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Locale für lau: Llama heißt die Lösung

Locations-based Profiles, zu deutsch: ortsbasierte Profile bzw. Einstellungen, sind eine tolle Sache. Das heißt im Klartext: Ihr legt auf euren Handy (in meinem Fall Android) einen Ort fest. Betretet oder verlasst ihr diesen Ort werden bestimmte Aktionen ausgeführt. Der einfachste Fall: Ihr geht zur Arbeit und euer Handy stellt sich stumm. Super Sache, oder?

Blöderweise war die einzige App, die meines Wissens bis dato dazu fähig war, Locale. Oder es war jedenfalls die Bekannteste. Nach ein bisschen Sucherei bin ich aber auf eine tolle kostenlose Lösung gekommen. Sie nennt sich Llama mit zwei ‘L’ und bietet nahezu genau das selbe wie Locale. Nur eben halt kostenlos.

Lasst euch von den etwas, ja ich sag mal textlastigen, Pics der App nicht abschrecken. Llama ist super übersichtlich und total einfach zu konfigurieren. Ich habe selten eine App gesehen, die mit soviel Sorgfalt und vielfältigen Erklärungen (die App ist übrigens auf Deutsch) erstellt worden ist. Startet man die App zum ersten Mal, wird einem genau erklärt, wie das Programm funktioniert. Man definiert zu erst Orte. Diese müssen noch von Llama erfasst werden. Das heißt, dass Llama die Funkmasten speichert, die in dem Bereich sind. Loggt sich das Handy danach wieder in die Masten ein, wird eine Aktion ausgeführt. Im Prinzip eine ganz simple Idee. Nichts desto trotz genial.

Falls ihr das mal ausprobieren wollt, nur zu. Die Einrichtung dauert zwar etwas (schließlich muss Llama erst mal den Ort erfassen), aber es lohnt sich. Ich nutze das für Uni. Immer wenn ich dort bin, schaltet das Handy auf stumm. Eine andere Regelidee: Ist der Akku unter 7%, geht das WLAN aus und die Display-Helligkeit geht runter. Das spart Energie. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt.

Übrigens: Ihr braucht keine Sorge haben, dass euch Llama auspioniert und Laufrouten erstellt, denn: die App besitzt gar nicht die Rechte, ins Internet zu gehen. Eure Daten bleiben auf dem Handy. Wer jetzt neugierig geworden ist, hier ist der Link zum Market. Und wer dem Autor etwas spenden möchte (er hat es wirklich verdient!), der kann die Donation App kaufen.

LG Optimus Speed: Gingerbread-Update lässt auf sich warten

Meine Freunde haben mich gewarnt. “Ich bin mit meinem LG nicht zufrieden.” – “Ich würde mir kein LG mehr kaufen.”. Ich hab gesagt, nein, ich kauf mir das Ding. Die Rede ist vom LG Optimus Speed, was ich am 1. April erstanden habe. An sich ein schönes Gerät: Gute Verarbeitung, flott, Android, nettes Display. Im Prinzip alles super. Zugegeben: Ganz günstig war der Spaß nicht: Stolze 450 Euro habe ich dafür auf den Tisch gelegt. Eine ganze Stange Geld für mich. Deswegen bin ich gerade umso enttäuschter.

Versteht mich nicht falsch, das LG Optimus Speed ist ein richtig gutes Smartphone. Aber was mir gewaltig auf den Zeiger geht, ist die Updatepolitik von LG. Denn da kommt -bis auf ein kleines Update, was bei mir alles verschlimmbessert hat- nichts, obwohl der Hersteller, LG, Gingerbread in Aussicht gestellt hat. Blöderweiße natürlich ohne Zeitangabe. So könnte LG erst im Herbst Gingerbread raus geben.

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Halbwahrheiten um die große Sicherheitslücke in Android

EILMELDUNG: ANDROID BESITZT EINE SICHERHEITSLÜCKE !!! JEDES ZWEITE ANDROIDGERÄT BETROFFEN !!!

Loggt man sich in ein offenes W-LAN Netz ein, so ist es Angreifern (nein, nennen wir sie >Hacker<, das klingt einfach euphorischer), möglich, den Datenverkehr mitzulesen! Das ist doch Wahnsinn!

Mal Hand aufs Herz: Wer dachte denn hier wirklich, dass man in einem offenen Netz privat bleibt? Spätestens seit Google mit ihren StreetView-Karren durchs Land gezogen ist, müsste doch wohl jeder wissen, dass man Daten aus unverschlüsselten Netzen mitlesen kann. Das geht super einfach, entsprechende Software findet sich im Netz.

