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Archive for the ‘ Computer ’ Category

WePad, das bessere iPad aus Deutschland!

Also eigentlich bin ich ja nicht wirklich der Apple-Fanatiker. Aber eines muss man den Jungs aus Cupertino lassen: Wenn sie ein neues Produkt auf den Markt schmeißen, dann kommen direkt zig andere und wollen mit im Rennen sein. So auch das deutsche Unternehmen Neofonie, das mit dem WePad (eieiei, wenn das mal nicht einen Rechtsstreit um den Namen gibt) einen eigenen Tablet anbietet.

Grob zusammengefasst ist das WePad ein Tablet -PC, mit einem großen druckempfindlichen Display und eingebautem W-Lan. Ja, das wäre so grob die Beschreibung, die ich einem geben würde, der eine schnelle Erklärung haben möchte. Doch für die heimischen Techniknerds wie ich einer bin habe ich natürlich noch ein paar weitere Informationen zu dem Gerät und vergleiche es mit dem iPad (soweit ein Vergleich schon möglich ist).

Neofonie WePad Apple iPad
Display 11,6 Zoll (1366 x 768 Pixel) 9,7 Zoll (1024 x 768 Pixel)
Prozessor Intel Pineview-M mit 1,66 Ghz Apple A4 mit 1,0 Ghz
Anschlüsse
  • 3-in-1 Cardreader
  • 2 USB-Anschlüsse
Adapter mit USB und Cardreader als Zubehör erhältlich
Webcam vorhanden (1,3 Megapixel) nicht vorhanden
Flash-Support wird (voraussichtlich) unterstützt keine Unterstützung vorhanden
Betriebssystem Google Android Apple-OS
Apps Android-Marketplace (ca. 30.000 Anwendungen) Apple App Store (ca. 140.000 Anwendungen)
Laufzeit 6 Stunden 10 Stunden
Funk-Technologie Bluetooth, W-LAN (Standard), UMTS (optional) Bluetooth, W-LAN (Standart), UMTS (optional)
GPS optional optional (bei UMTS-Version)
eBook-Funktionalitäten Unterstützung für alle offenen eBook-Formate sowie das hauseigene Format WeBook ePub (?)

Wenn man so über diese Tabelle schaut, dann sieht die ganze Geschichte doch ganz ordentlich aus. Des Weiteren ist das Gerät in einen schicken Aluminium-Mantel verbaut und besitzt einige Sensoren wie zum Beispiel einen Bewegungssensor oder einen Lichtsensor. Mit Letzterem wäre es möglich, die Displayhelligkeit automatisch zu steuern und so Energie zu sparen, was eine längere Laufzeit zur Folge hat. Clever.

Was allerdings noch unklar ist, ist der Preis. Ich hoffe, das macht der Hersteller keinen Fehler.

Weitere Informationen:

Juhu, Sandboxie ist endlich 64-Bit kompatibel!

Seit ich Windows 7 64-Bit auf meinem System installiert habe, musste ich leider auf Sandboxie verzichten. Es war schlichtweg nicht 64-Bit kompatibel. Leider ließ sich auch nicht eine 32-Bit Version installieren, da das Tool auf den Kernel tief ins System zugreift. Ergo musste ich ohne das Programm auskommen. Schade eigentlich, dabei ist es super nützlich. Als ich noch Windows XP hatte, gehörte das Programm zur Grundausstattung. Es ersparte die Einrichtung eines virtuellen Systems. Aber halt, Stop! Ihr kennt Sandboxie gar nicht? Alles klar, hier mal eine kleine Erläuterung:

Sandboxie erstellt einen kleinen abgeschotteten Bereich auf der Festplatte, die sogenannte Sandbox. Mittels Sandboxie ist es möglich, Programme innerhalb dieser Sandbox zu starten. Diese Programme haben keinerlei Zugriff auf das restliche System und können dort keinen Schaden anrichten. Alternativ kann man natürlich auch ein virtuelles System einrichten. Aber das benötigt einige Gigabyte an Speicherplatz auf der Festplatte. Sandboxie dagegen ist nur 2 Megabyte groß. Ich denke, jeder erkennt nun den unschätzbaren Vorteil von Sandboxie. 64-Bit User mussten leider bisher auf das Programm verzichten. Wie gesagt, bisher…

