Chris | Scatterd - Part 2

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StreetView in Deutschland gestoppt – Ein Kommentar

“StreetView. Das ist diese neue Website von irgend einem amerikanischen Unternehmen. Die stellen Fotos von deinem Haus ins Netz und jeder kann das sehen, jeder!” – “Das ist ja ungeheuerlich. Sowas gehört in Deutschland gestoppt. Mein Haus hat niemanden zu interessieren. Schon gar nicht die Ami’s. Die denken doch nur wieder an den eigenen Profit und nicht an die Bürger.”

So oder so ähnlich könnte ein Dialog zwischen zwei an der Supermarktkasse wartenden Kunden sein, während der eine schließlich ganz vorne ist und neben dem Bargeld auch eine Payback-Karte zückt. Punkte eben. Kriegste ja was wieder das Geld.

Wer die kleine Story da oben überlesen hat: Es geht um StreetView. Dem Teufelsdienst von Google. 20 Städte wurden bis dato schon online gestellt. Dabei soll es dann aber auch bleiben. Schluss mit StreetView in Deutschland. Der Internetriese hat beschlossen, in Deutschland diesen Service nicht mehr anzubieten. Ich kann mir auch gut denken, warum. Zahlreiche Leute wollten ihr Haus verpixeln lassen. Das waren wahrscheinlich so viele, dass es sich schlichtweg für Google nicht mehr lohnt, mit der Arbeit weiter zu machen. Die Betreuung des Materials ist wahrscheinlich so groß, dass man das Geld mit Anzeigen innerhalb der Bilder nicht mehr reinholen kann. Schade eigentlich, ich hätte StreetView in Deutschland gerne komplett gesehen.

Aber das zeigt doch wieder ein Bild von Deutschland. Ein Bild von einem Land, das neuen Innovationen keinen Chance gibt, zu gedeihen. Ein Land, in dem die bürokratischen Hürden schlichtweg zu hoch sind. Wen wundert es da noch, dass es in Deutschland so gut wie keine großen Websites gibt? Facebook, Google, LinkedIn. Alles Ami’s. Ach ne halt, da wären ja XING und die Studi’s noch. Letztere sind aber auch so gut wie Geschichte.

Es könnte aber auch sein, dass Google eine etwas andere Strategie mit StreetView in Deutschland fährt. Man stoppt den Dienst hier und hofft darauf, dass die Bevölkerung nun doch zur “Vernunft” kommt. Zumal Microsoft mit StreetSide nun auch die Straßen fotografieren möchte. So großen Protest wie bei StreetView gab es bisher noch nicht. Möglicherweiße deshalb, weil es nicht so öffentlich publiziert wurde, wie bei StreetView? Oder vielleicht ist Deutschland schon ein bisschen zur Beruhigung gekommen?

Den Protest zu StreetView konnte ich noch nie verstehen. Straßen werden auch hier schon seit Jahren fotografiert. Zwar nicht von Firmenriesen, aber von anderen kleinen Firmen. So zum Beispiel bei RUHR.2010, als man auf der Autobahn laufen konnte. Keiner wusste davon, bis man den Wagen selbst gesehen hat. Schaut man genau hin, so konnte man beim Betreten der Autobahn auf einem Schild wahrscheinlich das Kleingedruckte lesen. Aber liest das jemand? Ganz ehrlich?

Die Frage ist: Ist das denn die bessere Methode? “Was man weiß, macht einem nicht heiß?”. Ist es besser, die Menschen im Ungewissen zu lassen, anstatt sie zu informieren. Bei RUHR.2010 wurde übrigens nichts verpixelt. Alles klar. Jeder war zu erkennen.

Eines aber steht jedenfalls fest: Deutschland ist kein Innovationsland. Jedenfalls nicht, wenn es um das Thema neue Medien geht. Alles sollte am besten so bleiben, bloß keine Veränderungen. Das spiegelt sich übrigens auch in der deutschen Politik wider. Ausschwitzen. Wird schon irgendwann vorbei sein.

