Technik | Scatterd - Part 5

Archive for the ‘ Technik ’ Category

Noch ein Google Nexus One Review – diesmal professionell!

Engadget ist das erste Magazin, was ein Probeexemplar von dem neuen Google Handy Nexus One zur Verfügung gestellt bekommen hat und ist auch somit das erste Magazin, was ein professionelles erstes Review über das Produkt veröffentlichen kann, hat man bisher doch nur amateurhaft aufgenommene Videos entdeckt. Vor dem Video huste ich euch noch ein paar Eckdaten ins Gesicht:

Unter der Haube des Nexus One steckt wohl ein Gerät der Marke HTC. Es ist ein 1 GHz Snapdragon Prozessor verbaut, 512 MB ROM sowie 512 MB RAM. Auf dem Gerät läuft Googles hauseigenes Betriebssystem Android 2.1. Außerdem wird eine 4 GB microSD Speicherkarte mitgeliefert (bis 32 GB Speicherkarten soll das Gerät verarbeiten können). Darüber hinaus ist ein Helligkeitssensor, ein Näherungssensor und ein Beschleunigungssensor verbaut.
Für die optischen Momente ist eine 5 MP Cam verbaut worden, die mit LED Blitzlicht auch Nachts für gute Aufnahmen sorgen soll. Das Nexus One ist dünner als das iPhone. Was aber wohl leider fehlt ist Multitouch. Das dürfte aber zu verkraften sein.

Hier aber das Video über das Nexus One:

Gunman – Augmented Reality Paintball fürs iPhone

Kennt ihr Paintball? Dieses gefährliche Killerspiel, bei dem man mit Farbkugeln andere Leute markiert? Und kennt ihr auch Augmented Reality? Dabei handelt es sich laut Wikipedia um eine “computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung.” Letztendlich tut man dabei nichts anderes, als die Umgebung zu filmen. Das Gerät mit dem man dies tut, legt eine Art Layer über das Bild und erweitert es dabei um nützliche Funktionen. So kann man z.B. in einer fremden Stadt durch das Abfilmen von bekannten Gebäuden durch einen bloßen Klick auf dieses mehr über das Bauwerk erfahren. Es gibt aber auch noch viel verspieltere Anwendungsmöglichkeiten. So z.B. die App Gunman für das Apple iPhone.

Für diejenigen, die trotz des Videos noch nicht ganz verstanden haben, worum es sich bei Gunman handelt:
Vor dem Spielen wird die Pulloverfarbe des Gegners markiert, damit die Software weiß, wie der andere ausschaut. Nun kann das Spiel losgehen. Man geht ein paar Schritte auseinander, sodass man den anderen nicht mehr sieht. Das iPhone fungiert weiterhin als eine Art Markierer, wie beim Paintball. Falls man den Gegner nun entdeckt hat “zielt” man auf ihn und drückt einmal auf das Display, um ihn zu markieren. Hat man den Gegner getroffen, vibriert sein iPhone. Dann startet eine neue Runde. Gunman macht sich die Kamera und WLAN zunutze. Mit letzterem kommunizieren Apples Mobiltelefone. In nicht allzu ferner Zukunft soll die Software auch soweit weiterentwickelt werden, dass sogar Team-Deathmatches und Capture the Flag – Runden möglich sein sollen. Faszinierend, kostet die App wohl nur 79 Cent.

Zugegeben, das ganze mag wohl etwas nerdig sein. Aber das schmälert nicht den Einfallsreichtum der Entwickler. Ich persönlich spiele aber dennoch lieber Paintball.

Was haltet ihr von der App? Ist so etwas moralisch vertretbar?

Neues Review zum Google Handy Nexus One

Durch den Kommentar von juelu (Danke!) bin ich auf ein neues – wenn auch amateurhaft-aufgenommenes – Video gestoßen. Trotz der wackeligen Kamera und dem bescheidenen Englisch kann man trotzdem einen Einblick des Nexus One bekommen.

Warum ich mir noch keinen eBook-Reader kaufen werde

2009 war das Jahr, indem die eBook-Reader erst so richtig Fahrt aufgenommen haben. Auch auf der diesjährigen Buchmesse waren sie ein Mittelpunkt. Ab und zu liest man auch bei Twitter Tweets wie “Was ist denn gerade so das Highlight am E-Book-Reader-Himmel?“. Doch irgendwie scheint es mir so, als ob die Dinger noch nicht wirklich verkauft werden. Auch ich werde mir solch ein Ding noch nicht zulegen. Die Gründe dafür liegen klar auf der Hand, kurz und knapp.

Zum einen ist es so, dass es derzeit kaum eBooks zu kaufen gibt. Bei Amazon ist der Großteil der Bücher in englischer Sprache. Und auch die Tageszeitungen oder Zeitschriften wagen derzeit noch nicht wirklich den großen Schritt. Nur 2 Zeitungen erschienen als eBook. Eine davon war die FAZ und dessen Premiere war wohl miserabel. Auch die TAZ werkelt gerade fleißig an einer digitalen Ausgabe. Das Problem ist, dass man mit dem epub-Format nicht so frei in Anbetracht auf die Formatierung ist, wie bei einer gedruckten Ausgabe. Bilder lassen sich nur schwer platzieren, weshalb sich die digitale Ausgabe von der gedruckten unterscheidet.