Denn nun hat der Autor das Programm 64-Bit kompatibel gemacht. Downloaden lässt sich die ganze Geschichte auf der Website des Programms. Probiert es mal aus. Es ist wirklich sehr sinnvoll und erspart euch so manchen Schädling ;)

Warum der PC als Spieleplattform NIE aussterben wird

Gerade bin ich über einen Artikel auf giga.de gestolpert. Dort wird argumentiert, dass aufgrund der Lukrativität der Konsolen der PC als Spieleplattform kaum mehr Beachtung findet. Das ist in letzter Zeit auch zutreffend. So kommen Knaller wie Alan Wake gar nicht erst für den PC auf den Markt, was im Falle von Alan Wake ja eigentlich nicht so geplant war. Ursprünglich sollte das Spiel für den PC sowie Konsolen erscheinen. Der Entwickler hat sich aber kurzerhand umentschlossen und auf den PC verzichtet.

Jetzt spinnen einige in dieses Ereignis Vermutungen hinein wie: “Der PC ist auf einem absteigendem Ast.” oder “Der PC wird aussterben.” Das wird aber wohl nie passieren. Zuersteinmal ist es ja so, dass der MMO-Markt auf PC’s immens hoch ist. World of Warcraft zählt 11 Millionen Spieler. Und auch andere MMORPGS fassen leichter auf dem PC Fuß, als auf der Konsole.

Doch ein anderer Punkt ist noch viel wichtiger, und das ist die Hardware. Konsolen können nicht aufgerüstet werden. Der gesamte Hardwaremarkt wird praktisch durch die PC-Gamer finanziert. Ist die Grafikkarte zu lahm? Steck eine neue rein. Reicht der Arbeitsspeicher nicht aus? Bau noch ein Riegel ein. So einfach geht das. Und das klappt nicht auf der Konsole. Die Hardwareindustrie wird also gehörig was dagegen haben, den PC als Spieleplattform einfach dahin vegetieren zu lassen. Es hängt ja deren ***** da dran. An Office-PC’s lässt sich nichts verdienen.

Jetzt kommen einige daher und behaupten, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis auch die Konsole aufrüstbar ist. Schließlich gäbe es ja auch schon Eyetoy und demnächst ja auch Natal. Beides Projekte, mit denen sich die Konsolen schon ein wenig aufrüsten lassen. Und man fängt ja klein an. Bald wird man auch einfach mal den RAM oder die Grafikkarte austauschen lassen. Letzteres wird aber wohl kaum passieren. Denn schauen wird doch mal, was los wäre, wenn man die Hardware an Konsolen so einfach austauschen könnte: Es wäre ein leichtes, die Konsole so zu modden, dass diese auch kopierte Spiele abspielen kann. Und dann hätten wir dasselbe Problem, wie der PC-Markt es derzeit hat: Die Kopiererei. Sony, Microsoft und Nintendo werden also nie die Konsole für den Endverbraucher öffnen, weshalb die Hardwareindustrie wieder von den PC-Gamern finanziert wird.
Außerdem: Wenn man die Hardware der Konsole einfach austauschen kann, was unterscheidet diese dann noch von dem PC? Irgendwann ist die Konsole dann keine Konsole mehr, sondern ein PC. Letzterer wird wieder aussterben.

O&O Defrag 11 Professional Edition gratis!

Über die Twitter kommen des Öfteren schöne Links, wie z.B. die die Aktion von Dealspl.us. Dort wird die Version 11 der beliebten Defragmentierungssoftware O&O Defrag hergegeben. Es handelt sich dabei um die Professional Edition, die offiziell auf Windows Vista, XP und 2000 sowohl mit 32-Bit und 64-Bit lauffähig ist. Ob die Software auch auf Windows 7 läuft, weiß ich nicht, da ich Defraggler einsetze. Erfahrungen dazu sind in den Comments gerne gesehen. :)
Zuletzt noch ein paar Kernfeatures der Software sowie natürlich der Link zur Keyvergabe (am Ende dieses Artikels)

  • Schutz vor starker Fragmentierung durch Hintergrundüberwachung und -defragmentierung
  • Defragmentierung einzelner Verzeichnisse und Dateien über das Kontextmenü
  • Optimierte Dateistatusanzeige und erweiterte Blockansicht
  • Aufgabenassistent für das Planen und Automatisieren von Defragmentierungen
  • Fünf verschiedene Defragmentierungsmethoden
  • OneButtonDefrag für das einfache Einstellen regelmäßiger Defragmentierungen
  • O&O ActivityGuard Pro für geringste Systembelastung
  • Unterstützung aller Windows-Laufwerke

Um die Software nun letztendlich zu bekommen, müsst ihr euch auf dieser Seite hier eure E-Mail sowie euren Namen angeben. Den Key bekommt ihr dann kurze Zeit später per Mail. Downloaden könnt ihr die Software hier.