 

(“Die [Payback]karte ist vor allem bei Verbraucherschutzverbänden datenschutzpolitisch umstritten. Die Karte ermögliche den Gläsernen Kunden; so ließen sich aus den gesammelten Daten Rückschlüsse auf den Lebenswandel des Kunden ziehen und der Erfolg von Werbung messen. Im Jahr 2000 wurde das Payback-System mit dem Negativpreis Big Brother Award ausgezeichnet.” 48 % der deutschen Haushalte verfügen übrigens über eine Paybackkarte. Quelle: Wikipedia)

Film über WikiLeaks Guru Julian Assange geplant

Ist das nicht witzig? Vor ein paar Monaten kannte WikiLeaks nur ein Bündel voller Nerds und nun? Gefürchtet ist die Website heute und in der täglichen (Print-)Presse angekommen. Allerdings: gefürchtet wird die Website eigentlich nur von einem: der USA. Denn die steht unter ständiger, ja ich nenne es mal “Beobachtung” der Whistleblower. Einige Male hat WikiLeaks nun schon auf sich aufmerksam gemacht und die USA bloß gestellt. Da erscheint es doch ziemlich ironisch, dass ausgerechnet ein amerikanischer Produzent (Barry Josephson) das Leben vom “Volkshelden” Julian Assange verfilmen möchte, selbige Regierung ihn aber als Terrorist abstempelt und wohl lieber ins Gefängnis stecken möchte.

Ja, sogar einen Namen hat der Film schon: “The Most Dangerous Man Alive”. Auch über das Genre ist man sich schon einig. Ein Thriller soll es werden, keine Doku. Klingt alles ein wenig nach “Der Staatsfeind Nr. 1″. Ich kann nur hoffen, dass die ganze Kiste nicht allzu an der Realität vorbei schwimmt und Julian Assange nicht als Staatsfeind, sondern als Vorreiter einer neuen Gesellschaft dargestellt wird.

Vorlage wird wohl die Biografie sein, die gerade in der Mache ist und von dem Australier Andrew Fowler geschrieben wurde.

[via BasicThinking]

Erinnerung: Palm Pre für 150 Euro bei Pearl

Der ein oder andere weiß sicher schon darüber Bescheid: Das Versandhaus Pearl verkauft gerade den Palm Pre für gerade einmal 150 Euro. Nicht viel für ein Smartphone, das noch vor einigen Wochen sehr viel mehr Kohle gekostet hat. Nachdem Palm dann aber so gut wie pleite war und HP sich die Firma unter den Nagel gerissen hatte, wusste man wohl mit den vielen produzierten Pre’s nichts mehr anzufangen.

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Das Samsung S5830 – kommt jetzt das Galaxy S Mini?

Ein richtiger Klotz, das Galaxy S von Samsung. Das 4 Zoll Display machen das Smartphone zu einem richtigen Klopper. Mir persönlich ist 3.7 Zoll am liebsten, 4 sind schon zu groß. Das dachten sich auch viele andere, weshalb Samsung wohl eine Mini-Ausgabe des beliebten Gamaxy S auf den Markt schmeißen möchte. S5830 ist wohl der Modellname, und Bilder sind auch schon aufgetaucht.

Wie man den Bilderchen entnehmen kann, schaut es dem iPhone 4 wohl sehr ähnlich. Ist aber wie ich finde auch nicht weiter schlimm. Außer ein paar Hardware-Specs ist aber leider auch nicht mehr bekannt. Bluetooth ist dabei, ebenso wie WLAN, ein microSD-Slot, eine 3.5 mm Klinke, micro USB, eine 5 Megapixel Kamera mit Lichtlein. Und Android 2.2.1 wird wohl drauf laufen. Also alles insgesamt nicht so spektakulär.

