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Archive for the ‘ Internet ’ Category

ACTA: Was das ist und warum es tierisch gefährlich ist

Ich muss gestehen, ich habe mich lang daran drum herum gelesen, weil ich keine Lust hatte, mich mit so einem mächtigen Thema zu beschäftigen. Das war eventuell ein Fehler, denn ACTA scheint eine sehr gefährliche Sache zu sein. Hier mal ein Video, das in weniger als 10 Minuten erklärt, worum es sich handelt. Man sollte aber dazu sagen, dass das Video von Anonymous ist. Ganz unparteiisch ist das ganze also nicht. Aber wer bitte möchte schon anderer Meinung sein bei diesem Thema? Als normaler, freiheitsliebender Bürger kann man im Prinzip nur gegen ACTA sein. Hier also das Video:

Das Video macht ein etwas verschwörerischen Eindruck, aber ich denke das soll auch so ein. ACTA bewirkt weitreichende Änderungen in unsere Rechte. Wer weiterhin ein freies Internet möchte, sollte dieses Video weiter verteilen und die Leute aufklären. Handeln – jetzt!

Weitere Links:

Google+ – Die Social Network Revolution?

Google+ ist in aller Munde. Mit dem aus eigener Kraft entwickelten sozialen Netzwerk möchte der Suchgigant nun voll durchstarten und den größten Konkurrenten und Monopolisten Facebook ordentlich Feuer machen und im Besten Falle vom Thron stürzen. Ob das gelingt? In der Vergangenheit hatte Google nämlich nicht das glückliche Händchen, wenn es um soziale Fähigkeiten ging. Orkut war nix, Buzz hat nicht funktioniert und Wave kam im Prinzip nie aus der Beta raus. Grund genug also, um nochmal richtig auszuholen und aus den vollen zu  schöpfen. Denn eins ist klar: Der Freundschaft gehört die Zukunft.

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Rivva ist wieder da!

Nach einer kurzen Pause aufgrund finanzieller Schwierigkeiten, ist Rivva wohl wieder online. Das heißt, dass dort wieder ab sofort die relevantesten Blogartikel auftauchen werden. Wie es wohl ausschaut, hat Rivva Hilfe von BMW bekommen. Oben im Logo ist nun zu erkennen: recharged by BMW i. Im Prinzip ein kluger Schachzug von BMW, da Rivva in der Bloggerszene stets beliebt war. Durch die Wiederbelebung sammelt das Unternehmen virtuelles Karma.

Wie auch immer, welcome back online, rivva!

Marcell d’Avis hat viel zu tun

Gerade auf Youtube aufgeschnappt, schaut euch das hier an. Einfach super :)

Die Leute sind einfach super parodiert worden. :-D

Wäre es doof, wenn die Telekom für den Netzausbau Geld von Youtube möchte?

Zuerst davon gesprochen hat Caschy, der den Blog stadt-bremerhaven.de mit ausgesprochenem Erfolg betreibt (und dennoch nicht abgehoben ist mit seiner Persönlichkeit, das nur nebenbei erwähnt). Thema ist folgendes: Bei der Telekom lahmt Youtube. Das ist mir auch schon häufig aufgefallen, dennoch habe ich gedacht gehabt, das läge irgendwie an mir oder meiner Leitung. Schließlich habe ich nur 3000er DSL (bezahlen tun wir aber für 6000, danke!). Nach Aussagen von dem heutigen Basic Thinking Artikel gab es mindestens eine 3-stellige Zahl an zustimmenden Kommentaren. Das Thema brennt also.

Lobenswert ist schon mal folgendes: Die Telekom hat schnell reagiert und eine Stellungnahme veröffentlicht. Kurzum: Der Youtube-Konsum ist gigantisch. So gigantisch, dass die Netze das nicht mehr leisten können. Ausbauen muss man das Gedraht, damit es für den Nutzer wieder komfortabel wird. Einziger Haken dabei, ihr könnt es euch schon denken: Das kostet. Und zwar eine Menge. Jetzt ist die Telekom nicht einer der günstigsten Anbieter, klar. Aber letztendlich laufen auch die anderen Provider, die billigere Tarife haben, über deren Netze. Die müssen aber nichts für den Netzausbau zahlen. Jetzt ist die Telekom nicht bereit die Kostenlast alleine zu tragen. Die Frage ist nun, wer zahlt dann?

Die Kunden könnten zahlen. Tun sie ja jetzt schon, aber etwas mehr könnte es sein. Zum Beispiel eine Pauschale für Youtube. Oder generell für die Nutzung von Videoportalen. Das würde aber einen Aufschrei geben, denke ich mal. Andererseits: Im Mobilfunknetz gibt es auch Tarife für die Nutzung von Skype. Auch wenn der Sinn der Skype-Pauschale nicht das hohe Datenaufkommen, sondern eher dafür da ist, das Ignorieren von normalen Anrufen zu refinanzieren, so ist es im Grunde genommen das selbe.

