Technik | Scatterd - Part 4

Archive for the ‘ Technik ’ Category

Präsentation des First ELSE

Hier mal noch eine kleine, 5-minütige Präsentation des First Else vom israelischen Mobilfunkentwickler Else. Gut zu erkennen ist das vollanimierte Interface im Minority Report Stil. Alles wirkt sehr futuristisch, aber elegant:

Was will das iPad eigentlich sein? +Testvideo!

Eigentlich braucht man gar nicht mehr darüber reden, was das iPad ist. In der Zwitscherszene kann eh schon jeder mit dem Hashtag umgehen. Der Artikel hier soll auch eigentlich kein bloßen Factpushing sein. Aber doch komm, ein bisschen: Das iPad ist im Grunde ein normaler Tablet-PC (oder Slate, wie Microsoft doch neuerdings die Dinger umbenannt hat). Das iPad besitzt einen 1 GHz Prozessor (Apple A4), einen 9,7 Zoll großen, kapazitiven Touchscreen, ein W-LAN Chip, wahlweise 3G, 16-64 GB Flash-Speicher und Lautsprecher sowie einen Kopfhöreranschluss. Das ist im Grunde alles nichts besonderes, boten bisherige Tablets doch eigentlich das selbe.

Was macht man aber nun mit so einem iPad? Als TV-Zeitschrift würde sich das Ding doch nicht schlecht machen. Oder als Zeitung. Sieht ja ganz schick aus. Aber nee, doch nicht. Auf so einem Display dauerhaft zu lesen ist nicht so angenehm für die Augen. Schließlich gibt es nicht umsonst eInk-Displays. An der Stelle sei vielleicht auch ein Link auf eine Spiegel-Satire gegeben.

Darüber hinaus darf man sich nicht von dem schicken Design (wobei mir das eigentlich gar nicht so dolle gefällt) blenden lassen. Das Gerät verfügt immer noch nicht über Multitasking. Es ist also nicht möglich, 2 oder mehr Anwendung gleichzeitig geöffnet zu haben. Das ist echt schade, zumal das doch für einen Computer unabdingbar ist. Besonders für ein Gerät, auf dem man arbeiten soll. Soll ich dafür etwa immer die eine Anwendung beenden, um die nächste zu öffnen? Hallo? WTH?

Kommen wir zur nächsten Geschichte, Flash. Bisher hat es Apple nicht auf die Reihe bekommen, Flash zu supporten. Das sieht dann auf einer Keynote wie der von gestern nicht gerade schön aus, wenn man auf die Website von New York Times geht und der komplette rechte Flashblock am Seitenrand fehlt. Ich finde es ehrlich gesagt peinlich, dass das 2. größte IT-Unternehmen weltweit sich immer noch gegen eine korrekte Darstellung von Websites sträubt. Dabei will man doch von seiten Adobes kooperieren.

Eine Kamera ist übrigens auch nicht vorhanden, sodass flotte Videochats wohl auch Geschichte wären. Da bleibt doch letztendlich die Frage: Was will das iPad eigentlich sein? Eine Art großer iPod touch? Oder ein Maxi iPhone ohne Schick-Schnack? Oder ist das iPhone ein iPad nano?

Hauptsächlich kann ich mir das Gerät im geschäftlichen Sektor vorstellen. Flott mal einen Termin eintragen, Adressen verwalten und Präsentationen erstellen in einer eleganten Weise. Aber dafür ist es doch echt viel zu teuer. $ 499 muss man für das Tablet hinblättern.

Ich persönlich würde da eher auf einen Slate mit Windows 7 warten. Letzteres besitzt nun auch Multitouch (und Multitasking!). Darüber hinaus Flash-Support und alles andere. Was will man mehr? Das HP Slate wäre zum Beispiel ein schöner Kandidat. Sorry, wenn jetzt die Apple-Fans blöd dastehen. Aber wo ist denn der Vorteil eines iPad gegenüber eines Slates? Meiner Meinung ist es so, dass die Slates da echt die Nase vorn haben. Falls ihr das nicht so denkt, könnt ihr ja eure Meinung in den Comments verewigen :)

Achja, hier das versprochene Testvideo zum iPad von engadget:

Was uns in iPhone OS 4.0 erwarten wird [+Video!]

Bald wird es soweit sein und Apple wird das Handy-Betriebssystem iPhone OS 4.0 releasen. Mit dabei sind ein paar nette Neuerungen, nach denen sich derzeitige iPhone-Besitzer wohl nur gesehnt haben.

Das wohl -für mich- wichtigste Feature wäre die Multitasking-Fähigkeit von OS 4.0. Was also die anderen Mobiltelefonsysteme, wie z.B. Android,  schon lange können, ist auch nun für die glücklichen Besitzer eines iPhones möglich. Ab sofort wird es kein Problem mehr sein, mit verschiedenen Anwendungen gleichzeitig zu interagieren.

Desweiteren wird es wohl anscheinend ein paar GUI-Änderungen geben, um die Bedienung noch effizienter und intuitiver zu machen. Was das wohl sein wird? Eine Verbesserung des Home-Screens? Bisher kann man leider nur rätseln.