Offiziell wird das S5830 alias Galaxy S mini wohl auf der MWC, die am14. – 17. Februar in Barcelona stattfinden wird.

on, upon, in, into, to, toward, towards, onto, for, at, up [auf]

Android, Bugs und die lahmen Updates

Mein Gott, wie lange wollte ich mir schon ein Androidgerät kaufen. Aber irgendwie finde ich nicht das perfekte Gerät. Besonders eine Sache bei Android stört mich gewaltig: Die Vielfalt an Benutzeroberflächen. Klar, eine schicke Darstellung ist toll. Wie hübsch ist HTC Sense! Aber alle diese Individualisierungen haben einen großen Nachteil: Sie erfordern einen tieferen Eingriff in das System, wodurch sich viele verschiedene Androidversionen auf dem Markt tummeln. Ergo kommen die Updates nicht mehr direkt von Google, sondern von dem Smartphonefabrikant selbst, im Beispiel HTC.

Leider ist es derweil so, dass immer mal wieder Meldungen von Bugs oder Sicherheitslücken in Android auftauchen. Ist ja auch nicht weiter schlimm. Android wurde ja von Menschen geschrieben und kein Mensch ist perfekt. Normalerweiße würde man nun einfach ein Update raus schicken und die Sache ist gegessen. Nicht aber so bei Android. Durch die GUI-Anpassungen, kann man nicht mehr direkt von Google die Updates beziehen, sondern vom Handyfabrikant. Und die lassen sich Zeit. Vieeeel Zeit. Zur Verteidigung muss man aber auch sagen, dass auch Google nicht so flott ist. Der SMS-Bug ist schon seit einem Jahr bekannt.

Und genau diese Zerstückelung von Android ist das, was mich bisher vom System abhält. Ich meine was soll das? Wenn ich mir ein Smartphone kaufe, möchte ich auch Updates erhalten. Besonders in der heutigen Zeit, wo man offene Systeme hat, die jede Menge Potenzial für Kriminelle bietet. Deshalb plädiere ich darauf, sich ein Androidgerät ohne Anpassungen zu kaufen. Blöderweise ist die Auswahl da nicht besonders groß: Neben dem hauseigenem Googlephone Nexus (S), bietet nur Huawei meiner Meinung nach diesen “Service” (ja, es ist durchaus ein Service, wenn man mal ein “nacktes” OS hat).

Mal sehen, was die Zukunft so bringt. Google selbst hat das Problem auch schon erkannt und will im Laufe der nächsten Versionen eine frische GUI anbieten, die Anpassungen seitens der Hersteller überflüssig machen soll. Das wäre wirklich toll!

Pay What You Want – Humble Indie Bundle 2 zum Preis eurer Wahl!

Erinnert ihr euch noch an das Humble Indie Bundle? Vor etwa einem halbem Jahr kamen die Jungs von Wolfire ins Gespräch, da sie 5 Indiegames zum Preis eurer Wahl angeboten haben. Damals war unter anderem World of Goo dabei. Jetzt ist das Humble Indie Bundle 2 verfügbar. Und wieder einmal habt ihr die freie Wahl des Preises.

Diesmal sind folgende Spiele dabei:

Also worauf wartet ihr noch? Wenn ich mal Spiele für zwischendurch suchst, seid ihr hier genau richtig! Hier gehts zum Bundle!

(via stadt-bremerhaven)

Kurz und Knapp zum Amazon Cyber Monday

Also für mich ist leider nichts Interessantes dabei. Ich habe mal an den Sony-TV gedacht, aber dann die 81-cm Diagonale gesehen. Das ist mir zu wenig. Ansonsten,… einen Router habe ich, eine Harmony brauche ich noch nicht, einen PC-LCD habe ich auch schon, die TomTom’s gefallen mir nicht, Windows 7 habe ich schon (übrigens mehr als eine Überlegung wert ;) ), als Office nutze ich OO (oder nun jetzt bald LibreOffice), die Alienfilme kenne ich schon und für die PS3 sind mir die Spiele deutlich zu teuer (darüber hinaus ist die XBOX 360 mit Kinect das deutlich attraktivere Ding).
Das einzig interessante wären jetzt noch die MP3-Downloads. Da kommt es aber drauf an, was angeboten wird. Außerdem habe ich gerne was “in der Hand” und kaufe mir lieber die CD mit Booklet, etc. :)

hoffe es war ok, meinen Kommentar auf webanhalter hier rein zu posten ;)

Neuer Wikileaks-Leak eher amüsant, als spektakulär … oder vielleicht doch?