Anderer Vorschlag von meiner Seite: Statt der Kunden, könnten auch die anderen Netzprovider zur Kasse gebeten werden. Wie wäre es damit, dass jeder Provider, der einen Kundenanteil von mehr als 5 % hat und das Telekomnetz nutzt, einen prozentualen Anteil für die Netze ausgeben muss?

Noch ein anderer Vorschlag, diesmal zu Lasten der Netzneutralität (?): Die Contentprovider selbst müssen zur Kasse greifen. Heißt im Klartext, dass die großen Trafficverursacher auch einen Teil der Leitungen zahlen sollen. Schließlich kassieren sie Unmengen an Werbegeldern. Die Frage hier ist natürlich, wo man die Grenze zieht. Ich persönlich denke, dass nur die großen Traffic-Kanten auch zahlen sollten, damit die Start-Ups es nicht noch schwerer haben.

Davon mal ab: Was haltet ihr von der letzten Idee? Ist das unfair gegenüber der Contentindustrie? Ein doofer Gedanke ist das schließlich nicht. LKW’s müssen ja auch Maut zahlen. Also was wäre verkehrt daran, Youtube zur Kasse zu bitten? Schließlich profitieren doch die Nutzer daran (und natürlich auch die Telekom, da sie nicht den Netzausbau alleine zahlen muss). Die Netzneutralität wird aber meiner Meinung nach nicht gefährdet, denn letztlich wird ja nicht ein Videodienst bevorzugt. Hoffe ich zumindest. Man muss da halt das Kleingedruckte lesen in den Verträgen.

Am Ende noch eine kleine Umfrage:

Wer soll den Netzausbau finanzieren?

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StreetView in Deutschland gestoppt – Ein Kommentar

“StreetView. Das ist diese neue Website von irgend einem amerikanischen Unternehmen. Die stellen Fotos von deinem Haus ins Netz und jeder kann das sehen, jeder!” – “Das ist ja ungeheuerlich. Sowas gehört in Deutschland gestoppt. Mein Haus hat niemanden zu interessieren. Schon gar nicht die Ami’s. Die denken doch nur wieder an den eigenen Profit und nicht an die Bürger.”

So oder so ähnlich könnte ein Dialog zwischen zwei an der Supermarktkasse wartenden Kunden sein, während der eine schließlich ganz vorne ist und neben dem Bargeld auch eine Payback-Karte zückt. Punkte eben. Kriegste ja was wieder das Geld.

Wer die kleine Story da oben überlesen hat: Es geht um StreetView. Dem Teufelsdienst von Google. 20 Städte wurden bis dato schon online gestellt. Dabei soll es dann aber auch bleiben. Schluss mit StreetView in Deutschland. Der Internetriese hat beschlossen, in Deutschland diesen Service nicht mehr anzubieten. Ich kann mir auch gut denken, warum. Zahlreiche Leute wollten ihr Haus verpixeln lassen. Das waren wahrscheinlich so viele, dass es sich schlichtweg für Google nicht mehr lohnt, mit der Arbeit weiter zu machen. Die Betreuung des Materials ist wahrscheinlich so groß, dass man das Geld mit Anzeigen innerhalb der Bilder nicht mehr reinholen kann. Schade eigentlich, ich hätte StreetView in Deutschland gerne komplett gesehen.

Aber das zeigt doch wieder ein Bild von Deutschland. Ein Bild von einem Land, das neuen Innovationen keinen Chance gibt, zu gedeihen. Ein Land, in dem die bürokratischen Hürden schlichtweg zu hoch sind. Wen wundert es da noch, dass es in Deutschland so gut wie keine großen Websites gibt? Facebook, Google, LinkedIn. Alles Ami’s. Ach ne halt, da wären ja XING und die Studi’s noch. Letztere sind aber auch so gut wie Geschichte.

Es könnte aber auch sein, dass Google eine etwas andere Strategie mit StreetView in Deutschland fährt. Man stoppt den Dienst hier und hofft darauf, dass die Bevölkerung nun doch zur “Vernunft” kommt. Zumal Microsoft mit StreetSide nun auch die Straßen fotografieren möchte. So großen Protest wie bei StreetView gab es bisher noch nicht. Möglicherweiße deshalb, weil es nicht so öffentlich publiziert wurde, wie bei StreetView? Oder vielleicht ist Deutschland schon ein bisschen zur Beruhigung gekommen?

Den Protest zu StreetView konnte ich noch nie verstehen. Straßen werden auch hier schon seit Jahren fotografiert. Zwar nicht von Firmenriesen, aber von anderen kleinen Firmen. So zum Beispiel bei RUHR.2010, als man auf der Autobahn laufen konnte. Keiner wusste davon, bis man den Wagen selbst gesehen hat. Schaut man genau hin, so konnte man beim Betreten der Autobahn auf einem Schild wahrscheinlich das Kleingedruckte lesen. Aber liest das jemand? Ganz ehrlich?