Ein anderer Grund dürfte wohl klar der Formatkrieg zwischen den eBooks sein. Amazons Kindle und auch der nook setzen auf ein proprietäres Format, obwohl schon ein freier Standart namens .epub auf dem Markt ist. Es dürfte wohl klar sein, warum Amazon und Barnes & Noble auf eigene Formate setzen: Es sollen nur eBooks aus deren Shops gekauft werden.

Ein anderer Grund dürfte wohl der Kopierschutz DRM sein. Die Bücherindustrie macht denselben Fehler wie die Musikindustrie: Man denkt, durch einen Schutzmechanismus wäre der Bücherverkauf größer. Das stimmt so nicht, wie folgendes Beispiel zeigt: So stellt der Autor Cory Doctorow seine Werke unter eine Creative-Commons-Lizenz kostenlos der Internetgemeinde zur Verfügung. Trotzdem sind seine Bücherverkäufe nicht den Bach untergegangen. So sagt er selbst, dass die elektronischen Bücher nur Lockmittel sind und kein Ersatz.
Durch DRM lassen sich die eBooks nicht einfach auf einen Reader kopieren. Das kann nur durch die Adobe Software “Adobe Digital Editions” geschehen. Ein weiterer Stolperstein also.

Letztendlich gibt es noch große Hindernisse, die der Markt erstmal überwinden muss. Ist es soweit, kaufe ich mir son Ding. Aber auch erst dann.

Bilder und Video vom Google Phone Nexus One

Ist das der neue iPhone-Killer? Auf dem Basic Thinking Blog findet ihr brandneue Bilder des Google Handys Nexus One sowie ein amateurhaft gemachtes Video zu selbigem. Desweiteren wartet Basic Thinking mit im Web aufgegriffenen Gerätedaten auf. Letztere sollte man aber aufgrund dessen mit Vorsicht genießen. Ja, auch im Web werden Unwahrheiten verbreitet:

  • 3,7 Zoll Touchscreen / Auflösung: 854×480 Pixel (wie beim Milestone)
  • 5-Megapixel-Kamera mit Blitzlicht
  • 1 GHz-Prozessor
  • UMTS/HSPA (zumindest im Netz von T-Mobile USA)
  • WLAN
  • MicroSD (4 GB-Karte mitgeliefert)
  • Micro-USB
  • Batteriekapazität: 1400 mAh
  • Betriebssystem: Android 2.1

Auf Basic Thinking findet ihr noch Bilder des Nexus One.

Apple will den eBook Markt erobern

Amazon Kindle e-book reader being held by my g...
Image via Wikipedia

Eigentlich ist es nicht ganz abwegig: Apple hat nun, nachdem Spiele auf den Ei-Geräten so beliebt waren, vor, den elektronischen Buchmarkt zu erobern. Naja, eigentlich war es nicht beabsichtigt. Vielmehr ist es so, dass in den Verkaufzahlen überraschenderweise mehr Bücher als Spiele verkauft werden. Huch?! Apple sieht nun vor, in ihren Stores nun einen Schwerpunkt auf eBooks zu setzen bzw. den Buchmarkt weiter auszubauen. eBooks können einfach durch das Gerät online erworben werden. Schwupps, ist das Buch auf dem iPod bzw. iPhone. Demnach kann das iPhone ein ernst zunehmender Konkurrent für den derzeitigen (zugegeben geringen) eBook-Reader Markt werden.

Dennoch habe ich hier ein wenig Kritik: Der größte Kritikpunkt ist sicherlich das zu kleine Display des iPhones. 3.5 Zoll sind meiner Meinung nach zu wenig, um dauerhaft auf dem Bildschirm zu schauen. e-Book Reader haben da ein entschieden größeres Display. Und was noch wichtiger ist: Sie haben ein freundlicheres Display, und zwar eines, dass auf eInk-Technologie aufbaut. Diese Display haben den Vorteil, dass sie das Licht wie ein normales Blatt Papier reflektieren und es somit viel entspannter ist, dort ein Buch zu lesen. Besonders wenn das Buch “dick” (was ja bei eBooks nicht ganz zutrifft ;) ) ist. Bei iPhone allerdings ermüden die Augen nach dauerhafter Benutzung.

Aus den oben genannten Gründen glaube ich nicht, dass sich die Ei-Geräte dauerhaft auf dem eBook-Markt durchsetzen werden. Mal kurz ein PDF lesen, ok. Aber nein, keine 200 Seiten.

Der erste Zii Egg wurde ausgeliefert – Erste Eindrücke

Soeben habe ich durch Zufall erfahren, dass der erste Zii Egg von Creative ausgeliefert wurde. Der Glückliche User heißt DaHarder. Er schreibt:

“The screen on the Zii EGG compares very favorably with the Sony’s OLED (shown above), though the blacks certainly aren’t as intense. It’s shockingly bright, and colors are very vibrant and ‘alive’. The built-in speakers are about on par with those on my Zen X-Fi, though not quite as good as the one’s on my Sony NWZ-S545 (also pictured) – IMO.”

