Everyday Life | Scatterd - Part 3

Archive for the ‘ Everyday Life ’ Category

ePetition für Open Access

Es gibt neues von der Petitionsfront. Auch, wenn diese Art der “Mitbestimmung” von der Regierung nicht ganz Ernst genommen wird (was sich im Laufe der Zeit ändern MUSS!), finde ich es trotzdem noch sinnvoll, auf gute Petitionen hinzuweisen und Menschen darum zu bitten, diese virtuell zu unterschreiben. Es kann nicht sein, dass Unterschriftenaktionen vom Bundestag gänzlich abgewunken werden. Aber kommen wir mal zurück zum eigentlichem Thema.

In der neuesten, interessantesten Petition geht es darum, dass der Open Access eingeführt wird. Bei dem sogenannten Open Access sollen Ergebnisse und Publikationen aus der staatlichen Forschung, die von öffentlichen Geldern finanziert wird, öffentlich zugänglich gemacht werden. Schließlich sind es die Bürger eines Staates, die die Forschung finanzieren. Deshalb ist es nur richtig, dass diese auch die Ergebnisse betrachten können.

Ich bitte alle, diese Petition zu unterschreiben, denn das Thema ist wirklich wichtig!

>>> Petition hier! <<<

Kanntet ihr das schon? Eine selbstreinigende Tastatur!

Kanntet ihr die Anti-Viren Tastatur schon? Nein? Okay, dann hier eine kleine Erklärung: Bei der Anti-Viren Tastatur handelt es sich um eine selbstreinigende Tastatur. Gerade in Zeiten der Schweinegrippe soll man ja besonders vorsichtig mit solchen Sachen umgehen. So landen bei der Benutzung der Tastatur Millionen von Keimen auf den Tasten. Stellt euch jetzt mal vor, eine andere Person benutzt die Tastatur auch noch! Das Risiko an der gefährlichen Schweinegrippe zu erkranken ist alarmierend! Das hat aber jetzt ein Ende! Denn die Anti-Viren Tastatur fährt nach einem Klick in ihr Schneckenhaus zurück und wird dort mit UV-Licht bestrahlt. Das sollten die Viren nicht überleben. Die Konstrukteure geben eine Abtötungsrate von 99,999999…% an.

Ne, ohne Flachs. Für einige Einsatzzwecke sicherlich sinnvoll :)

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=dWlcSq9wQwo[/youtube]

viele Photoshopalternativen und “Wie geil ist das denn?”

Da es mir heute nicht besonders gut geht, hier lediglich ein paar Links. Wenn es mir wieder besser geht, gehts wieder rund weiter.

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Dirk Metzmacher, von dr. web.de hat sehr viele kostenlose Alternativen zum Profi-Bildbearbeitungsprogramm Photoshop von Adobe aufgelistet. Und wenn ich von vielen Rede, dann meine ich viele!

>> Weg mit Photoshop! Es gibt kostenlose Alternativen

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Weiterhin habe ich noch ein lustiges Video entdeckt. In diesem Video wird eine neue Displaytechnologie in raffinierter Weise zur Schau gestellt.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=9Eq3rS-SxbE[/youtube]

Zensursula hat wieder zugeschlagen: Rammstein-Album kommt auf den Index

Wie das Musikmagazin laut.de berichtet, wurde das neue Rammstein Album “Liebe Ist Für Alle Da” nun indiziert. Den Antrag für eine Prüfung bzw. für eine Indizierung stellte -oh Wunder!- Ursula von der Leyen. Wer sich nicht mehr erinnert: Das ist die Frau in der Bundesregierung, die durch virtuelle Stopschilder Kinder vor dem Missbrauch schützen wollte, was letztendlich auf massig Kritik aus der Internetlobby stieß. Kommen wir aber zurück zu Rammstein.

Auf ihrer Facebookseite veröffentlichte die Band folgende News:

Urteilsspruch: Das neue Rammstein Album ist auf Antrag des durch die Ministerin von der Leyen geführten Bundesministeriums indiziert worden und wird zukünftig lediglich unter der Ladentheke zu haben sein. Volljährige sollten ihren Ausweis nicht vergessen und dann beim Händler ihres Vertrauens nachfragen.

