Der ein oder andere weiß sicher schon darüber Bescheid: Das Versandhaus Pearl verkauft gerade den Palm Pre für gerade einmal 150 Euro. Nicht viel für ein Smartphone, das noch vor einigen Wochen sehr viel mehr Kohle gekostet hat. Nachdem Palm dann aber so gut wie pleite war und HP sich die Firma unter den Nagel gerissen hatte, wusste man wohl mit den vielen produzierten Pre’s nichts mehr anzufangen.
Der Leak ging ja gut los: Durch eine Logistik-Panne hatte ein Kiosk in Basel schon die SPIEGEL-Ausgabe von morgen zum Verkauf angeboten. Zu lesen soll der neue Leak der Whistle-Blower Plattform Wikileaks sein, und zwar die Depeschen der Amis. Also die Berichte darüber, wie Amerika die Welt sieht – und deren Politiker. Auch von Deutschland. Und unser guter Westerwave kommt dabei gar nicht gut weg.
Insgesamt muss man aber sagen, dass der Leak nicht gerade “knallt”, wie zum Beispiel das Irakvideo oder gar die unzähligen Dokumente. Und obwohl der Umfang dieses Leaks wohl größer sein soll, als der Vorige, ist er nicht sehr viel spannender. Meiner Meinung nach. Ich finde es eher lustig und amüsant, wie das US-Außenministerium unsere Politiker bewertet. Westerwelle zum Beispiel sei sehr kritisch und nur Außenminister, weil das Amt sich an den Posten des Vizekanzlers bindet. Merkel dagegen sei der bessere Ansprechpartner. Autsch!
Wobei, eigentlich… war das nicht schon längst bekannt? Besonders durch seinen “Es ist Deutschland hier”-Auftritt war doch klar, dass der FDP-Hauptmann nicht der beste Mann für das Amt des Außenministeriums ist. In dem Aspekt ist es doch eher amüsant, dass die USA das genau so sieht. Das Peinliche ist nur, dass die Meinung der Amis nun öffentlich wird und die FDP dadurch nicht gerade in einem besseren Licht erscheint.
Alles andere ist bislang leider nicht so spektakulär: Obama punktet in Europa nicht so, Merkel ist wohl “pragmatisch” und Seehofer hat einen begrenzten Horizont. Wo ist der Skandal?
Wie unten in den Kommentaren zu lesen, gibt es im SPIEGEL wohl ein 30-seitiges Dossier.
Unter anderem sollen dort Putin und die Georgien-Krise, israelische Spione, die Iran-Atombombe, das Verhältnis USA-Türkei, Ausspähungen von Ban Ki Moon zur Sprache kommen.
Gerade eben blätterte ich durch meinen RSS-Reader. Das ging eigentlich auch ziemlich flott, Sonntags ist ja meistens nicht so viel los in der Blogwelt. Aber um einen Artikel auf Basic Thinking konnte ich nicht vorbei: Basic Flashback: Und wenn wir Blu-ray einfach überspringen?. Grob zusammengefasst geht es darum, dass die optischen Speichermedien langsam aufgrund des Breitbandausbaus und der dadurch immer mehr aus dem Boden schießenden Streamingdienste aussterben. Warum also noch auf Bluray-Player setzen und nicht sofort gänzlich auf die ziemlich wertvoll aussehenden Scheiben verzichten?
Es gibt leider traurige Nachrichten für die Freunde des Emblaze First Else Smartphones: Da es Schwierigkeiten mit dem Lieferanten gibt, wird die Entwicklung des Handys eingestellt. Darüber hinaus waren die Entwickler nie so ganz zufrieden mit dem eigenen Produkt.
Das First Else ist besonders durch die innovative, neue Steuerung aufgefallen. Das Menü hatte eine Fächerstruktur, sodass man jeden Unterpunkt und jede Funktion des Telefons mit dem Daumen erreichen konnte. Möglich machte das eine abgeänderte Linuxversion, die das Smartphone antrieb.
Da ist das First Else also Geschichte. Schade eigentlich, hatte ich es doch in den geheimen Kreis meiner Favourites mit aufgenommen. Darüber hinaus hat die Entwicklung Emblaze bis dato 40 Millionen Dollar gekostet. Eine ganze Stange Geld, wenn man bedenkt, dass das Projekt einfach fallen gelassen wird.
Und was macht die Firma nun? Man will weiter an dem OS weiter arbeiten, sodass man mit Lizenzierungen Geld einfahren kann. Zugegeben: Die Steuerung war genial, auch,wenn lediglich Rechtshänder damit konform gehen. Entwicklungen im Hardwarebereich wird es bei Emblaze nicht mehr geben.
