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Allgemein | Scatterd

Archive for the ‘ Allgemein ’ Category

Frohe Ostern!

Das kolossale Ein-Mann-Team von Scatterd.de wünscht allen Lesern ein frohes Osterfest und ein paar ruhige Tage.

hase

Im Moment stecke ich noch in den Vorbereitungen für mein Abitur. In etwa einem Monat sollte es aber “schon” mit den schriftlichen Prüfungen vorbei sein. Von dort an wird es wieder mehr Artikel geben. Versprochen!

(Bild: peet-astn, CC-BY 2.0)

Google macht Twitter Konkurrenz: Google Buzz ist da!

Es sind nicht wenige Minuten vergangen, da stelle Google auf der Pressekonferenz ihr neues Produkt vor. Es ist eine Art Echtzeitstatus-Dienst und hört auf den Namen Google Buzz. Vorab erstmal ein kleines Video.

http://www.youtube.com/watch?v=yi50KlsCBio

Diese 2 Minuten bewegtes Bildmaterial erläutern schon sehr gut die Funktionen von Buzz. Mit Buzz ist es jedem Googlemailkonto-Besitzer möglich, andere Leute über den derzeitigen Stand der Dinge zu informieren. Für den Einstieg ist schon eine vorgefertigte Liste von Leuten erzeugt worden, die dir folgen. Diese Liste kann natürlich noch erweitert werden. Im Grunde funktioniert die ganze Sache also wie Twitter.

Darüber hinaus ist es möglich, das Buzzkonto mit anderen Social Network-Diensten wie Twitter, friendfeed oder flickr zu verbinden. Im Gegensatz zu Twitter ist es ebenfalls möglich, Videos, Fotos oder Kartenmaterial nativ in die Posts einzufügen. Twitter stehen für diese Funktionen zahlreiche Nebendienste wie twitpic oder twtpoll bereit. Es ist ebenso möglich, ganze Websites in die Posts einzubinden. Hierfür wird das jeweilige Element “herausgerissen“. Negativ ist hier natürlich, dass das möglicherweise viel Traffic bei den Betreibern der Websites erzeugt. Insgesamt werden also unzählige Medien direkt in die Posts eingebunden.

Darüber hinaus kann man ich entscheiden, ob ein Post nur für einen privaten Personenkreis oder für alle öffentlich gemacht wird. Bei Twitter kann man hierbei nur generalisieren, das heißt: Entweder der ganze Account Privat oder gar nicht.

Ein wirklicher Vorteil von Buzz ist allerdings die Suche nach anderen relevanten Posts. Vorschläge werden dabei immer unter einem Buzz angezeigt. Das könnte sich als nützlich erweisen, setzte sich Google doch bei der Seitensuche deswegen durch, da sie die Relevanz einer Website bewerteten und nicht einfach nur, wie andere Suchmaschine (damals), nur nach Links suchten.

Letztendlich entscheidet die Masse, welchen Dienst sie nutzen wollen. Google ist allerdings schon von vornherein im Besitz unzähliger GMail-Accounts. Der ein oder andere dürfte deswegen also nicht abgeneigt sein, Buzz mal auszuprobieren.

Was will das iPad eigentlich sein? +Testvideo!

Eigentlich braucht man gar nicht mehr darüber reden, was das iPad ist. In der Zwitscherszene kann eh schon jeder mit dem Hashtag umgehen. Der Artikel hier soll auch eigentlich kein bloßen Factpushing sein. Aber doch komm, ein bisschen: Das iPad ist im Grunde ein normaler Tablet-PC (oder Slate, wie Microsoft doch neuerdings die Dinger umbenannt hat). Das iPad besitzt einen 1 GHz Prozessor (Apple A4), einen 9,7 Zoll großen, kapazitiven Touchscreen, ein W-LAN Chip, wahlweise 3G, 16-64 GB Flash-Speicher und Lautsprecher sowie einen Kopfhöreranschluss. Das ist im Grunde alles nichts besonderes, boten bisherige Tablets doch eigentlich das selbe.

Was macht man aber nun mit so einem iPad? Als TV-Zeitschrift würde sich das Ding doch nicht schlecht machen. Oder als Zeitung. Sieht ja ganz schick aus. Aber nee, doch nicht. Auf so einem Display dauerhaft zu lesen ist nicht so angenehm für die Augen. Schließlich gibt es nicht umsonst eInk-Displays. An der Stelle sei vielleicht auch ein Link auf eine Spiegel-Satire gegeben.