Sehr schwammig ist die Aussage, dass mit dem Update das iPhone wohl noch näher dran ist, einen voll ausgestatteten Home-Computer zu ersetzen. Was man darunter verstehen soll, ist allerdings fraglich. Apple zufolge sind alle schon “very excited.”

Das alles sind natürlich nur Informationen, die von “trusted persons” kommen, also von Apple-Insidern. Bestätigt ist davon rein gar nichts. Wer sich mal alles in Bewegtbild angucken möchte, dem wird bestimmt das Video von Techno Buffalo gefallen:

[via boygeniusreport, TechnoBuffalo]

Kommt jetzt das Zune Phone?

Nachdem Apple im Mobilfunkmarkt mit dem iPhone und darüber hinaus mit dem nahezu identischen iPod touch sehr erfolgreich ist, wird sich Microsoft wohl gedacht haben: Das können wir auch! Nun soll Microsoft Gerüchten zufolge mit einem “Zune Phone” daher kommen. Beim Betriebssystem handelt es sich um das Windows Phone Seven OS in der Media Edition.

Dabei soll diese Ausführung des mobilen OS den vollen Funktionsumfang eines Zune-Players (HD-Features) mitbringen und dann noch durch Social Media Services wie XBox Live, Facebook oder Twitter erweitert werden. Darüber hinaus kommt das Windows Phone Seven Media noch mit Silverlight. Aber das ist ja alles nur Schnick-Schnack. Die wirklichen Überraschungen sind die Hardware-Specs der Mobiltelefone.

Als erster Modelle kommen nämlich das LG Apollo oder das HTC Obsession in Frage. Ersteres besitzt ein 3,8 Inch AMOLED Display mit einer Auflösung von 1280×720 Pixel (HD-fähig!). Darüber hinaus ist noch eine 10 Megapixel Kamera an Bord, die zudem Videos in 720p Auflösung aufnimmt. Die CPU-Kraft beträgt 1.3 GHz.
Diese ganzen Daten stellen heutige Mobiltelefone mit Abstand in den Schatten. Wenn man bedenkt, dass selbst ein Netbook nur 1.6 GHz hat, so könnte dieses Modell also ein Netbookersatz sein. Der kleine Bruder des Apollo ist das HTC Obsession:
Dieses besitzt “lediglich” einen 1 GHz Prozessor (Qualcomm QSD8250) und ein 3.7-Inch AMOLED Display. Die Auflösung der Kamera beträgt beim Obsession 5 Megapixel, kann aber demnach dennoch in 720p Videos aufnehmen.

Das alles sind aber lediglich noch Gerüchte. Besonders die hohe Kameraauflösung des Apollo oder das WXGA-Display erscheinen einem skeptisch. Zudem wäre der Preis der Geschichte auch noch interessant. Günstig dürften diese Telefone auf jeden Fall nicht werden.

Falls diese Handys allerdings wirklich so wie es oben steht auf dem Markt kommen, werde ich wohl der erste sein, der so ein Ding mal antesten möchte. Ich finde den Zune HD schon sehr cool. Ein Zune Phone hätte wirklich Stil.

CES: Mit Gesten den Fernseher steuern – PrimeSense machts möglich!

Habt ihr zufällig den Film Minority Report gesehen? Der Film, in dem Tom Cruise als Agent in der Zukunft die Verbrecher mit Hilfe eines Vorwarnsystems fängt. Und erinnert ihr auch noch, wie Tom Cruise seine technisches Geräte steuerte? Jep, mit Hilfe von kleinen Fingerbewegungen scrollte er durch Bilder der aktuellen Fahndung und blätterte sonst auch so mit einfachen Gesten durch die Menüs. Zugegeben, Verbrecher werden wir mit den tollen Technikhighlights der diesjährigen CES nicht fangen können, geschweige denn mit Hilfe von Kugeln, die den Namen der Verbrecher einsigniert haben.

Trotzdem ist es doch schön zusehen, wie die Leute in dem Spot zu PrimeSense den Fernseher steuern. Seht es euch an:

Nur mit Hilfe von kleinen Fingergesten ist es möglich, durch die DVD-Sammlung zu scrollen oder sogar ein Telefonat anzunehmen, was dann aber auch den Film unterbricht. Es ist sogar möglich, einen Text einzugeben. Vom Sofa, einfach so in der Luft. Schwer vorzustellen, schließlich haben manche Menschen noch Probleme, Texte auf dem iPhone oder anderen Geräten mit Touchdisplay einzugeben. Und dann in der Luft? Naja, ich weiß nicht…

Interessant ist aber auch der Preis des Gerätes. Schlappe 20-30 Dollar wird Herstellern der Spaß kosten. Es ist also davon auszugehen, dass wir in diesem Jahr zunehmend statt einer Fernbedienung Menschen mit der Hand durch die Luft fuchteln sehen.

CES: First Else Impressionen [+Video!]

