Internet | Scatterd - Part 9

Archive for the ‘ Internet ’ Category

Ecosia, die umweltfreundliche Suchmaschine

Kennt ihr noch Blackle? Das war diese Seite, die durch einen schwarzen Seitenhintergrund Strom sparen wollte. Das funktioniert auch, nur leider in einem sehr geringen Maße. Viel interessanter ist das Projekt, was mich gestern per E-Mail erreichte. Der gute Gorsi von sysprofile hat mich mit folgender Mail überrascht:

Hallo,

habe etwas interessantes gefunden, vielleicht interessiert es dich und du schreibst drüber: www.ecosia.org
Anschauen lohnt sich!

MfG

Anschauen hat sich in diesem Fall wirklich gelohnt. Bei ecosia handelt es sich nämlich um eine Suchmaschine, die aktiv den Regenwald schützt. ecosiaJetzt wird sich der ein oder andere natürlich fragen: Ähm, ja und wie? Ganz einfach: ecosia kooperiert  mit Yahoo! und Bing und liefert somit also dieselben Suchergebnisse wie die beiden Suchanbieter. Das besondere sind aber die sponsored Links, die man zwischen den Suchergebnissen findet. Klickt man darauf, erhält ecosia Geld. 80 % dieser Erlöse werden dem WWF gespendet, der damit den Regenwald schützt. Die restlichen 20 % gehen wahrscheinlich für die Serverkosten drauf, die mit Ökostrom betrieben werden und somit auch umweltfreundlich sind. Laut den Statistiken wurden insgesamt schon 800.000 m² Regenwald geschützt. Das macht pro Suchanfrage rund 2 m²!

Darüber hinaus ist ecosia auch für Datenfüchse interessant: Alle Nutzerdaten werden maximal 48 Stunden lang gespeichert und danach wieder verworfen. Insgesamt also eine schöne Sache! :)

Zum Schluss noch ein kleines Video über ecosia:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=qfVzBlUl5V0[/youtube]

Meine Favoriten der 10 besten, deutschen Startups 2009

Netzwertig.de dürfte den eifrigen Bloggern (und auch nicht-Bloggern) wohl bekannt sein. In einem ihrer neusten Artikel küren sie die 10 besten deutschen Start-Ups des Jahres 2009. Mit dabei sind Seiten, die ich noch überhaupt nicht kannte, aber deswegen nicht weniger interessant sind.

Da wäre unter anderem CaptchaAd. Das Prinzip dieses Start-Ups ist so einfach wie genial: Euch allen dürften die nervigen Bildercodes bekannt sein, die man zum Beispiel bei Registrierungen einsetzt, um den Bots das Leben schwer zu machen. CaptchaAd setzt nun dort an und versucht diese lästige Methode nun auch für Werbung zu nutzen. Das heißt nicht zwingend, dass nur dem Unternehmen das Leben leichter gemacht wird und eine weitere Nische fürs Geldscheffeln entsteht. Nein, auch für die User kann das Lösen der Captchas einfacher werden, da mitunter nicht nur Codes abgefragt werden, sondern möglicherweise auch Fragen zu einem Produkt beantwortet werden müssen.
Letztendlich entscheidet natürlich die Umsetzung über den Erfolg dieses Projekts. Die Grundidee ist aber nicht übel.

Zum anderen möchte ich euch das Startup play.fm ein bisschen näher bringen. Bei play.fm handelt es sich um eine Seite für Freunde elektronischer Musik. Auf dieser Plattform haben DJ’s die Möglichkeit, ihre Mixe hochzuladen und anderen Usern zur Verfügung zu stellen. Das ist besonders für die Discotheken-Fans unter euch interessant, die mehr auf Mixe, anstatt auf einzelne Tracks stehen, wie sie z.b. anderswo schon im Internet (bei last.fm etc) zur Verfügung gestellt werden.