Darüber hinaus darf man sich nicht von dem schicken Design (wobei mir das eigentlich gar nicht so dolle gefällt) blenden lassen. Das Gerät verfügt immer noch nicht über Multitasking. Es ist also nicht möglich, 2 oder mehr Anwendung gleichzeitig geöffnet zu haben. Das ist echt schade, zumal das doch für einen Computer unabdingbar ist. Besonders für ein Gerät, auf dem man arbeiten soll. Soll ich dafür etwa immer die eine Anwendung beenden, um die nächste zu öffnen? Hallo? WTH?

Kommen wir zur nächsten Geschichte, Flash. Bisher hat es Apple nicht auf die Reihe bekommen, Flash zu supporten. Das sieht dann auf einer Keynote wie der von gestern nicht gerade schön aus, wenn man auf die Website von New York Times geht und der komplette rechte Flashblock am Seitenrand fehlt. Ich finde es ehrlich gesagt peinlich, dass das 2. größte IT-Unternehmen weltweit sich immer noch gegen eine korrekte Darstellung von Websites sträubt. Dabei will man doch von seiten Adobes kooperieren.

Eine Kamera ist übrigens auch nicht vorhanden, sodass flotte Videochats wohl auch Geschichte wären. Da bleibt doch letztendlich die Frage: Was will das iPad eigentlich sein? Eine Art großer iPod touch? Oder ein Maxi iPhone ohne Schick-Schnack? Oder ist das iPhone ein iPad nano?

Hauptsächlich kann ich mir das Gerät im geschäftlichen Sektor vorstellen. Flott mal einen Termin eintragen, Adressen verwalten und Präsentationen erstellen in einer eleganten Weise. Aber dafür ist es doch echt viel zu teuer. $ 499 muss man für das Tablet hinblättern.

Ich persönlich würde da eher auf einen Slate mit Windows 7 warten. Letzteres besitzt nun auch Multitouch (und Multitasking!). Darüber hinaus Flash-Support und alles andere. Was will man mehr? Das HP Slate wäre zum Beispiel ein schöner Kandidat. Sorry, wenn jetzt die Apple-Fans blöd dastehen. Aber wo ist denn der Vorteil eines iPad gegenüber eines Slates? Meiner Meinung ist es so, dass die Slates da echt die Nase vorn haben. Falls ihr das nicht so denkt, könnt ihr ja eure Meinung in den Comments verewigen :)

Achja, hier das versprochene Testvideo zum iPad von engadget:

Auf einem Blick: iPhone vs. Palm Pre vs. Motorola Droid vs. Nexus One

BillShrink hat die aktuellen Smartphone-Giganten Apple iPhone, Palm Pre, Motorola Droid und das neue Google Phone Nexus One gegeneinander antreten lassen und fasst die Fakten der 4 Mobiltelefone in einer sehr übersichtlichen Grafik zusammen.
Eine sehr gelungene Arbeit, die wohl mehr Klarheit in den Markt bringt.

Nexus One vs iPhone, Droid & Palm Pre

Find the best cell phone plans and more graphics at BillShrink.com

Apple will den eBook Markt erobern

Amazon Kindle e-book reader being held by my g...
Image via Wikipedia

Eigentlich ist es nicht ganz abwegig: Apple hat nun, nachdem Spiele auf den Ei-Geräten so beliebt waren, vor, den elektronischen Buchmarkt zu erobern. Naja, eigentlich war es nicht beabsichtigt. Vielmehr ist es so, dass in den Verkaufzahlen überraschenderweise mehr Bücher als Spiele verkauft werden. Huch?! Apple sieht nun vor, in ihren Stores nun einen Schwerpunkt auf eBooks zu setzen bzw. den Buchmarkt weiter auszubauen. eBooks können einfach durch das Gerät online erworben werden. Schwupps, ist das Buch auf dem iPod bzw. iPhone. Demnach kann das iPhone ein ernst zunehmender Konkurrent für den derzeitigen (zugegeben geringen) eBook-Reader Markt werden.