Zugegeben, die ganze Wahrheit war das nicht, was ich geschrieben habe. Aber in vielen News-Meldungen wird das oben wirklich als Sicherheitslücke verkauft. Die Wahrheit ist doch folgende: Man sitzt im Starbucks und loggt sich in das offene Starbucks-WLAN ein. Hat man dort schon Kaffee getrunken und sich in das Filialen-Netz eingeloggt, so erkennt Android das Netz wieder und das einloggen geschieht automatisch. Praktisch ist das. Ein Androidgerät wäre aber kein Androidgerät, würde es nicht folgendes tun: Benutzt man das Handy, ist man ständig in seinem Googleaccount eingeloggt. Zumindest dann, wenn man sich eines erstellt hat. Wenn man sich mit dem Account einloggt, dann werden an Google die Logindaten geschickt, verschlüsselt über eine HTTPS-Verbindung. Das fatale passiert aber danach: Man erhält ein authToken von den Googleservern. Das wird gebraucht, um sich bei den Googlediensten zu authentifizieren. Der Haken an der Sache: Die Kommunikation mit den Googlediensten selbst geschieht ohne Verschlüsselung. Ein HACKER kann das Token abfangen und sich als du ausgeben. Und sich folglich in deine Googledienste (Kalender, Kontakte, …) einloggen und rumwuscheln.

Google reagiert: Es wird daran gearbeitet, dass die Verbindung mit den restlichen Diensten auch verschlüsselt von statten geht. Dafür benötigt es ein Update: Blöderweise ist das mit den Updates und Android ja so eine Sache. Bis letztendlich jeder Smartphonebesitzer das Update erhält, können Monate vergehen, wenn der Nutzer das Update überhaupt erhält. Die Hersteller sind da eher lahm.

Was mich an der ganzen Sache so aufregt: In den Medien werden wieder Halbwahrheiten verbreitet, die den Nutzer im Prinzip nicht weiterbringen und ihn nur noch mehr verunsichern. Klar, die Sache mit dem unverschlüsselten Googlediensten sollte gefixt werden. Das steht außer Frage. Doch die “Gefahr” mit den offenen WLAN-Netzen kann man getrost aus den Artikeln streichen.

Das Samsung S5830 – kommt jetzt das Galaxy S Mini?

Ein richtiger Klotz, das Galaxy S von Samsung. Das 4 Zoll Display machen das Smartphone zu einem richtigen Klopper. Mir persönlich ist 3.7 Zoll am liebsten, 4 sind schon zu groß. Das dachten sich auch viele andere, weshalb Samsung wohl eine Mini-Ausgabe des beliebten Gamaxy S auf den Markt schmeißen möchte. S5830 ist wohl der Modellname, und Bilder sind auch schon aufgetaucht.

Wie man den Bilderchen entnehmen kann, schaut es dem iPhone 4 wohl sehr ähnlich. Ist aber wie ich finde auch nicht weiter schlimm. Außer ein paar Hardware-Specs ist aber leider auch nicht mehr bekannt. Bluetooth ist dabei, ebenso wie WLAN, ein microSD-Slot, eine 3.5 mm Klinke, micro USB, eine 5 Megapixel Kamera mit Lichtlein. Und Android 2.2.1 wird wohl drauf laufen. Also alles insgesamt nicht so spektakulär.

Offiziell wird das S5830 alias Galaxy S mini wohl auf der MWC, die am14. – 17. Februar in Barcelona stattfinden wird.

on, upon, in, into, to, toward, towards, onto, for, at, up [auf]

Android, Bugs und die lahmen Updates

Mein Gott, wie lange wollte ich mir schon ein Androidgerät kaufen. Aber irgendwie finde ich nicht das perfekte Gerät. Besonders eine Sache bei Android stört mich gewaltig: Die Vielfalt an Benutzeroberflächen. Klar, eine schicke Darstellung ist toll. Wie hübsch ist HTC Sense! Aber alle diese Individualisierungen haben einen großen Nachteil: Sie erfordern einen tieferen Eingriff in das System, wodurch sich viele verschiedene Androidversionen auf dem Markt tummeln. Ergo kommen die Updates nicht mehr direkt von Google, sondern von dem Smartphonefabrikant selbst, im Beispiel HTC.

Leider ist es derweil so, dass immer mal wieder Meldungen von Bugs oder Sicherheitslücken in Android auftauchen. Ist ja auch nicht weiter schlimm. Android wurde ja von Menschen geschrieben und kein Mensch ist perfekt. Normalerweiße würde man nun einfach ein Update raus schicken und die Sache ist gegessen. Nicht aber so bei Android. Durch die GUI-Anpassungen, kann man nicht mehr direkt von Google die Updates beziehen, sondern vom Handyfabrikant. Und die lassen sich Zeit. Vieeeel Zeit. Zur Verteidigung muss man aber auch sagen, dass auch Google nicht so flott ist. Der SMS-Bug ist schon seit einem Jahr bekannt.