Die Frage ist: Ist das denn die bessere Methode? “Was man weiß, macht einem nicht heiß?”. Ist es besser, die Menschen im Ungewissen zu lassen, anstatt sie zu informieren. Bei RUHR.2010 wurde übrigens nichts verpixelt. Alles klar. Jeder war zu erkennen.

Eines aber steht jedenfalls fest: Deutschland ist kein Innovationsland. Jedenfalls nicht, wenn es um das Thema neue Medien geht. Alles sollte am besten so bleiben, bloß keine Veränderungen. Das spiegelt sich übrigens auch in der deutschen Politik wider. Ausschwitzen. Wird schon irgendwann vorbei sein.

 

(“Die [Payback]karte ist vor allem bei Verbraucherschutzverbänden datenschutzpolitisch umstritten. Die Karte ermögliche den Gläsernen Kunden; so ließen sich aus den gesammelten Daten Rückschlüsse auf den Lebenswandel des Kunden ziehen und der Erfolg von Werbung messen. Im Jahr 2000 wurde das Payback-System mit dem Negativpreis Big Brother Award ausgezeichnet.” 48 % der deutschen Haushalte verfügen übrigens über eine Paybackkarte. Quelle: Wikipedia)

Kurz und Knapp zum Amazon Cyber Monday

Also für mich ist leider nichts Interessantes dabei. Ich habe mal an den Sony-TV gedacht, aber dann die 81-cm Diagonale gesehen. Das ist mir zu wenig. Ansonsten,… einen Router habe ich, eine Harmony brauche ich noch nicht, einen PC-LCD habe ich auch schon, die TomTom’s gefallen mir nicht, Windows 7 habe ich schon (übrigens mehr als eine Überlegung wert ;) ), als Office nutze ich OO (oder nun jetzt bald LibreOffice), die Alienfilme kenne ich schon und für die PS3 sind mir die Spiele deutlich zu teuer (darüber hinaus ist die XBOX 360 mit Kinect das deutlich attraktivere Ding).
Das einzig interessante wären jetzt noch die MP3-Downloads. Da kommt es aber drauf an, was angeboten wird. Außerdem habe ich gerne was “in der Hand” und kaufe mir lieber die CD mit Booklet, etc. :)

hoffe es war ok, meinen Kommentar auf webanhalter hier rein zu posten ;)

Android, Windows Phone 7 und das iPhone 4 im Grilltest

‘Ohje, die armen Smartphones…’ dürfte wohl einigen Zeitgenossen bei diesem Video über die Lippen gehen. Tatsächlich hat sich jemand dran gemacht, und die 3 Smartphones mit den derzeit angesagtesten Betriebssystemen auf den Grill gelegt. Welcher Kandidat hält wohl am längsten durch? Wer fängt als erstes Feuer, wessen Schaltkreise bleiben ganz cool? Hier ist Antwort in einem nicht ganz ernst gemeinten Video.

Morgen startet Google StreetView in Deutschland!

Gerade gelesen: Gegen 10.30 Uhr möchte Google den Dienst StreetView bei uns in Deutschland offiziell starten. Leider nicht mit komplett Deutschland, sondern nur mit dem Dörfchen Oberstaufen. Warum Oberstaufen? Der Ort dient aufgrund eines freundlichen Gags als Premierenort. Eine Bäckersfrau hatte im Schaufenster einen Kuchen mit den Worten “Google Streetview Willkommen in Oberstaufen” ausgestellt. Wann weitere Orte, besonders Großstädte, folgen, steht wohl noch in den Sternen.

Am Schluss noch ein Kommentar meinerseits: Ich finde die Aufregung über Google StreetView bei uns in Deutschland für völlig überzogen. Wer sein Bild nicht im Internet haben möchte, dem sei das “gegönnt”. Es ist ja auch möglich, das eigene Heim unkenntlich zu machen. Aber generell herrscht einfach Unkenntnis über StreetView in der Bevölkerung. Das geht schon da los, dass manche denken, es handelt sich um Live-Bilder. Das ist schlichtweg falsch. Darüber hinaus gibt es ein Panoramarecht in Deutschland, was das Fotografieren von in der Öffentlichkeit zugänglichen Gebäuden legalisiert.

[via netzpolitik, Google Watch Blog, YuccaTree Post +]

Der URL-Shortener Service von Google nun mit Weboberfläche

Kleine Zwischenmeldung: Heute hat Google eine Web-Benutzeroberfläche des hauseigenen URL-Shortener Service goo.gl gestartet. Den Service an sich gab es ja schon etwas länger, allerdings war die Funktionalität bisher nur über eine API erreichbar. Für den Otto-Normal-Verbraucher also schlichtweg unbrauchbar. Nur Google-Webseiten wie Feedburner hatten goo.gl im großen Umfang genutzt.

Wer nun aber auch mal so Internetadressen verkürzen möchte, der kann das nun auch tun. Ganz einfach über die nun gelaunchte Website: http://goo.gl/.

Durchsage Ende.

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