Dennoch habe ich hier ein wenig Kritik: Der größte Kritikpunkt ist sicherlich das zu kleine Display des iPhones. 3.5 Zoll sind meiner Meinung nach zu wenig, um dauerhaft auf dem Bildschirm zu schauen. e-Book Reader haben da ein entschieden größeres Display. Und was noch wichtiger ist: Sie haben ein freundlicheres Display, und zwar eines, dass auf eInk-Technologie aufbaut. Diese Display haben den Vorteil, dass sie das Licht wie ein normales Blatt Papier reflektieren und es somit viel entspannter ist, dort ein Buch zu lesen. Besonders wenn das Buch “dick” (was ja bei eBooks nicht ganz zutrifft ;)) ist. Bei iPhone allerdings ermüden die Augen nach dauerhafter Benutzung.

Aus den oben genannten Gründen glaube ich nicht, dass sich die Ei-Geräte dauerhaft auf dem eBook-Markt durchsetzen werden. Mal kurz ein PDF lesen, ok. Aber nein, keine 200 Seiten.

Windows 7 Final: Ein erster Bericht

Windows 7
Image via Wikipedia

Heute ist es endlich soweit: Wir schreiben den 22. Oktober des Jahres 2009. Windows 7 erscheint endlich in den Läden und ist ab sofort für Endkunden erwerbbar. Ich hatte, wie viele andere Nutzer wahrscheinlich auch, vorher den RC installiert und konnte es gar nicht erwarten endlich die Final in den Händen zu halten, denn: Selbst der RC war so ausgereift, dass mit das Betriebssystem in den knapp 5 Monaten in denen ich es installiert hatte, kein einziges Mal abgeschmiert ist. Außerdem war ich einer der Glücklichen, die die Chance hatten, einen Windows 7 Vorverkaufscoupon zu ergattern. Das heißt, ich konnte Windows 7 für 50 € erwerben. Wer sich noch erinnern kann: Die Coupons waren auf 1.000.000 Stück weltweit begrenzt. Bei Amazon Deutschland waren sie innerhalb von 7 Minuten ausverkauft. Glücklicherweise hatte ich in meinen örtlichem MediMax mehr Glück. Wie auch immer, hier ist mein erster Bericht zu Windows 7. Weiterlesen

Die große Ausbeute der “Killerspiel-Container”-Aktion

shoot 'em up - killerspiel

Image by cgre via Flickr

Der ein oder andere mag es vielleicht mitbekommen haben: Nach dem schlimmen Amoklauf in Winnenden hat sich ein Elternbündnis gegründet, dass sich Aktionsbündnis Winnenden schimpft. Dieses Bündnis hatte vor ein paar Tagen eine große Aktion geplant, bei der sich “Killerspieler” von ihren bösen Spielen trennen konnten. Die Spieler sollten ihre Spiele in einen Container werfen und im Gegenzug dazu ein T-Shirt erhalten. Nun, die Aktion ist jetzt vorbei und die riesige Ausbeute wurde sogar auf Video aufgezeichnet:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=kR8FMLw5IR4[/youtube]

Wie man sieht, sieht man nichts. Diese ganze Aktion war ein totaler Flop. Um 14:30 befanden sich lediglich 2 PS2-Spiele, eine CD und ein uraltes GameBoy Modul (ja, wer kennt den Killerklempner nicht, der gerne Pilze frisst?!).

Übrigens: Auch das ZDF heute hat von der Aktion berichtet und erstaunt mich durch einen überraschend objektivem Bericht:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=JadNPcvDZhQ[/youtube]

[via Netzpolitik]

Wohin gehts mit dem Copyright? Creative Commons kommt voran!

Das Thema Urheberrecht ist eines der umstrittensten Themen in der Internetgeschichte. Ein Ausgangspunkt sind die verzweifelnden Rufe der Musikindustrie des Umsatzrückgangs der letzten Jahre. Fast das gleiche gilt auch für die Filmindustrie. Beide schreien nach einer Verschärfung der Gesetze und nach mehr Kontrollen. So wurden in letzter Zeit immer mehr Abmahnungen an Personen geschickt. Und ein Ende scheint nicht in Sicht zu sein. Die Musikindustrie steckt in der Krise. Doch warum eigentlich?