Update: Nach eigenem Test kann ich sagen: Die Software lässt sich auf Windows 7 nicht installieren!

MAGIX MP3 Maker 15 gratis!

Vorab erstmal ein dickes “SRY” an alle meine Blogleser aufgrund der in den letzten Tagen rar gewordenen Artikel. Das Vorabi spannt mich gerade voll ein. Heute erst habe ich die erste Klausur im ersten LK-Fach (ging insgesamt 6 Stunden!) geschrieben. Freitag kommt der 2. LK, dann habe ich erstmal bis zum 08.03 “frei”. Danach kommen dann noch die richtigen Abiturklausuren und dann bin ich auch schon fertig mit der Schule. Achja, die mündliche Prüfung kommt ja och noch. Aber egal,…

Gerade, als ich meine Mails abgefragt habe, flattert mir doch eine Aktion von Computerbild auf dem Bildschirm. Das Magazin vergibt 35.000 Keys für das Musikverwaltungsprogramm gratis. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist, einen Key bei Computerbild anzufordern. Dazu wird allerdings ein Account benötigt. Den könnt ihr aber ganz flink anlegen.
Als nächstes erhaltet ihr dann einen Key per E-Mail. Und einen Link. Dieser verlinkt auf softwareload von t-online. Dort könnt ihr dann -allerdings nach einer weiteren kostenlosen Registrierung- die Software herunterladen.

Der Download wiegt insgesamt etwas mehr als 100 MB. Das ist ganz schön viel, allerdings ist es ja nicht “nur” ein Musikabspielprogramm. Ich habe die Software ganz früher mal gebraucht, bin dann aber auf AIMP umgestiegen. Die Aktion werde ich mir allerdings zu Gemüte führen. Bleibt nur fraglich, ob das Programm auf Windows 7 (64-Bit) läuft. Schließlich ist auf der Produktseite von softwareload lediglich 2000, XP und Vista angegeben. Ich werde es morgen erfahren, bin aber eigentlich relativ sicher, dass es läuft.

Also nochmal zusammengefasst:

  1. Bei Computerbild Key anfordern
  2. Mail mit Key abwarten und dort Link zu softwareload anklicken
  3. Software bei softwareload downloaden

Multi-Messenger im Vergleich – und ein Minuspunkt für die Hälfte

Gerade gestern ist erst ein neuer Build von Digsby released worden. Und ich habe gestaunt, wie toll das Ding doch jetzt aussieht und was es alles kann. ICQ, MSN, Jabber, Facebook, Twitter. Einfach alles! Und das alles gratis. Niente muss man zahlen. Klingt auf den ersten Blick nicht übel, bis ich mich an meinen (vor einigen Monaten) ersten Versuch machte, das Ding zu installieren. Letztere verlief eigentlich recht problemlos, außer die Werbung, die dem User bei der Installation “angeboten” wird, störte. Aber das machte auch nichts, Häkchen weg und fertig. Also, warum nicht Digbsy? Oder Miranda? QIP? Welcher denn nun? 5 Messenger im Rund-um-Schlag.

Digsby

Den Anfang macht mal Digsby. Digsby bietet alles, was der User braucht: Die am häufigsten verwendeten Protokolle und Anbindung an die bekanntesten Social-Network Dienste wie Facebook oder Twitter. Ja, sogar das GMail-Konto kann man mit diesem -im wahrsten Sinne des Wortes- Multi-Messenger abfragen. Nur das Programm ist wohl angeblich auf Englisch, was aber eigentlich den jungen PC-Nutzer nicht bremsen dürfte. Für alle Freunde visueller Unterhaltung hier noch ein Video von all dem, was Digsby kann.