Interessiert sich eigentlich irgendjemand während der Fussball Weltmeisterschaft, was ich hier schreibe? Na ich hoffe schon, denn heute möchte ich euch mal ein neues social Network vorstellen, was ich bei netzwertig aufgegriffen habe und auf den Namen eat.ly hört. Es geht, wie der Name schon vermuten lässt, bei dieser Seite ums Essen.
Ja, es wurde viel über das iPhone 4 gesprochen in den letzten Tagen. Ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass ich das neue iPhone jetzt nicht überragend finde. Es haut mich einfach nicht vom Hocker. Einzig und allein das sehr hochauflösende Display finde ich super. Eine solche Auflösung hat man bisher noch nie in einem Display verbaut gehabt. 960×640 Pixel fasst das Display um genau zu sein. Multipliziert man diese Zahlen, kommt man auf insgesamt 614.400 Pixel, auf 3.5 Zoll! Da fragt sich der ein oder andere natürlich, wie das geht. Im Prinzip ganz easy: Man macht die Pixel kleiner und bekommt so mehr auf eine Fläche. So fasst ein Zoll auf dem iPhone 326 Pixel. Das Auge kann (auf einer “normalen” Entfernung) 300 Pixel pro Zoll wahrnehmen. Überträgt man diesen Gedanken auf das neue iPhone, wird einem schnell klar, dass unser Auge so nicht mehr die Lücken zwischen den vielen Pixeln wahrnehmen kann.
Ich habe bei PCWorld 2 Aufnahmen gefunden, die das Display des alten und das Display des neuen iPhone zeigen und vergleichen.
Ich habe ja lange überlegt, ob ich bei dieser Aktion mitmache, da ich mich irgendwie auch nicht entscheiden konnte, welches T-Shirt ich nehmen soll – die Auswahl guter Motive ist so groß. Ihr wisst nicht wovon ich spreche? Na von der Shirt4Link Aktion von 3dsupply. Das ist der Shop, von dem ich schon einmal T-Shirts geschenkt bekommen habe, als ich die Idee des Motives “Bud Spencer & Terence Hill – Weltkulturerbe” eingeschickt habe (ist nun übrigens ein Bestseller im Shop ).
Bei Shirt4Link hat man ebenfalls die Chance, ein T-Shirt mit Motiv deiner Wahl abzustauben. Falls du einen Blog hast, so kannst du über die Aktion einen Artikel schreiben und das Aktionsformular auf der Website ausfüllen. Nach einer kurzen Überprüfung (keine Spam-Blogs, min. 100 Besucher pro Tag, min. ein halbes Jahr Bestehen), wird auch schon das T-Shirt an deine Adresse verschickt.
Ich habe mich schlussendlich für das T-Shirt “Laut oder aus” entschieden. Passt doch ganz gut zu der ein oder anderen Party
Das kolossale Ein-Mann-Team von Scatterd.de wünscht allen Lesern ein frohes Osterfest und ein paar ruhige Tage.
Im Moment stecke ich noch in den Vorbereitungen für mein Abitur. In etwa einem Monat sollte es aber “schon” mit den schriftlichen Prüfungen vorbei sein. Von dort an wird es wieder mehr Artikel geben. Versprochen!
Es sind nicht wenige Minuten vergangen, da stelle Google auf der Pressekonferenz ihr neues Produkt vor. Es ist eine Art Echtzeitstatus-Dienst und hört auf den Namen Google Buzz. Vorab erstmal ein kleines Video.
Diese 2 Minuten bewegtes Bildmaterial erläutern schon sehr gut die Funktionen von Buzz. Mit Buzz ist es jedem Googlemailkonto-Besitzer möglich, andere Leute über den derzeitigen Stand der Dinge zu informieren. Für den Einstieg ist schon eine vorgefertigte Liste von Leuten erzeugt worden, die dir folgen. Diese Liste kann natürlich noch erweitert werden. Im Grunde funktioniert die ganze Sache also wie Twitter.
Darüber hinaus ist es möglich, das Buzzkonto mit anderen Social Network-Diensten wie Twitter, friendfeed oder flickr zu verbinden. Im Gegensatz zu Twitter ist es ebenfalls möglich, Videos, Fotos oder Kartenmaterial nativ in die Posts einzufügen. Twitter stehen für diese Funktionen zahlreiche Nebendienste wie twitpic oder twtpoll bereit. Es ist ebenso möglich, ganze Websites in die Posts einzubinden. Hierfür wird das jeweilige Element “herausgerissen“. Negativ ist hier natürlich, dass das möglicherweise viel Traffic bei den Betreibern der Websites erzeugt. Insgesamt werden also unzählige Medien direkt in die Posts eingebunden.