Hauptauslöser für die Probleme ist ganz klar das Internet. Durch die massive Vernetzung der User ist ein problemloser Austausch von Dateien möglich. Nicht zuletzt haben die Filesharingnetzwerke vor einigen Jahren für Furore gesorgt und damals schon die Kulturindustrie in Bedrängnis gebracht. Heutzutage nutzt man solche Netzwerke nicht mehr. Man geht einfach vor. Und schneller. Man nutzt einfach One-Klick Hoster. Ein Klick und die Datei ist hochgeladen. Ein Klick und sie wird heruntergeladen. Doch dabei darf man nicht vergessen: Nicht an allem, was hochgeladen wird, besitzt der Uploader die Rechte. So soll auch allerhand urhebergeschütztes Material auf den Servern liegen. Doch von den ganzen Möglichkeiten an das Material zu kommen will ich nicht sprechen.

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World of Goo – Zahle was du willst!

World of Goo ist ein Computerspiel von 2D Boy. Es wurde am 13. Oktober 2008 erstmals als Downloadvariante für den PC und den Macintosh angeboten und ist im Handel am 11. Dezember 2008 erschienen, zudem ist das Spiel auch für die Nintendo Wii über den Wii-Shop-Kanal erhältlich. Entwickelt wurde es von Kyle Gabler, Ron Carmel und Allan Blomquist, die zuvor Mitarbeiter von Electronic Arts waren. World of Goo gewann 2008 auf dem Independent Games Festival in den Kategorien Technische Perfektion und Innovatives Game Design und war in der Kategorie Seumas McNally Grand Prize nominiert.

Ziel dieses Puzzle-Spieles ist es, mit kleinen Bällen, so genannten Goos, einen Weg zum Levelende, einem Rohr, zu bauen. Von dem Rohr muss eine bestimmte Anzahl an Rest-Goos eingesaugt werden. Ähnlich wie im Spiel Bridge Builder baut das Spielprinzip auf einer Physik auf, die beim Bau beachtet werden muss.

Das sind die ersten Zeilen, die in der Wikipedia zu dem Spiel World of Goo von dem User Xario geschrieben worden sind. Und das beschreibt das Spiel auch schon ganz gut. Wer sich nochmal visuell ein Bild von dem Spiel machen will, dem sei dieses Video ans Herz gelegt:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=ZGfhB16dRH4[/youtube]

Und, sieht das spaßig aus? Ganz klar, ja! (Die ach so berühmte Geschmacksache lassen wir mal außen vor!)

Und jetzt das Beste: Der Hersteller 2D Boy hat Geburtstag und sich eine ganz besonderes Geschenk für die freudigen Zocker. “Pay whatever you think its worth” heißt das Motto, zu deutsch “Zahle, was auch immer dir das Spiel scheint wert zu sein.” Du kannst das Spiel also für einen Betrag deiner Wahl kaufen. Dabei sollte der Betrag nicht höher als 20 Euro sein (soviel kostet das Spiel normalerweiße), aber auch nicht für weniger als einen Cent betragen. Alles was ihr dafür tun müsst, ist auf die Website von World of Goo zu gehen und den get it Button anzuklicken. Dann landet ihr auf der PayPal Website, wo ihr einen Betrag eurer Wahl eingeben könnt. Anschließend erhaltet ihr das Spiel. Achja: Die Aktion geht bis einschließlich nächste Woche Montag, den 19.10.

Holá, was? Mich würde mal interessieren, wer von den Usern wirklich den Vollpreis zahlen wird, und wer den einen Cent. Ich denke mal, dass viele diese Aktion ausnutzen werden und das Spiel für einen Cent beziehen. Da setzt einfach der Belohnungssinn unseres Hirns ein…

[via ProjectDragon]

Netzsperren international – Wo gibt es bereits Zensur?

3sat Neues blickt auf die weltweite Lage der Netzsperren. Wo werden Internetsperren bereits eingesetzt und wie zensiert ist das Netz dort schon? Eine erschreckende Sendung, die aufzeigt, wie eingesperrt die User schon sind. In China und anderen internetfeindlichen Ländern sind deswegen schon Blogger ins Gefängnis geworfen worden. Hoffentlich kommt es bei uns nicht so weit…

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=gv4PGr4Xubc[/youtube]

[via Netzpolitik]

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