Und genau diese Zerstückelung von Android ist das, was mich bisher vom System abhält. Ich meine was soll das? Wenn ich mir ein Smartphone kaufe, möchte ich auch Updates erhalten. Besonders in der heutigen Zeit, wo man offene Systeme hat, die jede Menge Potenzial für Kriminelle bietet. Deshalb plädiere ich darauf, sich ein Androidgerät ohne Anpassungen zu kaufen. Blöderweise ist die Auswahl da nicht besonders groß: Neben dem hauseigenem Googlephone Nexus (S), bietet nur Huawei meiner Meinung nach diesen “Service” (ja, es ist durchaus ein Service, wenn man mal ein “nacktes” OS hat).

Mal sehen, was die Zukunft so bringt. Google selbst hat das Problem auch schon erkannt und will im Laufe der nächsten Versionen eine frische GUI anbieten, die Anpassungen seitens der Hersteller überflüssig machen soll. Das wäre wirklich toll!

Android, Windows Phone 7 und das iPhone 4 im Grilltest

‘Ohje, die armen Smartphones…’ dürfte wohl einigen Zeitgenossen bei diesem Video über die Lippen gehen. Tatsächlich hat sich jemand dran gemacht, und die 3 Smartphones mit den derzeit angesagtesten Betriebssystemen auf den Grill gelegt. Welcher Kandidat hält wohl am längsten durch? Wer fängt als erstes Feuer, wessen Schaltkreise bleiben ganz cool? Hier ist Antwort in einem nicht ganz ernst gemeinten Video.

Dinge, die mich an Android stören…

… und die mich von einem Kauf eines Smartphones mit Android als Betriebssystem noch ein wenig abhalten. So oder so ähnlich könnte der Titel dieses Artikels sein. Da ich ja nun Zivi bin, verdiene ich den ein oder anderen – wohlverdienten! – Cent. Deswegen bin ich zu dem Entschluss gekommen, mit etwas Schönes zu kaufen. So Elektroniks und mit Strom und sowas! DIe Wahl fällt bei mir entweder auf einen Flatscreen oder ein neues Handy, da mein D900i mittlerweile auch schon etwas älter ist. Ich will Facebook und Twitter mobil, immer!

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LG E720 – Viel Handy für wenig Geld?

Mit dem LG GT540 Optimus hat LG bewiesen, das viel Handy nicht teuer sein muss. Das Androidhandy mit GPS, WLAN, HSDPA und Touchscreen gibt es bereits für unter 200 Euro. Nun bringt LG das nächste Low-Budget Handy auf den Markt, das E720. Viel ist bisher noch nicht bekannt, außer, dass Android 2.2 auf dem Gerät läuft, einen 3.2 ” großen Touchscreen hat, einen 600 MHz Prozessor sowie eine 5 Megapixel Cam. Klingt alles nicht überragend, aber wie gesagt, das Gerät soll ein Low-Budget Gerät werden

Ansonsten: Wer ein Einsteigerhandy mit Android haben möchte, für den ist das Handy sicherlich eine gute Option. Ich sehe lediglich Probleme bei dem “langsamen” Prozessor. Auch sollte man noch weitere Testberichte abwarten. Für alle Interessierten ist hier auch noch ein Video:

[via mobiflip]

Schlechte Noten für das Tablet von Marktkauf

Einige von euch werden sicherlich mitbekommen haben, dass die Warenhauskette Marktkauf vor kurzen ein 7” Androidtablet im hauseigenen Onlineshop angeboten hat. Das ganze für “läppische” 179 Euro. Ein guter Preis, denkt man doch an das Elitetablet iPad, das gut und gerne mehrere hundert Euro kosten kann. Wie gesagt, das ist dann aber auch das Elitemodell. Ich bin wahrhaftig kein Applefanboy, aber bisher gibt es zum iPad keine Referenz.

Dabei klingen die “Rohdaten” des Surfers, wie das Marktkaufpad genannt wird, eigentlich nicht schlecht: WLAN, ein 7 Zoll Touchdisplay und das alles basierend auf einer Android-Plattform. Wie gesagt, für 180 Euro kann man da schon mal zuschlagen. Bei einigen Kunden kam der Surfer heute an – und viele geben es gleich wieder zurück. Weiterlesen

Fakten zum Droid X von Motorola

Passend zu dem letztem Artikel, indem ich einen ziemlich coolen Werbespot vorgestellt habe, dachte ich mir, ich stelle euch das Motorola DroidX mal näher vor – obwohl es bisher noch nicht in Deutschland auf dem Markt ist. Seit wenigen Tagen wird das Droid X vom US-Netzbetreiber Verizon Wireless vertrieben. Selbst mit Vertrag kostet das Ding noch 200 $, pro Monat werden 30 $ für den Datentarif fällig. Das ist ohne Zweifel eine Menge Geld. Doch, möglicherweise ist die Stande Kohle ja gerechtfertigt?

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