Vorteile für Hersteller mobiler Endgeräte. Da wäre zunächst einmal, dass Android ein quelloffenes Betriebssystem ist. Man darf es verwenden und auch als Basis für Weiterentwicklungen nutzen. Das macht die Entwicklung um ein Vielfaches günstiger. Darüber hinaus kann Android von Google auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Der Hersteller hat damit dann nicht mehr soviel am Hut. Nochmal Kosten gespart.

Die oben genannten Überlegungen führen zu dem Schritt, dass Android zunehmend in mobilen Geräten “verbaut” wird. Das führt nach Adam Riese (und Eva Klein ;) ) zu einer höheren Verbreitung des Google-OS. Eine höhere Verbreitung macht allerdings auch das Betriebssystem für App-Entwickler attraktiver. Im Moment gibt es laut Wikipedia rund 30.000 Apps im Android-Market. Tendenz natürlich steigend. Mehr Apps steigern natürlich das Interesse der Kunden für ein Endgerät mit Android. Schließlich ist es ja etwas wert, wenn man eine reichliche Auswahl an Apps hat, um das Gerät nach dem Kauf noch zu erweitern.
Wir befinden uns also praktisch in einem Kreislauf: höhere Verbreitung –> mehr Apps –> mehr Kunden –> höhere Verbreitung.

Und die Verbreitung ist bereits jetzt schon hoch, obwohl das System erst seit kurzem existiert. Aber es kommt nicht nur auf Handys zum Einsatz. Auch auf anderen mobilen Endgeräten wie dem Archos Internet Tablet oder dem vorgestern auf Scatterd präsentiertem WePad kommt Android zu Einsatz. Damit wird es zum Universalbetriebssystem für mobile Endgeräte.

Man kann also zusammenfassend sagen, dass Google mit Android ein super Coup gelungen ist. Auf der einen Seite hat Google einen Prestigestatus von der Sache, da sie Android entwickelt haben. Auf der anderen Seite wird der Markt damit enorm vorangetrieben und nicht zuletzt haben Hersteller mobiler Geräte einen enormen Kostenvorteil davon.

Windows Phone 7 angeblich ohne Copy&Paste und Multitasking [+Videos vom Handy-OS]

Heute ist bekannt geworden, dass Windows Phone 7, das neue Betriebssystem für Mobiltelefone von Microsoft, ohne Copy&Paste Funktion sowie ohne Multitasking daher kommt. Bei letzterem Fall werden die Apps beim Wechsel zum Homescreen einfach “gekillt” und aus dem Speicher entfernt. Das bringt sicherlich einige Performancevorteile, hat aber auch sehr viele Nachteile. Stellt man sich nur zum Beispiel mal vor, man lässt sich von dem Handy durch die Stadt navigieren und plötzlich wird man von einem Anruf überrascht. Die Navigation kann man dann schon mal vergessen. Wäre es nicht viel besser, wenn man den Anruf per Sprachbefehl annimmt und das Handy über Bluetooth mit dem Auto verbunden ist? Microsoft zufolge wohl nicht.

Zudem muss man wohl auch auf Copy&Paste bei Windows Phone 7 verzichten. Das ist ebenfalls wenig klug von Microsoft, wurde Apple doch monatelang nachgesagt, sie sollen doch ins iPhone endlich eine Kopierfunktion einbauen. Das hat das iPhone nun. WP7 nicht. Warum lernt man nicht aus den Fehlern anderer? Warum wurde hier ein Fehler, der dem Konkurrenten ewig nachgesagt wurde, kopiert? Ich kann’s mir nicht erklären. Oder verfolgt Microsoft die Strategie “Von Apple lernt man am besten?

In beiden Bekanntmachungen geht mir leider nur ein beherztes Schade über die Lippen. Ich war ja bis heute fest überzeugt, dass mein nächstes Handy ein Handy mit Windows Phone 7 ist. Nun bin ich doch am zweifeln, ob das die richtige Wahl wäre. Hoffen wir einfach mal, dass Microsoft schnell nachbessert. Ein wenig Zeit haben sie ja noch zum entwickeln.

Cool: Pandora – Eine Open-Source Handheld-Konsole

Habt ihr das schon gehört? Wie eine Pressemeldung verlauten lässt, hat das Projekt OpenPandora den OpenSource Handheld Pandora fast fertig gestellt und stellt das Gerät bald zum Verkauf bereit. Das Gerät ist mit einen 4,3 Zoll Touchscreen ausgestattet, besitzt einen 600 Mhz ARM-Prozessor und hat W-LAN an Bord. Die Akkulaufzeit liegt bei ca. 10 Stunden und eine 43-Tasten Tastatur gibt es auch. Das Gerät ist ein bisschen größer als ein Nintendo DS, passt aber trotzdem noch in eine Hosentasche. Aber diese ganzen Fakten sind nicht einmal das Interessanteste, auch wenn so klingt. Denn, das Gerät hat einen doppelt so schnellen Prozessor wie eine PSP, ist in etwa so schnell wie das neue iPhone 3GS. Eigentlich ein bisschen schneller. Aber jetzt kommt das Beste.