Das letzte Start-Up 2009 unter meinen Favoriten ist die Seite steereo.de. Es wundert mich, dass dieses Projekt nicht öfter in den Medien war. Bei steereo handelt es sich um eine Streaming-Site für Musik. Und zwar aktueller Musik, wie z.B. Sexy Bitch von David Guetta oder Paparazzi von LadyGaga. Und jetzt kommt der Hammer: Alles for free! Sogar das komplette Album von David Guetta (One Love) lässt sich dort finden. Das liegt daran, dass steereo Verträge mit Universal, Warner und EMI hat. Finanziert wird das ganze durch eine 30-sekündige Werbeeinblendung. Diese kommt aber nicht am Anfang jedes Liedes, sondern nur vereinzelt. Wann genau ist mir nicht bekannt, aber ein Album sollte wohl ohne Werbung auskommen.

Das waren meine Favoriten der besten deutschen Startups 2009. Welcher Meinung seid ihr?

Muhaha, hehe WTF! Twittern macht krank!

My social Network on Flickr, Facebook, Twitter...
Image by luc legay via Flickr

Moment, ich muss mich eben konzentrieren. Na, für den Artikel hier. Sooo, das Fernsehen aus, Blink-182 soll jetzt mal ruhig sein (laut Internetgerüchten kommt das neue Album im Sommer nächsten Jahres, juhu!, yeah!), ICQ soll mit seiner AH-OH!-Meldung mal sonst wohin gehen. Und meine Solitärrunde wird jetzt auch minimiert, nein!, besser geschlossen. Genauso wie Thunderbird. Tabs am besten auch schließen, man weiß ja nie. Alles weg, nur der Artikel und ich. Ich werd krank!

Bin ich verrückt? Vielleicht droht mir Burnout. Okay, der erste Absatz dieses Artikels veralbert vielleicht ein bisschen die Gesamtthematik. Grund für meine kreative Meisterleistung im oberem Abschnitt ist die Meldung von evangelisch.de (warum veröffentlicht so etwas eigentlich eine Kirche?): Mediziner warnt: Ständiges twittern macht krank

In dem Artikel geht es um die, in diesem Zeitalter, mediale Bombardierung eines Individuums. Email, ICQ, TV, Radio, DVD’s, News, Radio, Internet, Blogs und zuletzt auch Twitter sollen den Menschen mit medialen, geistigen Ergüssen so zerschießen, dass diesem langfristig sogar ein Burnout drohen kann. Teilweise ist unter den schier unendlich vielen Meldung auch soviel Müll dabei, was ich zweifellos so unterschreiben kann. Blöder Nerdkram. Aber irgendwie auch witzig.

Zudem sollen künftige Generation besser mit den aufkommenden Stress durch die Medien klarkommen. Bis dahin spiel ich ein bisschen Nerd. Krank? HAHA, dass ich nicht lache. Muhaha, hihi. Ich lass mich bombardieren. Freaks!

Deutschland setzt Google die “Deutsche Digitale Bibliothek” entgegen

Google's secret new book-scanning technology
Image by Esthr via Flickr

Nachdem die deutsche Regierung Google verboten hat, Bücher einzuscannen und allen Internetusern bei Google Books zur Verfügung zu stellen, hat Deutschland sich jetzt eine alternative Lösung ausgedacht und will 2011 mit der Deutschen Digitalen Bibliothek voll aufblühen. Dabei soll dieses Portal die über 30.000 Bildungseinrichtungen in Deutschland vernetzen und neben Büchern auch Bilder, Archivalien, Skulpturen, Noten, Musik und Filme aus Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen online stellen. Urheber sollen dabei die Rechte an ihrem Werk behalten.

Ganz grob zusammen gefasst haben wir in Kürze also ein deutsches Google Books, was von unserer Steuergeldern finanziert wird. Ich frage mich allerdings, was die ganze Kiste bringen soll. Viel wichtiger wäre es, das völlig veraltete Urheberrecht zu reformieren, um den Weg für neue Technologien frei zu machen. Stattdessen will Deutschland ein eigenes Süppchen kochen und ein Portal alleine auf die Beine stellen. Google hätte die Bücher übrigens kostenfrei eingescannt.
Darüber hinaus ist das Portal der deutschen digitalen Bibliothek bestimmt nicht annähernd so übersichtlich und einfach zu bedienen wie Google Books. Wenn ich mir da z.b. die Seite des Bundesarchives für Bilder anschaue, wo irgendwo auch Bilder zu finden sein sollen, die einer Creative Commons Lizenz unterliegen, dann zweifel ich an dem “Quantensprung” Deutsche Digitale Bibliothek.

