Internet | Scatterd - Part 5

Archive for the ‘ Internet ’ Category

Neue Google Maps Funktionen

Google hat dem hauseigenem Kartendienst Google Maps ein Update spendiert. Die noch in der Betaversionen vorhandenen, neuen Funktionen lassen sich über den “NEU!”-Button oben rechts bei der Startseite von Maps aufrufen. Neu sind unter anderem diese Funktionen:

Ziehen und zoomen
Nun ist es möglich, ein Rechteck auf der Karte zu ziehen. Der ausgewählte Ausschnitt wird dann vergrößert.

Luftbilder
Neben der Karten-, Gelände- und Satellitenansicht ist auch nun eine Luftbildansicht der Karte verfügbar. Vorab allerdings erst an ausgewählten Orten, wie etwa der San Diego-Cornado Bridge.

Spiel “Where in the World”
Das erste Spiel in Google Earth! Ziel dabei ist es, zu erkennen, zu welchem Stück Land der dargestellte Kartenauschnitt samt Markierung gehört. Nicht immer ganz einfach, aber spaßig. Mein Trick ist dabei einfach, weit rauszuzoomen. So sind die Landes und Kontinentgrenzen besser zu erkennen.
Als nächstes Spiel fände ich ein “Wo liegt was?” alá Schlag den Raab ganz nett.

Intelligenter Zoom
Desweiteren gehört nun die lästige Meldung “In dieser Größe liegt uns kein Bildmaterial vor” der Vergangenheit an. Der intelligente Zoom vergrößert nur soweit, wie es dem Stand der Aufnahmen nach möglich ist.

Hübsche Briefumschläge mit Google Maps erstellen

Soeben bin ich über Twitter auf die Seite Map Envelope aufmerksam geworden. Die Idee dahinter ist recht simpel: Man gibt eine Location und eine Message ein. Die Seite wählt dann den Kartenauschnitt des eingegebenen Standortes in Google Maps aus, und fügt eine Sprechblase mit der Message ein. Man erhält letztendlich ein fertiges Stück Karte mit Faltmarken ausgedruckt, was man in einen Briefumschlag schieben kann. Öffnet der Empfänger den Brief, ist die Überraschung groß:

Sterben die Blogger aus?

Gerade bei BasicThinking gelesen: Nicht die Blogs sterben aus, sondern die Blogger. Demnach nimmt besonders die Zahl der jugendlichen Blogger ab. Doch woran liegts? Zum einen ist es sicherlich so, dass das Microblogging, also solche Dienste wie Twitter immer populärer geworden sind. Es ist einfacher, schnell mal eine Nachricht in 140 Zeichen abzuschicken, als einen 500 Wörter starken Artikel auf seinem Blog. Und bequemer ist es natürlich auch. Aber das kann eigentlich nicht der Hauptgrund sein, nutzen doch nur 8 Prozent der unter 18-Jährigen Twitter. Ich glaube die ganze Sache liegt an etwas anderem. Und zwar der Schule.

Ich merke es ja selbst an mir. Mein Stundenplan ist leider so gestaltet worden, dass ich an 3 von 5 Tagen erst nach 4 Uhr nach Hause komme. Neuerdings ist es auch noch so, dass man mein Tag um halb sechs vorbei ist. Danach fallen möglicherweise noch Hausaufgaben an. Und -in meinem Fall- kommt noch das Vorbereiten auf das Abitur dazu. Danach hat man keine große Lust mehr, sich mit Bloggen auseinander zusetzen. Das ist meine Situation. Wie man an meinem vorletzten Satz erkennen konnte, mache ich in ein paar Monaten Abitur und bin somit in der 13. Stufe. Bei den Kleinen sieht das aber nicht anders aus.

Seit der Einführung von G8 ist es bei den Unterstufenschülern ebenfalls so, dass sie bis in den Nachmittag hinein in der Schule hocken. Oder aber die Eltern sind beide berufstätig und sie werden über Mittag betreut. Es ist keine Seltenheit, dass sie erst um 4 Uhr nach Hause kommen. Und danach haben sie einfach auch keine Lust auf Garnichts mehr.

Es ist also kein Wunder mehr, dass immer weniger Jugendliche selbst im Netz aktiv Content erzeugen. Dazu haben sie einfach keine Power mehr, wenn sie Zuhause sind. Ich persönlich finde G8 sowieso Mist. Dieses Fast-Food-Abitur bringt im Nachhinein nichts weiter als Stress. Und weniger kostbare Kindheit.

3sat über Digital Natives und Gratisinhalte im Web

Gestern kamen auf 3sat interessante Sendungen über das Web. Zum Einen wäre dort ein neues spezial, das über die “Eingeborenen des World Wide Webs” berichtet also solche Menschen, die mit dem Internet aufgewachsen sind. Diese Sendung könnt ihr euch hier ansehen:

http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=16669&mode=play

Zum anderen wurde gestern in der Sendung scobel über die sogenannte Gratismentalität des Webs diskutiert. Dazu waren Constanze Kurz vom Chaos Computer Club, Frank Schirrmacher von der FAZ und Gisela Schmalz von der Rheinische Fachhochschule Köln anwesend. Diese Sendung könnt ihr hier abrufen:

http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=16697&mode=play

Viel Spaß beim Gucken! :)

Palm Pre Plus und iPhone 3GS im Vergleich [Video]

TechnoBuffalo war mal so nett und hat die neuaufgelegte Version des Palm Pre, den Palm Pre Plus, gegen den Platzhirsch von Apple, das iPhone 3GS antreten lassen. Hier ist das Vergleichsvideo:

Motion Control vor der Wii: NES Power Glove!