Ist das nicht lächerlich? Ich meine, ein FSK-18 Siegel hätte es doch auch getan, oder nicht? Oder nutzt Frau v. d. Leyen diese Aktion, um wieder Rum und Ehre bei der Stammwählerschaft ihrer Partei zu holen? Laut vielen “Insidern” gibt es auch weitaus “härtere” Band, als Rammstein. Eisregen zum Beispiel.

Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass sich das Album nun noch besser verkauft. Denn: Verbotene Sachen (wobei man hier ja von einer Indizierung und nicht von einem Verbot sprechen muss) sind immer viel aufregender als erlaubte Sachen. Darüber hinaus mal die generelle Frage: Tut ihr alles das, was in einem Song dargestellt wird? Ich denke mal nicht. Das neue Album wurde nämlich auch deswegen verboten, weil der Song Pussy zum ungeschütztem Verkehr aufruft und das in Zeiten von AIDS nicht hinnehmbar ist. Mal von der Tatsache abgesehen, dass in keiner Zeile davon die Rede ist: Ich unterstelle einfach mal jedem halbwegs intelligenten Hörer, dass er nicht alles das macht, wozu der Song aufruft. Wenn wir so anfangen, dass gibt es eine Menge anderer Musik, die man ebenfalls verbieten müsste: Death Metal, Gangstermukke, etc pp.

Halten wir also fest: Diese ganze Aktion ist vollkommen lächerlich. Im Endeffekt will das Album jetzt eh jeder haben. Gerade weil es verboten ist.

Update: Spiegel Online hat ebenfalls einen Artikel über diesen “Skandal” veröffentlicht und gestaltet den Artikel als ein Interview zwischen Ursula v.d. L, Silbereisen, Lindemann und Bass Sultan Hengzt.

Kommt jetzt die geheime Internetzensur?

Gerade bei AK-Zensur gelesen: “Internet-Zensur durch die Hintertür?“. Demnach finden hinter verschlossenen Türen geheime Treffen in Seoul statt, bei denen die Durchsetzung der weltweiten Internetzensur diskutiert wird. Ein Streitpunkt ist die Einhaltung der Urheberrechte im Internet. Hoster wird damit das  “Notice and Takedown”-Verfahren vorgeschlagen, das vorsieht, schon bei einem Verdacht die Webseite mit Urheberrechtsverletzungen sofort vom Netz zu nehmen. Außerdem sollen Web 2.0 Communities alle von Nutzern eingereichten Inhalte vor dem Veröffentlichen prüfen. Desweiteren ist natürlich auch vom 3-Strikes Gesetz die Rede. Wer es nicht kennt: Das 3-Strikes Gesetz kapselt nach 2 Mahnungen den Nutzer vom Internet ab, der urheberrechtlich geschütztes Material illegal herunterlädt.

Ich finde diese Entwicklung sehr bedrohlich! Was haben wir nicht dafür gekämpft, dass die Internetsperren gestoppt werden. Und dann das? Dass die Sperren nun hinter verschlossenen Türen geheim durchgeführt werden, gibt doch schon stark zu bedenken.

Hansenet (Alice) boykottiert die Vorratsdatenspeicherung

Stasi 2.0-stencil, so-called "Schäublone&...
Image via Wikipedia

Das Kommunikationsunternehmen Hansenet, vielen auch als Alice bekannt, will weiterhin die Speicherung von Verbindungsdaten der Klienten nicht speichern. Das geht auf den bevorstehenden Verkauf an Telefonica zurück, da Hansenet kurz davor kein Geld (immerhin kosten die Überwachungseinrichtungen 400.000 Euro) mehr für derartige Unternehmungen ausgeben.

Wer die Vorratsdatenspeicherung noch nicht kennt und sich dessen noch nicht bewusst ist: Es handelt sich dabei eine von Schäuble eingeführte Überwachungseinheit. Dabei werden von den Providern die Verbindungsdaten der Klienten für 6 Monate gespeichert. Die Regierung kann (auch ohne konkreten Verdacht auf eine Straftat) auf diese Daten zugreifen und die 82 Millionen Deutschen dieser Republik durchleuchten. Wir stehen also unter ständigem Tatverdacht.

Ich bin unterdessen froh, dass es einen Provider gibt, der nicht auf solche Sachen steht. Auch, wenn Hansenet damit wohl nicht durchkommen wird. Schließlich steht ja im Gesetz, dass die Regierung uns nachspionieren darf.