Blogger scheinen wohl die neuen Journalisten zu sein

Auf diesen Gedanken könnte man jedenfalls kommen, wenn man diese News hier auch TecZilla gelesen hat: Dürfen Zeitungen von Bloggern klauen?. In dem Artikel geht es darum, dass der Tagesanzeiger einen Artikel von TecZilla geklaut hat und ihn als eigene journalistische Leistung gekennzeichnet hat. Wohl bemerkt, der Wortlaut war fast identisch mit dem des Blogartikel. Auch die Überschrift war bis auf 2 Wörter gleich. Jetzt natürlich die Frage: Dürfen Zeitungen von Bloggern klauen?

Meiner Meinung nach ist diese Frage ganz leicht zu beantworten. Natürlich nicht. Im Falle einer Creative Commons Lizenz ist das verbreiten von BLogartikeln ja kein Problem. Trotzdem sollte immer die Quelle angeben werden. Falls die Artikel eines Blog aber unter einer strikten Lizenz stehen, die keinen Spielraum für Kopien lassen, so sollte für Zeitungen das gleiche gelten wie für Blogs: Kopierverbot.

Gratis Twitter-Wandkalender

Komisch, dass ich bisher von dieser Aktion noch nicht Wind bekommen habe. Dabei las ich doch gerade bei freetagger, dass die ganze deutsche Twitterwelt darüber bloggt. Gut, letztendlich ist es egal. Jetzt berichte ich ja darüber und sicher mir dadurch gratis einen Twitter-Wandkalender von der druckerei.

Worum gehts überhaupt? Bei der Druckerei hat man die Chance, einen Twitterwandkalender abzustauben. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist entweder (so wie ich) einen Blogpost über die Aktion zu veröffentlichen oder einen Tweet darüber zu posten. Bei der letzteren Möglichkeit kommt man allerdings in einen Lostopf und braucht noch ein bisschen Glück, um gezogen zu werden und den Kalender zu bekommen. Falls du einen Blogartikel schreibst, so bekommst du den Kalender auf jeden Fall.

Warum ich hier mitmache? Ganz einfach: Ich liebe Twitter und der Kalender ist einfach schick. Twitter hat sich bei mir schon längst in meinem täglichen Leben etabliert. Ich benutze es nicht nur für Web 2.0 Nerdstuff und sowas. Nein, auch über Ereignisse im Real-Life wird man blitzschnell informiert.

Lego Matrix “Trinity, Help!” – Die berühmte Bullet-Time Szene im Legostyle

Kennt ihr diese StopMotion Videos mit den Lego-Figürchen? Nein? OK, dabei handelt es sich um Videos mit Legofiguren. Gemacht werden sie aus vielen Einzelbildern, die von einem Programm dann aneinander gefügt werden. Das kann eine ganze Menge Arbeit sein, denn eine Sekunde Film besteht aus 24 Bildern. Auf eine Minute hochgerechnet braucht man also 1440 Bilder für ein Minütchen. Verständlich also, dass die meisten StopMotion Filme nicht wirklich lang sind. Nun ist mir ein Lego StopMotion Filmchen über die bekannte Matrixfilmszene zugeflogen. Es handelt sich dabei um die Stelle im Film, in dem sich Neo enorm nach hinten beugt, um den Kugeln des Agenten auszuweichen. Hier das Video:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=iDe4v318f64[/youtube]

Ich finde es sehr gut gemacht :)

Chrome OS ist fertig! Und, was kann das alles?

Google Chrome
Image by Matrixizationized via Flickr

Es ist -wie ich finde- ein sehr spannendes Projekt. Wenn nicht sogar das Spannendste. Ich rede von Chrome OS, dem Betriebssystem von dem Suchmaschinengigant Google. Nun hat das große G das OS erstmals vorgestellt. Auf dem ersten Blick sieht es nicht anders aus, als ein schlichter Browser. Doch, versteckt sich dahinter mehr?