“Remember that the Zii EGG/DE is not a retail/consumer product and is very ‘rough around the edges’, but one thing that I’m really happy about is that the player sounds better than ANY Creative DAP/PMP since the Zen MicroPhoto. I’ll even go so far as to say that it’s the best sounding Creative player I’ve ever heard, and that’s without any EQ/Z-Fi etc.”

Zii Egg
Zudem wurde ein (leider sehr langweiliges) Video veröffentlicht. Darin werden ein paar bewegte Bilder von dem neuem MP3-Player gezeigt. Was mir leider auffällt, ist die lange Bootzeit. Nahezu eine Minute dauert der Boot-Vorgang. Das ist meiner Ansicht nach nicht OK. Hier das Video:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Oy9TnVX169A[/youtube]

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=ht0lcf0fMKY[/youtube]

Der Creative Zii Egg – ein richtig geniales Stück MP3-Player

Gerade eben habe ich bei einer meiner täglichen Forentours einen ziemlich geiles Stück Hardware gefunden: Den Creative Zii egg. Es handelt sich dabei um einen MP3-Player, ja man könnte meinen iPod Touch Klon. Das Case sieht nahezu identisch aus. Doch im Innern befindet sich mehr, als man von einem Klon erwarten könnte: eine VGA und eine HD-Kamera, Beschleunigungssenor, W-LAN-Modul, 1080p HDMI Ausgang, Bluetooth und X-Fi-Chip. Doch das ist bei weitem nicht alles.

Zudem läuft der Player auf der Android Plattform, was zur Folge haben könnte, dass es enorm viele Coder gibt, die Software für das Gerät auf dem Markt schmeißen. Wenn man es allerdings mal andersrum betrachtet bedeutet das auch, dass Google die Finger im Spiel hat und ihr wisst ja wie ich zu Google stehe: Im Bezug zu den eigenen Daten nicht sehr gut.

Aber das Beste zu Schluss: Der Player könnte mit 32 GB Speicherkapazität zu einem Preis von 140 Euro auf dem Markt kommen. Ob sich das allerdings bewahrheitet ist fraglich. Ich bin jedenfalls gespannt! :)

Weiterführende Links:

Netzwelt

Project Natal – Microsofts Geniestreich gegen die Wii?

Vor einer Stunde bin ich erst aufgestanden und habe schon eine spektakuläre News für euch. Es handelt sich um das “Project Natal”, dass von Microsoft auf der E3 in Los Angeles präsentiert wurde. Bei Project Natal handelt es sich um ein Eingabegerät für die XBox 360, dass aus einer Kamera, einem Tiefensensor sowie Raummikrofonen besteht. Mittels dieser 3 Komponenten wird es möglich sein, seinen eigenen Körper in den Fernseher zu quetschen und damit zu interagieren. Dabei ist der große Unterschied zu anderen kameragestützten Eingabegeräten, dass bei Project Natal 3D-Bewegungen erfasst werden.

Darüber hinaus ist das System in der Lage, Veränderungen der Stimmlage wahrzunehmen sowie überhaupt Sprachbefehle anzunehmen, wie man in dem obrigen Video sehen kann. Weiterhin kann das System den eigenen XBox Avatar der Person zu ordnen, die gerade vor dem Fernseher steht. Alles vollautomatisch! Ein anderer Controller scheint dann auch nicht mehr nötig zu seien, denn alle andere Aktivitäten, wie z.B. das Scrollen durch das LIVE-Menü wird ebenfalls mittels Bewegungen oder Sprachausgabe realisiert.

Hier noch ein Video von der E3 Präsentation, wo eindrucksvoll präsentiert wurde, was das System alles kann:

Wenn das System so funktioniert, wie auf den beiden Videos und falls Microsoft wirklich seine Versprechen dahingehend halten kann, so könnten die Redmonder eine kleine Revolution im Wohnzimmer einläuten. Ich für meinen Teil finde das schon sehr beeindruckend!

Neues Handy mit 3D-Oberfläche von LG

Wie man derzeit auf dem Basic Thinking Blog und bei Winfuture lesen kann, hat LG ihr neues Topmodell in Sachen Telekommunikation vorgestellt. Es hört auf dem Namen KM900 und bietet einige interessante Features. So ist unter anderem eine 3D Oberfläche dabei, die es ermöglicht zwischen mehreren Desktopg hin-und-her zu switchen. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Arbeitsflächen geht mit einem raffinierten Würfeleffekt von statten.

Außerdem bietet das Smartphone HSDPA, W-LAN, sowie ein GPS-Modul. Lautsprecher mit Dolby Surround – Unterstützung sollen ebenfalls an Bord sein. Will LG also mit diesem Smartphone dem iPhone Konkurrenz machen? Das ist fragwürdig, denn letzendlich waren bisher alle iPhone Kopien Plastik mit nichts dahinter. Was der Vorteil vom KM900 allerdings sein könnte, wäre der Preis, über den aber leider noch nichts bekannt wurde.

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