[via golem]

Angela Merkel pwnt by Rob Savelberg

Mir flatterte gerade ein schönes Video über Twitter zu:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=XaWE8K2nRVs[/youtube]

Das nenne ich einen Journalisten! Da kam die Frau Merkel ganz schön ins schwitzen und auch unser neuer Outmister Westerwave konnte sich das lächeln kaum verkneifen. Schade nur, dass kein deutscher Journalist solche Fragen stellt. Faules, feiges Pack.

Taxikosten vor der Fahrt berechnen

Samstag ist Ausgehzeit. Blöd nur, wenn nachher keiner mehr fahren kann. Was muss also her? Na ein Taxi. Also bestellt Klein Harry eins, um sich und seine 3 anderen Kumpels nach einer durchgemachten Disconacht nach Hause zu fahren. Am Ende dann die Überraschung: 17,50 €! Der letzte Drink hätte wohl nicht mehr sein dürfen. Harry hat nur noch 14,20 € dabei.

takeataxi

Doch das wird Harry bald nicht mehr passieren, denn jetzt gibt es ja die Seite takeataxi.de! Vor dem Abend einfach Stadt, Start und Zielpunkt eingeben und sofort spuckt die Routine den zu erwartenden Preis aus. Jetzt muss Harry nur noch daran denken, den Betrag nicht auszugeben. Ist das nicht praktisch?

Im Moment befindet sich noch nicht jede Stadt in der Suchmaske. Doch mit ein wenig Geduld (und Bekanntheit) wird die Seite wohl immer größer und beherbergt dann auch mehr Städte. Außerdem sollte man sich nicht exakt auf den ausgespuckten Preis verlassen. Ein-zwei Euro Puffer sollte man sich immer einstecken. Ansonsten ist die Site aber sehr nett, finde ich.

Was wäre, wenn die Regierung die Tageszeitungen subventioniert?

Schon gelesen? Wie man aus einem Blogpost des Handelsblattes entnehmen kann, hat die Regierung in Zukunft vor, Tageszeitungen subventionieren. Der Grund dazu ist folgender (so steht es im Koalitionsvertrag):

Verlage sollen im Online-Bereich nicht schlechter gestellt sein als andere Werkmittler. Wir streben daher die Schaffung eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage zur Verbesserung des Schutzes von Presseerzeugnissen im Internet an.

Doch, wo kommen wir denn dann hin? Wenn die Regierung die Zeitungen bezuschusst, dann dürfte wohl klar sein, dass man auf regierungskritische Texte verzichten muss. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Texte dann entweder kontrolliert werden oder es erst gar nicht zu kritischen Texten gegenüber des Staates kommen wird. In seinem Blogartikel schreibt Thomas Knüwer, dass in Frankreich die Subventionierung der Tageszeitungen diese “handzahm” gemacht hat. Kommt es in Deutschland auch soweit? Was dann?

Falls es wirklich (zugegeben im Extremfall) dazu kommen wird, dass die Texte der Zeitungen von jemandem kontrolliert werden, der unter politischen Einfluss steht, so sieht es wohl düster aus. Keine kritischen Texte mehr, keiner mehr, der sich traut gegen die Regierung zu wettern. Wie denn auch, schließlich lebt der Verlag vom Staat. In diesem Fall sind Blogs umso wichtiger. Denn Blogs wären dann die einzigen Meinungsschreiber. Wenn sie nicht geSTOPpt werden.

Die 10 besten Twitter-Hollywood-Streifen

Kennt ihr eigentlich den Film Twitanic mit Leonardo diCaprio und Kate Winslet? Oder den neuen Streifen mit Keanu Reaves Matrix: Retweeted? Kennt ihr nicht? Macht auch nichts. Denn diese Filme sind Fiktion und von Richard Gutjahr ins Leben gerufen worden. Auf seinem Blog gutjahr.biz hat die 10 größten Twitter-Kinofilme zusammengetragen. Unter anderem dabei:

  • Matrix: Retweeted
  • Nur 140 Zeichen
  • Happy Tweet
  • Tweet! (alias Speed)
  • @Ghost
  • Twitter
  • Tweet (diesmal ist Heat gemeint)
  • Twitter aus Leidenschaft
  • Twitanic
  • T.W.E.E.T.

In dem Artikel von Gutjahr findet ihr zu jedem Blockbuster noch das passende Filmplakat!

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