Google schlägt mit Chrome OS einen ganz neuen Weg ein, als den herkömmlichen. Das OS baut komplett auf der Onlinewelt und deren Anwendungen auf. So werden eure Daten nicht auf eurem Computer und der heimischen Festplatte gespeichert, sondern online. Auch Anwendungen werden nicht heruntergeladen und sozusagen offline ausgeführt, sondern müssen alle online verfügbar sein. Google Chrome kommt da zum Einsatz, indem es die verschiedenen Anwendungen verwaltet und die Nutzerdaten (Logininformationen, etc.) den Diensten bereitstellt.

Aufgebaut ist das Betriebssystem auf einen Linuxkernel. Insofern also im Prinzip nichts anderen als ein Ubuntu oder SuSE. Könnte man denken. Von außen erkennt man aber keinerlei Ähnlichkeit mit den populären Linuxdistributionen. Lauffähig ist das OS auf x86-CPU’s (wäre interessant zu wissen, ob CPU mit 64-Bit Erweiterung klappen). Besonders beeindruckend soll die Bootzeit sein. Diese soll nur wenige Sekunden betragen. Ist im Prinzip aber auch nichts besonderes, denn schließlich startet das System (wie oben beschrieben) nur einen Browser.

Auch die Sicherheit des OS soll nicht unbeachtet bleiben. So läuft das System in einer Sandbox und lässt Anwendungen nicht auf den Systemkern zugreifen. Das ist auch gut so, denn so kann das Betriebssystem eigentlich nicht manipuliert werden. Falls trotzdem mal etwas “passiert”: Beim Booten wird das System kurz durchgeleuchtet. Falls Ungereimtheiten auftreten, versucht Chrome OS diese zu beseitigen. So “heilt” sich Chrome dadurch, dass es den Schadcode durch gesunden Code ersetzt. Diesen holt sich das System aus dem Netz (wer hätte es anders gedacht?).

Insgesamt also eine ganz spannende Sache. Für kleine Geräte und Netbooks kann ich mir das System sehr gut vorstellen. Wie sich das alles aber insgesamt entwickelt, kann man natürlich nicht sagen. Die einen sagen, dass Chrome OS das Ende für Apple und Microsoft sein wird, die anderen behaupten das Gegenteil. Und wie es aussieht, weiß keiner. Hier noch ein kleines Video über Chrome OS.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=0QRO3gKj3qw[/youtube]

2012 – Internet-Marketing par excellence!

Es gab viel Gerede über den Film 2012. Könnt ihr euch noch an den Trailer erinnern, der früher in den Kinos lief? Es wurden ein paar mysteriöse Szenen gezeigt mit einer tonischen Untermahlung “die Maya haben es gesagt…”. Im Anschluss an die Bilder wurde man dazu aufgerufen, sich selbst von dem Weltuntergang zu überzeugen. Dazu sollte man nach 2012 googeln. Nunja, jetzt ist der Film erschienen und ich war letzten Freitag auch schon im Kino. Und wie war der Film? Lausig ehrlich gesagt. Aber ein Review über den Film soll dieser Artikel nicht werden. Vielmehr will ich mal auf das enorme Marketing im Netz hinweisen. Der Google-Aufruf ist nämlich nicht der einzige Streich.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=FdDOkLihLnQ[/youtube]

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Google bringt Intelligenz in die Webseitenstats!

Das Feature Intelligenz wurde in der englischsprachigen Ausgabe von Google Analytics schon vor Wochen eingeführt. Nun ist es auch bei uns in Deutschland verfügbar.

Es handelt sich dabei um ein Benachrichtungsfeature. So lässt sich das Ding beispielsweise so einstellen, dass man bei einer Trafficänderung von 50 % informiert wird. Das ganze ist dann nützlich, wenn man plötzlich ein hohes Besucheraufkommen hat. Oder natürlich einen großen Besucherschwund.

analytics

Es lassen sich dabei tägliche, monatliche oder wöchentliche Benachrichtigungen einstellen. Eine tägliche Benachrichtigung finde ich (für meinen Blog) übertrieben. Aber eine wöchentliche oder monatliche Übersicht ist doch ganz nützlich und interessant. Zugegeben, einen genauen Anwendungszweck habe ich für meinen Blog noch nicht entdeckt. Aber das wird mit Sicherheit noch.

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