Darüber hinaus kann man ich entscheiden, ob ein Post nur für einen privaten Personenkreis oder für alle öffentlich gemacht wird. Bei Twitter kann man hierbei nur generalisieren, das heißt: Entweder der ganze Account Privat oder gar nicht.
Ein wirklicher Vorteil von Buzz ist allerdings die Suche nach anderen relevanten Posts. Vorschläge werden dabei immer unter einem Buzz angezeigt. Das könnte sich als nützlich erweisen, setzte sich Google doch bei der Seitensuche deswegen durch, da sie die Relevanz einer Website bewerteten und nicht einfach nur, wie andere Suchmaschine (damals), nur nach Links suchten.
Letztendlich entscheidet die Masse, welchen Dienst sie nutzen wollen. Google ist allerdings schon von vornherein im Besitz unzähliger GMail-Accounts. Der ein oder andere dürfte deswegen also nicht abgeneigt sein, Buzz mal auszuprobieren.
Eigentlich braucht man gar nicht mehr darüber reden, was das iPad ist. In der Zwitscherszene kann eh schon jeder mit dem Hashtag umgehen. Der Artikel hier soll auch eigentlich kein bloßen Factpushing sein. Aber doch komm, ein bisschen: Das iPad ist im Grunde ein normaler Tablet-PC (oder Slate, wie Microsoft doch neuerdings die Dinger umbenannt hat). Das iPad besitzt einen 1 GHz Prozessor (Apple A4), einen 9,7 Zoll großen, kapazitiven Touchscreen, ein W-LAN Chip, wahlweise 3G, 16-64 GB Flash-Speicher und Lautsprecher sowie einen Kopfhöreranschluss. Das ist im Grunde alles nichts besonderes, boten bisherige Tablets doch eigentlich das selbe.
Was macht man aber nun mit so einem iPad? Als TV-Zeitschrift würde sich das Ding doch nicht schlecht machen. Oder als Zeitung. Sieht ja ganz schick aus. Aber nee, doch nicht. Auf so einem Display dauerhaft zu lesen ist nicht so angenehm für die Augen. Schließlich gibt es nicht umsonst eInk-Displays. An der Stelle sei vielleicht auch ein Link auf eine Spiegel-Satire gegeben.
Darüber hinaus darf man sich nicht von dem schicken Design (wobei mir das eigentlich gar nicht so dolle gefällt) blenden lassen. Das Gerät verfügt immer noch nicht über Multitasking. Es ist also nicht möglich, 2 oder mehr Anwendung gleichzeitig geöffnet zu haben. Das ist echt schade, zumal das doch für einen Computer unabdingbar ist. Besonders für ein Gerät, auf dem man arbeiten soll. Soll ich dafür etwa immer die eine Anwendung beenden, um die nächste zu öffnen? Hallo? WTH?
Kommen wir zur nächsten Geschichte, Flash. Bisher hat es Apple nicht auf die Reihe bekommen, Flash zu supporten. Das sieht dann auf einer Keynote wie der von gestern nicht gerade schön aus, wenn man auf die Website von New York Times geht und der komplette rechte Flashblock am Seitenrand fehlt. Ich finde es ehrlich gesagt peinlich, dass das 2. größte IT-Unternehmen weltweit sich immer noch gegen eine korrekte Darstellung von Websites sträubt. Dabei will man doch von seiten Adobes kooperieren.
Eine Kamera ist übrigens auch nicht vorhanden, sodass flotte Videochats wohl auch Geschichte wären. Da bleibt doch letztendlich die Frage: Was will das iPad eigentlich sein? Eine Art großer iPod touch? Oder ein Maxi iPhone ohne Schick-Schnack? Oder ist das iPhone ein iPad nano?
Hauptsächlich kann ich mir das Gerät im geschäftlichen Sektor vorstellen. Flott mal einen Termin eintragen, Adressen verwalten und Präsentationen erstellen in einer eleganten Weise. Aber dafür ist es doch echt viel zu teuer. $ 499 muss man für das Tablet hinblättern.
Ich persönlich würde da eher auf einen Slate mit Windows 7 warten. Letzteres besitzt nun auch Multitouch (und Multitasking!). Darüber hinaus Flash-Support und alles andere. Was will man mehr? Das HP Slate wäre zum Beispiel ein schöner Kandidat. Sorry, wenn jetzt die Apple-Fans blöd dastehen. Aber wo ist denn der Vorteil eines iPad gegenüber eines Slates? Meiner Meinung ist es so, dass die Slates da echt die Nase vorn haben. Falls ihr das nicht so denkt, könnt ihr ja eure Meinung in den Comments verewigen
Achja, hier das versprochene Testvideo zum iPad von engadget: