Internet | Scatterd - Part 2

Archive for the ‘ Internet ’ Category

Der URL-Shortener Service von Google nun mit Weboberfläche

Kleine Zwischenmeldung: Heute hat Google eine Web-Benutzeroberfläche des hauseigenen URL-Shortener Service goo.gl gestartet. Den Service an sich gab es ja schon etwas länger, allerdings war die Funktionalität bisher nur über eine API erreichbar. Für den Otto-Normal-Verbraucher also schlichtweg unbrauchbar. Nur Google-Webseiten wie Feedburner hatten goo.gl im großen Umfang genutzt.

Wer nun aber auch mal so Internetadressen verkürzen möchte, der kann das nun auch tun. Ganz einfach über die nun gelaunchte Website: http://goo.gl/.

Durchsage Ende.

Interview mit Daniel Domscheit-Berg alias Daniel Schmitt über WikiLeaks

Auf netzpolitik.org findet sich heute ein super-interessanter Podcastbeitrag von Markus:

Der Netzpolitik-Podcast Folge 102 ist ein rund 45 Minuten langes Gespräch mit Daniel Domscheit-Berg, der bis vergangene Woche den meisten nur als Daniel Schmitt von Wikileaks bekannt war. In dem Gespräch unterhalten wir uns über seine 2,5 Jahre Mitarbeit bei Wikileaks und natürlich die jüngsten Vorfälle, die zu seiner Suspendierung und Rückzug aus dem Projekt geführt haben. Dass er nicht mehr dabei ist, konnte man vergangenes Wochenende bei Spiegel-Online und im Spiegel lesen. Im Netzpolitik-Podcast äußert er sich ausführlicher über die Hintergründe, die Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Projektes, wie dort zusammengearbeitet wurde und wie der derzeitige Zustand ist. Wir unterhalten uns auch darüber, was mit den bei Wikileaks hochgeladenen, aber in den vergangenen Monaten nicht veröffentlichten Dokumenten und Spenden passiert und wieso die Plattform momentan nicht mehr funktioniert. Dazu geht es natürlich auch um die Frage, warum er mit Pseudonym aufgetreten ist und was die Offenlegung seiner Identität nun für ihn und seine Familie bedeutet.

Die MP3 zu dem Podcast findet ihr hier. Viel Spaß!

Buugle – Die Bundesregierung baut den Datenschutz ab

Buugle nennt sich der neue Film von Alexander Lehmann. Ihr wisst schon, das ist der Kerl, der auch schon während des Wahlkampfes mit dem Spot Rette deine Freiheit und Du bist Terrorist auf sich aufmerksam gemacht hat. Nun hat der neuste Film den Untertitel “Was Google kann, können wir schon lange”. In dem Clip wird auf die lächerliche Sommerloch-Diskussion von Google Streetview und die Vorschläge der Bundesregierung eingegangen. Angezweifelt wird unter anderem die Glaubwürdigkeit der Regierung in der Debatte, da diese durch vielfältige Methoden selbst die Bürger durchleuchtet; sei es durch das Swift-Abkommen, die Nackscanner, Elena oder die Vorratsdatenspeicherung.

Film ist hier!:

[via netzpolitik]

Wie funktioniert Creative Commons? Ein Comic erklärt.

Nerdson, ein brasilianischer Comiczeichner, hat einen Comic veröffentlicht, der in schöner Weiße (wie das Comics halt so machen) das Prinzip von Creative Commons erklärt. Und da das ganze Ding eh unter Creative Commons ist, hier ist er auch schon.

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Kalender von Windows Phone 7 im Einsatz

Gerade auf ein Video gestoßen, das den Einsatz des Kalenders in Windows Phone 7 in Aktion zeigt. Und: Mir gefällts eigentlich ganz gut. Das Ganze sieht sehr smooth und gleichzeitig funktional aus.

LG E720 – Viel Handy für wenig Geld?

Mit dem LG GT540 Optimus hat LG bewiesen, das viel Handy nicht teuer sein muss. Das Androidhandy mit GPS, WLAN, HSDPA und Touchscreen gibt es bereits für unter 200 Euro. Nun bringt LG das nächste Low-Budget Handy auf den Markt, das E720. Viel ist bisher noch nicht bekannt, außer, dass Android 2.2 auf dem Gerät läuft, einen 3.2 ” großen Touchscreen hat, einen 600 MHz Prozessor sowie eine 5 Megapixel Cam. Klingt alles nicht überragend, aber wie gesagt, das Gerät soll ein Low-Budget Gerät werden

Ansonsten: Wer ein Einsteigerhandy mit Android haben möchte, für den ist das Handy sicherlich eine gute Option. Ich sehe lediglich Probleme bei dem “langsamen” Prozessor. Auch sollte man noch weitere Testberichte abwarten. Für alle Interessierten ist hier auch noch ein Video:

[via mobiflip]

Galactic Inbox ist ein Browserspiel komplett in HTML5!

80 % der Arbeitszeit arbeitet ein Google-Mitarbeiter an “Googlesachen”. Die anderen 20 % können in private Projekte gesteckt werden. Das war schon immer so bei Google. Konkret heißt das, dass Googlemitarbeiter einen Tag “frei” haben. So entstand z.B. orkut, ein Socialnetwork von Google.

Paul Truong ist ein solcher Mitarbeitet bei der beliebten Suchmaschine. Er ist Creative Technologist und hat eigentlich nichts mir Google Mail am Hut. Trotzdem hat er ein Browserspiel gemacht, was sich Galactic Inbox nennt und ein bisschen Mail enthält. Ziel des Spiels ist es, Briefe aus einem Käfig zu befreien.

Das Besondere an dem Spiel? Es ist komplett in HTML 5 realisiert worden und verzichtet somit auf Flash. Wie für das Spielen braucht ihr also einen Browser, der HTML 5 unterstützt. Mit dem aktuellen Fuchs dürfte das aber kein Problem sein.
Ausprobieren könnt ihr das Spiel >> hier.

@guygo sein Twitter “Hack”

Gerade flog ein neues Video durch meine RSS-Feeds mit dem neugierigen Namen Super Insane Twitter Hack. Na, da ist man doch gespannt, oder? Aber was einem in dem Video erwartet und letztlich gezeigt wird, ist überraschend. Schaut und faved!

P.S.: @guygo (der Beweis!).

Ach, so ist das: Killerspiele sind verantwortlich für Missbrauch auf Ameland

Gerade bei SpOn gelesen. Die bayrische Justizministerin Beate Merk, ihres Zeichens – wie könnte es in Bayern anders sein – Mitglied der CSU, hat ihre fachmännische fachfräuliche Analyse (schwarzer Humor ist extra, bäh!) zu den Vorfällen auf Ameland der Welt kund getan. Ihrer Meinung nach sind für den sexuellen Missbrauch Minderjähriger durch Teenager nicht etwa die fehlende Aufsicht Schuld, sondern die FDP (im Grunde genommen der Koalitionspartner) und, ach was haben wir sie lange nicht im “Spiel” gehabt, die Killerspiele. Für die intellektuellen unter uns: Ego-Shooter.

Es ist doch wirklich amüsant, mit welcher Selbstverständlichkeit manche Politiker erlogene Tatsachen in die Medien brüllen und dann noch als wahr dahin stellen, nur damit sie selber gut da stehen. Ich habe mit der Zeit ein paar Abwehrmechanismen für solchen Unsinn entdeckt: Weghören oder einfach nur lachen. In diesem Artikel werde ich lachen.

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Die irrelevante Relevanz in der Wikipedia

Möchtest du deinen Morgen versüßen? Dann schaue dir doch mal die aktuelle Löschdiskussion des Daniela Katzenberger Artikels auf Wikipedia an.

“Klar relevant – für einen 5-Zeiler, wie es sich für Konsonanten-Promis (um es mit Atze zu sagen …) gehört!”
“Wenn man sich den Verlauf der Diskussion anschaut, bekommt man den Eindruck, dass manch ein Wikipedianer noch nie aus seinem dunklen Kellerchen ausgebrochen ist.”
“Muss man erst in einen Gurkenlaster fahren oder sich umoperieren lassen, um als Berühmt zu gelten?!” [Anm. Verweis auf Daniel Küblböck]

Wie man unschwer erkennen kann, wird über die in der Wikipediafamilie ach so wichtige Relevanz diskutiert. Nicht um die Relevanz an sich, aber um die Frage, ob der Eintrag zu der Person Daniela Katzenberger so relevanz sei, dass er weiterhin in der Wikipedia stehen bleiben darf.

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