Endgadget ist fleißig auf der CES in Las Vegas unterwegs und hat auch einen alten Bekannten unter den ganzen Neuvorstellungen wieder entdeckt: Das Else der israelischen Firma Else (die hießen früher mal Emblaze). Die kurze Präsentation des Mobiltelefons hier in diesem Video:

Das First Else besticht besonders durch die raffinierte Bedienung, die (wie in dem Video unzweifelbar erkennbar) nur mit dem Daumen steuerbar ist. Was haltet ihr davon?

Vergleichsvideo: iPhone 3GS vs. Nexus One

TechnoBuffalo hat Apples Flaggschiff iPhone 3GS und Googles neuen Hammer Nexus One gegeneinander antreten lassen und fasst die ganze Sache in einem Video zusammen. Wer sich also nicht entscheiden kann, welches Handy er sich kaufen möchte, dem kann dieses Video die schwierige Entscheidung erleichtern.

[via iThinkDiff]

Auf einem Blick: iPhone vs. Palm Pre vs. Motorola Droid vs. Nexus One

BillShrink hat die aktuellen Smartphone-Giganten Apple iPhone, Palm Pre, Motorola Droid und das neue Google Phone Nexus One gegeneinander antreten lassen und fasst die Fakten der 4 Mobiltelefone in einer sehr übersichtlichen Grafik zusammen.
Eine sehr gelungene Arbeit, die wohl mehr Klarheit in den Markt bringt.

Nexus One vs iPhone, Droid & Palm Pre

Find the best cell phone plans and more graphics at BillShrink.com

Der enTourage Edge – Ein eBook-Reader mit 2 Seiten

Eines der Hauptanziehungspunkte auf der diesjährigen CES in Las Vegas sind sicherlich die eBook-Reader. Samsung hat schon einen vorgestellt. Der ist aber eigentlich nichts besonders. Ein paar Knöpfe, ein E-Ink-Display und ein Rahmen aus Plastik, der die ganze Technik zusammenhalten soll. Nichts besonders halt. Ein eBook-Reader.

Viel spannender ist allerdings das Produkt von enTourage. Dieses Gerät lässt sich aufklappen wie ein Buch. Auf der linken Seite findet sich ein 9,7 Zoll großes E-Ink-Display. Auf der Rechten allerdings befindet sich ein 10,1 Zoll großes LCD-Display, das Auflösungen bis zu 1024 x 600 Pixel erlaubt. Hybride, Zwitter, Zwilling, Symbiose auf Tablet und eBook. Nennt es wie ihr wollt.
Für den Tableteinsatz ist Googles Betriebssystem Android an Board. eBooks lassen sich problemlos in den Formaten *.epub oder *.pdf anzeigen. Darüber hinaus ist W-LAN, Bluetooth und -allerdings optional- noch ein UMTS-Modem an Bord. Letzteres finde ich besonders praktisch. Ich freue mich, dass endlich mal jemand auf die Idee kommt, neben W-LAN Modulen auch ein UMTS-Modem in ein Gerät einzubauen.

http://www.youtube.com/watch?v=OqcMH3Kbzh0

Der Speicher des Gerätes beträgt 3 GB, lässt sich allerdings durch eine Speicherkarte auf bis zu 32 GB erweitern. Darüber hinaus lässt sich sogar eine Tastatur mittels USB anschließen. Oder man bedient das Ding halt per Stylus und virtueller Tastatur. Mit Hilfe der Online-Demo kann man sich nochmals von den ganzen Funktionen überzeugen lassen.

Doch wie viel muss man für so ein Gerät auf den Tisch legen? Die Preisempfehlung des Herstellers liegt (für die Farbe Mitternachtsblau) bei490 Dollar. Eine ganze Menge Holz. Allerdings erhält man mehr, als nur einen eBook-Reader. Alle anderen Farben sind 40 € teurer.

Was mich allerdings noch interessiert, wäre die Akkulaufzeit. Diese dürfte bei einem Hybriden aufgrund des LCD-Diplays deutlich schneller in die Knie gehen, als bei einem puren eBook-Reader mit E-Ink Display. Kaufen lässt sich das Gerät hier, ist allerdings erst im Februar lieferbar
.

Preis des Nexus One + ein ausführlicher Test zum Google Handy mit Videos!

Eieiei, da hat engadget ja echt brisante Informationen rausgehauen. Deren Informationen nach, soll das Google Nexus One in Europa in den nächsten Wochen zu einem Preis von 450 € verkauft werden. Vertragsfrei! Ob sich diese Informationen bewahrheiten darf angezweifelt werden, schließlich bezieht sich engadget auf das französische Blatt Le Point und somit auf keine offiziellen Stellungnahmen von Google.
Der Preis für ein vertragsgebundenes Mobiltelefon beträgt nach wie vor 200 €.

Zudem hat engadget nun auch einen sehr ausführlichen Test zum Nexus One veröffentlicht. Diesen hier jetzt zusammen zu fassen wäre nicht angebracht und unfair, kommt der Artikel doch auf über 3500 Wörter. Dennoch kann ich euch die paar Videos hier einbinden, die engadget gedreht hat:

Nexus One Spracherkennung:

Nexus One Browservergleich

Nexus One UI Überblick

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