Erinnert ihr euch eigentlich an Motioncontroller vor der Wii oder vor Project Natal (das ja nahezu ohne Controller auskommen soll)? Ich habe ein SNES noch zu Hause (angeschlossen! Retro rockt!), aber von einem Motioncontroller für die Konsole habe ich noch nie gehört. Ich sehe nur noch die Arcadegeräte mit Pistolen, die damals in Spielhöllen waren. Allerdings ist hier der Beweis dafür, dass es wohl doch schon damals Versuche gab, Bewegungen ins Spiel umzusetzen:

Ist das nicht toll? Richtiger Nerdkram.

Augmented (hyper)Reality – Sieht so die Zukunft aus?

Keiichi Matsuda, Student an der Londoner Bartlett School of Architecture, hat im Rahmen seines Studium eine Zukunftsvision geschaffen, die ganz auf Augmented Reality setzt. Wobei hier eine wahre Überdosis der Schablonen zum Einsatz kommt. Seht es euch selbst an:

Was haltet ihr davon? Sieht so die Zukunft aus?

Google-Suggest ausgewertet: Das sind die mächtigsten Marken bei Google

Kennt ihr die Google Suggest Liste? Das ist dieses Ding von Google, das Suchwörter vorschlägt sobald man etwas in das Suchfenster eingibt:

Nun hat die New York Times mal eine ganz lustige Idee gehabt und einfach mal das ABC dort eingegeben. Was bekommt man dann? Na die relevantesten Ergebnisse. So war auf Platz 1 der Suggestlist bei dem Buchstaben A Amazon.com. Basic Thinking hat die Idee mal ins Deutsche übertragen. Und das kam dabei rum:

A – Amazon
B – Bild
C – Cinemaxx
D – Das Örtliche
E – eBay
F – Facebook
G – GMX
H – H&M
I – IKEA
J – Jappy
K – Kino.to
L – Leo
M – MeinVZ N – Neckermann
O – Otto
P – Postbank
Q – Quelle
R – Routenplaner
S – SchülerVZ
T – Telefonbuch
U – Uhrzeit
V – Vodafone
W – Web.de
X – Xing
Y – YouTube
Z – ZDF

Das Internet 2009 in Zahlen

Pingdom war so nett und hat geradezu einen Informationoverflow über das Internet im Jahr 2009 veröffentlicht. Hier mal ein paar ausgewählte Fakten, den Rest findet ihr im Artikel auf pingdom:

  • 90 Billionen Emails wurden von den 1,4 Milliarden Emailusern weltweit versandt, also circa 247 Milliarden Emails am Tag
  • Im Dezember 2009 kamen 47 Millionen Websites dem Netz hinzu -> 234 Millionen Websites existierten im Dezember 2009
  • Weltweit gibt es zirka 1,73 Milliarden Internetuser, die meisten hocken in Asien (738 Millionen)
  • Es gibt weltweit 126 Millionen Blogs. Scatterd ist einer davon.
  • 27,3 Millionen Tweets werden jeden Tag getwittert
  • 84 % der Social Networks haben mehr weibliche als männliche User

Jede Menge weiterer Fakten über das Internet 2009 könnt ihr auf pingdom nachlesen.

Gesperrt, gefiltert, abgeklemmt: Das unfreie Netz

Neue Folge des elektrischen Reporters:

Die Tage des freien Surfens im Internet könnten bald vorüber sein. Länder wie China oder Iran überwachen bereits heute schon jeden Klick ihrer Bürger und stellen Vorschriften auf, welche Seiten diese aufrufen dürfen und welche nicht. Aber auch in Europa ist die Bewegungsfreiheit im Web in Gefahr. In Frankreich können mittlerweile Nutzer mit einem Surfverbot bestraft werden, wenn sie dreimal beim illegalen Musiktausch erwischt werden.
In Deutschland sollten durch das so genannte Zugangserschwerungsgesetz virtuelle Stopp-Schilder vor kinderpornographischen Inhalte errichtet werden. Auch wenn dieses Gesetz vorläufig auf Eis liegt: Kritiker dieser Regelung befürchten, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis andere unliebige Inhalte wie Computer- oder Glücksspiele zensiert werden. Derweil tagen die hinter verschlossenen Türen die führenden Wirtschaftsnationen zum Thema “geistiges Eigentum” – auf ihrer Tagesordnung stehen auch Netzsperren bei Urheberrechtsverstößen. Der Elektrische Reporter über Zensurmaßnahmen und ihre Folgen.

Elektrischer Reporter – Gesperrt, gefiltert, abgeklemmt: Das unfreie Netz

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