Trillian

Trillian dürfte manchen von euch geläufig sein. Es handelt sich ebenfalls um einen Multi-Messenger. Seit der Relaunch von Trillian, was sich nun mit dem Zunahmen Astra schmückt, unterstützt auch Trillian Astra eine schier Unmenge an Protokollen. MSN, ICQ, YAHOO, AIM, aber auch IRC oder auch Social-Networks wie Twitter, Myspace und Facebook sind von der Partie. Eigentlich bleiben auch hier keine Wünsche offen. Das Ding gibts sogar in Deutsch. Aber leider gibt es eine Sache, die mich bei Trillian Astra und auch Digsby ordentlich nerven.

IM-Passwörter in der Serverwolke

Eigentlich machen Trillian und Digsby so einiges richtig. Nach meiner kleinen Anekdote im obigen Teil dieses Artikel fragt sich der findige und eifrige Mitleser (und Denker) zurecht: Ja, warum hast das Moppet denn nicht auf deinem PC, wenn es so genial ist? Die Antwort darauf ist eigentlich schnell beantwortet: Beide Messenger speichern sämtliche IM-Daten, also eure Passwörter zu euren Account, die ihr im Programm hinterlegt, auf dem hauseigenen Server. Man erstellt beim ersten Start des Programms einen Account bei dem Hersteller des Multi-Messengers und verknüpft dann alle IM-Accounts, wie ICQ, AIM oder Twitter, mit diesem einen Account. Die Daten werden also nicht auf deinem Computer abgespeichert, sondern zentral im Netz. Das hat natürlich auch Vorteile: Man kann sich mit nur einem Benutzernamen und einem Passwort auf sämtliche verknüpfte Accounts einloggen. Für mich gehören meine Passwörter immer noch auf meinen PC. Auch, wenn die Hersteller versprechen, alles verschlüsselt zu übertragen, ist mir nicht so ganz wohl bei dem Gedanken, meine History oder Accountdaten liegen irgendwo, auf irgendeinem Server rum. Das will ich einfach nicht. Meine Daten gehören auf meinen PC. Aber, was tun?

Miranda

Also begibt man sich auf die weitere Suche nach Messengern. Im Laufe der Zeit wird man an Miranda nicht vorbeikommen. Dabei handelt es sich um einen Open-Source Multi-Messenger. Auch hier sind keine Grenzen gesetzt. Alle Protokolle aufzuzählen wäre wohl etwas fehl am Platze. Ich bin sicher, Miranda hat das, was du willst. Miranda hat alles. Aber dort liegt auch das Problem: Miranda hat soviel, dass es für einen Laie kaum zu überblicken ist. Die Installation von Plugins fällt sogar einen erfahrenen Nutzer schwer. Ich habe jedenfalls keine Lust, mich erst stundenlang mit dem Einbau von Plugins rum zuquälen, bevor ich den Messenger so habe, wie ich ihn haben möchte. Also fällt Miranda für mich auch weg. Bleibt aber leider nicht mehr viel an Messengern übrig.

QIP

QIP habe ich sehr lange Zeit genutzt. Ich war sehr zufrieden damit. QIP ist einfach. QIP funktioniert. Einfach nur chatten. Mehr will ich nicht. Ich will keine dämlichen Spiele. Keine dämliche ICQ 6 Kirmes-GUI. Es gibt nun auch eine neue Version von QIP, schimpft sich QIP Infium. Die hat mir aber nie gefallen. Ich habe immer den alten, QIP 2005, genutzt. Das Blöde war halt nur, dass dieser nur das ICQ-Protokoll unterstützt und Dateiübertragungen so gut wie nie funktionierten.

qutIM

Komischer Name, super Messenger. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, qutIM ist ein Klon von QIP. Es hat beinahe dieselben Funktionen, das selbe Aussehen. Nur mehr Protokolle unterstützt das Dingen. Gut, so viele sind es jetzt nicht. ICQ, Jabber, IRC und ein paar andere russische Dienste (der Programmierer kommt aus Russland). Im Netz werden die Daten aber nicht abgelegt. qutIM ist für mich ideal. Nur leider werden Social-Networks nicht unterstützt. Ein paar lassen sich meiner Meinung nach durch Plugins ergänzen. Aber da ich solche Dienste eh nicht in einem Messenger nutze, ist mir der Kram egal.