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Kommt Windows 8 schon 2012?

Kaum steht Windows 7 in den Läden, da werden schon wieder Gerüchte gestreut, dass der Nachfolger des überaus erfolgreichen 7 schon in den nächsten 2-3 Jahren erscheinen wird. Das geht jedenfalls aus einer Roadmap heraus, die ein nächstes “Major Release” im Jahre 2012 anzeigt. Ob das alles stimmt, kann man bezweifeln. Fest steht aber, dass Microsoft nun einen anderen Weg eingeschlagen hat und nun im Rhythmus von etwa 3 Jahren eine neue Version des hauseigenen Betriebssystems auf dem Markt zu schmeißen.

Die berühmte Frage bei Gerüchten lautet natürlich immer: Und, stimmts? Meiner Meinung nach könnte es sehr wohl sein, dass Windows 8 in drei Jahren auf dem Markt geschmissen wird. Die Kursänderung und die Roadmap sprechen dafür. Allerdings steht dann natürlich noch die Frage im Raum, wer denn nach Windows 7 schon wieder einen Wechsel vollzieht. Ich werde es auf jeden Fall nicht tun. Außer, die Preise für die Upgradeversionen würden in den Keller fallen. Was aber sicherlich nicht der Fall sein wird.

Vielleicht erledigt sich die ganze Sache ja auch von selbst und Roland Emmerich hatte Recht.

Chrome OS ist fertig! Und, was kann das alles?

Google Chrome
Image by Matrixizationized via Flickr

Es ist -wie ich finde- ein sehr spannendes Projekt. Wenn nicht sogar das Spannendste. Ich rede von Chrome OS, dem Betriebssystem von dem Suchmaschinengigant Google. Nun hat das große G das OS erstmals vorgestellt. Auf dem ersten Blick sieht es nicht anders aus, als ein schlichter Browser. Doch, versteckt sich dahinter mehr?

Google schlägt mit Chrome OS einen ganz neuen Weg ein, als den herkömmlichen. Das OS baut komplett auf der Onlinewelt und deren Anwendungen auf. So werden eure Daten nicht auf eurem Computer und der heimischen Festplatte gespeichert, sondern online. Auch Anwendungen werden nicht heruntergeladen und sozusagen offline ausgeführt, sondern müssen alle online verfügbar sein. Google Chrome kommt da zum Einsatz, indem es die verschiedenen Anwendungen verwaltet und die Nutzerdaten (Logininformationen, etc.) den Diensten bereitstellt.

Aufgebaut ist das Betriebssystem auf einen Linuxkernel. Insofern also im Prinzip nichts anderen als ein Ubuntu oder SuSE. Könnte man denken. Von außen erkennt man aber keinerlei Ähnlichkeit mit den populären Linuxdistributionen. Lauffähig ist das OS auf x86-CPU’s (wäre interessant zu wissen, ob CPU mit 64-Bit Erweiterung klappen). Besonders beeindruckend soll die Bootzeit sein. Diese soll nur wenige Sekunden betragen. Ist im Prinzip aber auch nichts besonderes, denn schließlich startet das System (wie oben beschrieben) nur einen Browser.

Auch die Sicherheit des OS soll nicht unbeachtet bleiben. So läuft das System in einer Sandbox und lässt Anwendungen nicht auf den Systemkern zugreifen. Das ist auch gut so, denn so kann das Betriebssystem eigentlich nicht manipuliert werden. Falls trotzdem mal etwas “passiert”: Beim Booten wird das System kurz durchgeleuchtet. Falls Ungereimtheiten auftreten, versucht Chrome OS diese zu beseitigen. So “heilt” sich Chrome dadurch, dass es den Schadcode durch gesunden Code ersetzt. Diesen holt sich das System aus dem Netz (wer hätte es anders gedacht?).