Ich habe qutIM erst seit kurzer Zeit im Einsatz, bin mir aber relativ sicher, dass ich erstmal dabei bleiben werde. Ja, selbst die Chat-Historien lassen sich von etlichen IM’s über den integrierten History-Manager importieren. Bei mir und QIP wollte das aber nicht so recht klappen. Eigentlich schade.

Aber ich denke trotzdem, dass qutIM mein neuer Dauerkandidat sein wird. Letztendlich muss ja jeder selber wissen, welchen Messenger er verwenden möchte. Ich bin aber mit qutIM sehr zufrieden.

Spielend lernt man am besten: Ribbon Hero

Kommt ihr mit der neuen Ribbonoberfläche in Microsoft Office oder bei Windows 7 nicht klar? Kein Problem, denn nun gibt es ja gottseidank Ribbon Hero. “Spielend lernt man doch am besten”, muss sich Microsoft gedacht haben und stellt ab sofort für Microsoft Office dieses kleine Spielchen zur Verfügung.

Bei Ribbon Hero erhaltet ihr immer kleine Aufgaben. In Word beispielsweise muss man eine Tabelle oder einen Text formatieren und anpassen, bis es schließlich so aussieht, wie in der Aufgabe vorgegeben. Für eine geschaffte Aufgabe erhält man natürlich Punkte und Achievements. Seine Punkte bzw. seine schon erreichten Punkte und die Ergebnisse der letzten gelösten Challenge lassen sich mit einem Klick auf Facebook hochladen.

Leider muss man aber auch dazu sagen, dass Microsoft sich nicht davor scheut, euch auszuhorchen. So wird beispielsweise aufgezeichnet, welche Funktion in Office oft genutzt wird. Durch diese Nutzungsdaten möchte Microsoft die Bedienung des Programms lediglich noch benutzerfreundlicher machen und sein Produkt verbessern.

Ich muss gestehen, dass ich die Idee eines Spielchen super finde. Es ist nun mal so, dass sich bestimmte Funktionen besser einprägen, wenn man dafür eine “Belohnung” erhält. So blöd das klingt, aber da sind wir Menschen doch wie Primitivlinge.

Wer sich den Spaß mal antun möchte und mit Windows Vista oder 7 fährt, der kann Ribbon Hero hier laden.

Firefox 3.6 – Neuerungen und Download

Am morgigen Donnerstag soll von Mozilla die finale Version 3.6 des beliebten Browsers Firefox heraus gegeben werden. Nun hat Mozilla ein Video veröffentlicht, was die wichtigsten Neuerungen visuell präsentiert:

Neuerungen im Überblick:

  • Performancebesserungen (Sunspidertest auf Windows 7: 995 ms; Firefox 3.5: 1.188 ms); schnellerer Programmstart
  • Personasintegration (vorher als Addons nachrüstbar)
  • Hinweis bei veralteten Pluginversionen
  • native Videowiedergabe gemäß HTML5
  • Unterstützung des WOFF Font-Dormat
  • File API Integration

DOWNLOAD der finalen Version

ICQ 7 Download

Eine kleine Anmerkung am Rande für die ICQ-Freunde: Die Version 7 des -zumindest in Deutschland- beliebten Instant-Messaging-Clienten ist fertig und steht ab sofort zum Download bereit.

Schwerpunkt von ICQ 7 ist in jedem Fall die Integration von Social Services wie Twitter, Facebook oder Youtube. Ab sofort kann man also aus ICQ heraus mit beliebten Netzwerken interagieren, ohne den Browser aufrufen zu müssen. Viele alternative Instant Messenger, wie z.B. Trillian sind schon lange in der Lage, mit mehreren Protokollen zu arbeiten. Insofern muss man fragen, ob ICQ nicht mit dieser Geschichte ein bisschen zu spät kommt. Allerdings ist die Integration sehr gut gelungen und auch äußerlich gefällt mir der Client. Letzteres ist aber natürlich Geschmacksache.

Downloaden könnt ihr das neue ICQ 7 hier

Künftig bessere Netzpolitik?

Markus vom Netzpolitikblog liegt ein Entwurf einer Enquete-Kommission vor. Wer jetzt nicht weiß, was eine Enquete-Kommission ist, der muss entweder einen Franzosen fragen, oder einfach hier weiterlesen. Unter einer Enquete-Kommission versteht man schlicht und einfach eine Arbeitsgruppe, die sich um ein zur Zeit stark polarisierendes Thema kümmern und Lösungen entwickeln sollte. In diesem Fall geht es um das Thema Netzpolitik. So ist es nicht gerade verwunderlich, dass die Enquete-Kommission den Namen “Internet und digitale Gesellschaft” trägt.

Unter anderem muss sich die Versammlung, die aus 13 Mitgliedern besteht, mit diesen Themen verfassen (Zitat von Netzpolitik, Creative Commons sei dank!)

Kultur und Medien

  • Stärkung der Medienverantwortung (Anbieter und Nutzer)
  • Veränderungen der Produktion, Distribution und Nutzung von künstlerischen Werken
  • Stärkung des Bewusstseins für den Wert geistigen Eigentums
  • Maßnahmen zur digitalen Sicherung des kulturellen Erbes und seiner Nutzung
  • Erhaltung und Sicherung von Medien- und Meinungsvielfalt

Wirtschaft, Umwelt

  • Sicherung eines funktionsfähigen Wettbewerbs zur Vermeidung marktbeherrschender Stellungen einzelner Unternehmen
  • Klima-, Umwelt- und ressourcenschonende Gestaltung der Informationstechnik (Green-IT)

Bildung und Forschung

  • Förderung der Medienkompetenz, Medienerziehung in Schule, Hochschule sowie Aus- und Weiterbildung
  • Internationale Zusammenarbeit in Forschung und Wissenschaft
  • Strategien zur Überwindung der digitalen Spaltung (Digital Divide)
  • Initiativen zum freien Zugang zu den Ergebnissen staatlich finanzierter Forschung (Open Access)
  • Weiterentwicklung und Definition offener Standards und Normen

Recht und Innen

  • Sicherung eines freien und ungehinderten Zugangs zum Internet für alle Nutzer und Informationsanbieter (Netzneutralität)
  • Gewährleistung einer vertrauenswürdigen, leistungsfähigen und sicheren Internet-Infrastruktur (staatlicher Schutz gegen Gefahren von innen und außen)
  • Bedrohungen durch Computer- und Internet-Kriminalität, -Terrorismus, -Spionage und -Sabotage
  • Verbraucherschutz (Missbrauch bei Massenabmahnungen, Rechtssicherheit im elektronischen Handel)
  • Durchsetzung berechtigter und Abwehr unberechtigter Ansprüche, auch im internationalen Rechtsrahmen
  • Zukunft des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung
  • Wahrung der Persönlichkeitsrechte
  • Rechtliche und technische Voraussetzungen für Datenschutz und Datensicherheit (bei privaten Unternehmen, insbesondere sozialen Netzwerken; Cyber-Mobbing, datenschutzfreundliche Technologien)
  • Realität und Umsetzung des Jugendschutzes (z.B. unterschiedliche internationale Rechtsnormen)
  • Konsequenzen aus der Konvergenz von Medien- und Telekommunikationsanbietern
  • Weiterentwicklung dieser Rechtsgebiete, auch in der Wechselwirkung von Bundes- und Landesrecht und unter Berücksichtigung des europäischen Rechtsrahmens

Gesellschaft und Demokratie

  • Weiterentwicklung der staatlichen Dienstleistungen (eGovernment)
  • Strategien für einen freien Zugang zu staatlichen Informationen (Open Data)
  • Soziologische Auswirkungen (Digital Immigrants und Digital Natives)
  • Möglichkeiten für neue Formen der Bürgerbeteiligung (E-Petitionen, Kommunalpolitik)

Interessante Punkte sind auf jeden Falldie Punkte OpenAccess, Netzneutralität, OPen Data und die relevanten Punkte bezüglich des Urheberrechtes. Mehr als diese Themenpunkte sind leider bislang noch nicht bekannt. Weitere Informationen sollen aber morgen das Licht der Welt erblicken.

Ob das aber nun letztlich ein Wendepunkt in der veralteten Netzpolitik ist, wage ich einfach mal zu bezweifeln. Die CDU hat bislang leider kaum Einsicht gezeigt und die FDP ist zu scheu. Ich bin trotzdem gespannt.

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