Insgesamt also eine ganz spannende Sache. Für kleine Geräte und Netbooks kann ich mir das System sehr gut vorstellen. Wie sich das alles aber insgesamt entwickelt, kann man natürlich nicht sagen. Die einen sagen, dass Chrome OS das Ende für Apple und Microsoft sein wird, die anderen behaupten das Gegenteil. Und wie es aussieht, weiß keiner. Hier noch ein kleines Video über Chrome OS.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=0QRO3gKj3qw[/youtube]

Mehr als 10 Gründe, zu Windows 7 zu wechseln

Gerade bin über Twitter auf einen Artikel von Andrew Burgess gestoßen. In seinem Post beleuchtet er das neue Betriebssystem aus dem Hause Microsoft und gibt 12 Gründe an, warum sich das Upgrade lohnt. Angefangen von der Superbar bis hin zum neuen Taschenrechner (ohne Witz, der ist super-vielseitig geworden!) ist alles dabei. Schaut euch den Artikel mal an…

10+ Reasons Why you Should Definitely Upgrade to Windows 7

Windows 7 Final: Ein erster Bericht

Windows 7
Image via Wikipedia

Heute ist es endlich soweit: Wir schreiben den 22. Oktober des Jahres 2009. Windows 7 erscheint endlich in den Läden und ist ab sofort für Endkunden erwerbbar. Ich hatte, wie viele andere Nutzer wahrscheinlich auch, vorher den RC installiert und konnte es gar nicht erwarten endlich die Final in den Händen zu halten, denn: Selbst der RC war so ausgereift, dass mit das Betriebssystem in den knapp 5 Monaten in denen ich es installiert hatte, kein einziges Mal abgeschmiert ist. Außerdem war ich einer der Glücklichen, die die Chance hatten, einen Windows 7 Vorverkaufscoupon zu ergattern. Das heißt, ich konnte Windows 7 für 50 € erwerben. Wer sich noch erinnern kann: Die Coupons waren auf 1.000.000 Stück weltweit begrenzt. Bei Amazon Deutschland waren sie innerhalb von 7 Minuten ausverkauft. Glücklicherweise hatte ich in meinen örtlichem MediMax mehr Glück. Wie auch immer, hier ist mein erster Bericht zu Windows 7. Weiterlesen

Lust auf ein kostenloses Windows 7? Schmeiß ne Party!

Ja ganz richtig. So kurios der Vorschlag von Microsoft auch stammt. Es ist wahr. Anlässlich der Markteinführung von dem neuem Redmonder Betriebssystem Windows 7 plant Microsoft User-Partys. Der Gastgeber erhält im Zuge der Werbung für das neue OS eine Version Windows 7 Ultimate für lau. Allerdings muss die Party als Launch-Party akzeptiert werden. Ansonsten geht man leer aus.

Bekannt könnte dieses System aus den Tupper-Party’s sein. Im Gegensatz zu dem Plastikfeiern werden auf den Launchpartys von Microsoft keine Produkte verkauft. Es soll lediglich Aufmerksamkeit um das neue Betriebssystem erzeugt werden. Der Gastgeber erhält im Gegensatz dazu -wie schon gesagt- eine Windows 7 Version und hat zudem die Chance auf einen neuen PC.

[via Winfuture]

Erste Eindrücke vom Windows 7 RC

Wie ich vor einigen Tagen schon geschrieben habe, ist nun der Windows 7 RC für alle User des Internets verfügbar. Also habe ich nicht lang gefackelt und mir die 2.5 GB große iso-Datei heruntergeladen. Ich mein, in letzter Zeit wurde das neue Betriebssystem aus dem Hause Microsoft so hoch gelobt, dass man es einfach ausprobieren muss, wenn man schon die Chance hat. Außerdem ist der RC bis Mitte 2010 lauffähig, also über ein ganzes Jahr. Da hat man einfach nichts zu verlieren. Ich werde in diesem kurz und knackigen Review feststellen, ob der Hype um das neue System gerechtfertigt ist, oder ob alte XP-User bei ihrem nostalgischen System bleiben können.

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Tuz ist das neue Linux Maskottchen

Jedenfalls für 3 Monate. Denn Tux, das eigentliche Maskottchen für das kostenlose Betriebssystem Linux, ist derzeit im Urlaub.

Tuz ist ein Beuteteufel, oder auch Tasmanischer Teufel gennant. Dem ein oder anderen mag dieses Tierchen auch aus den Warner Brother Charakteren (Taz) bekannt sein. Jedenfalls ist dieses Tier, das wie der Name schon verrät in Tasmanien beheimatet ist, vom Aussterben bedroht. Der Grund dafür ist eine Krebserkrankung im Gesicht, die viele Beutelteufel befällt.

Tuz wird in der Linuxversion 2.6.29 das “Original” Tux kurzzeitig ersetzen. Die Linuxentwickler wollen damit auf die Rettung des Tasmanischen Teufels aufmerksam machen und zum Spenden aufrufen. Damit man Tux nicht ganz vergisst, hat man Tuz eine gelbe Nase aufgesetzt.

Letztendlich ist das doch mal eine nette und sinnvolle Aktion. Ich finde es super, dass sich die Linuxentwickler um eine bedrohte Tierart kümmert. Hut ab!

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