Der Leak ging ja gut los: Durch eine Logistik-Panne hatte ein Kiosk in Basel schon die SPIEGEL-Ausgabe von morgen zum Verkauf angeboten. Zu lesen soll der neue Leak der Whistle-Blower Plattform Wikileaks sein, und zwar die Depeschen der Amis. Also die Berichte darüber, wie Amerika die Welt sieht – und deren Politiker. Auch von Deutschland. Und unser guter Westerwave kommt dabei gar nicht gut weg.

Insgesamt muss man aber sagen, dass der Leak nicht gerade “knallt”, wie zum Beispiel das Irakvideo oder gar die unzähligen Dokumente. Und obwohl der Umfang dieses Leaks wohl größer sein soll, als der Vorige, ist er nicht sehr viel spannender. Meiner Meinung nach. Ich finde es eher lustig und amüsant, wie das US-Außenministerium unsere Politiker bewertet. Westerwelle zum Beispiel sei sehr kritisch und nur Außenminister, weil das Amt sich an den Posten des Vizekanzlers bindet. Merkel dagegen sei der bessere Ansprechpartner. Autsch!

Wobei, eigentlich… war das nicht schon längst bekannt? Besonders durch seinen “Es ist Deutschland hier”-Auftritt war doch klar, dass der FDP-Hauptmann nicht der beste Mann für das Amt des Außenministeriums ist. In dem Aspekt ist es doch eher amüsant, dass die USA das genau so sieht. Das Peinliche ist nur, dass die Meinung der Amis nun öffentlich wird und die FDP dadurch nicht gerade in einem besseren Licht erscheint.

Alles andere ist bislang leider nicht so spektakulär: Obama punktet in Europa nicht so, Merkel ist wohl “pragmatisch” und Seehofer hat einen begrenzten Horizont. Wo ist der Skandal?

[via Daniel Bröckerhoff]

UPDATE!

Wie unten in den Kommentaren zu lesen, gibt es im SPIEGEL wohl ein 30-seitiges Dossier.

Unter anderem sollen dort Putin und die Georgien-Krise, israelische Spione, die Iran-Atombombe, das Verhältnis USA-Türkei, Ausspähungen von Ban Ki Moon zur Sprache kommen.

[via Daniel Bröckerhoff]

Android, Windows Phone 7 und das iPhone 4 im Grilltest

‘Ohje, die armen Smartphones…’ dürfte wohl einigen Zeitgenossen bei diesem Video über die Lippen gehen. Tatsächlich hat sich jemand dran gemacht, und die 3 Smartphones mit den derzeit angesagtesten Betriebssystemen auf den Grill gelegt. Welcher Kandidat hält wohl am längsten durch? Wer fängt als erstes Feuer, wessen Schaltkreise bleiben ganz cool? Hier ist Antwort in einem nicht ganz ernst gemeinten Video.

Morgen startet Google StreetView in Deutschland!

Gerade gelesen: Gegen 10.30 Uhr möchte Google den Dienst StreetView bei uns in Deutschland offiziell starten. Leider nicht mit komplett Deutschland, sondern nur mit dem Dörfchen Oberstaufen. Warum Oberstaufen? Der Ort dient aufgrund eines freundlichen Gags als Premierenort. Eine Bäckersfrau hatte im Schaufenster einen Kuchen mit den Worten “Google Streetview Willkommen in Oberstaufen” ausgestellt. Wann weitere Orte, besonders Großstädte, folgen, steht wohl noch in den Sternen.

Am Schluss noch ein Kommentar meinerseits: Ich finde die Aufregung über Google StreetView bei uns in Deutschland für völlig überzogen. Wer sein Bild nicht im Internet haben möchte, dem sei das “gegönnt”. Es ist ja auch möglich, das eigene Heim unkenntlich zu machen. Aber generell herrscht einfach Unkenntnis über StreetView in der Bevölkerung. Das geht schon da los, dass manche denken, es handelt sich um Live-Bilder. Das ist schlichtweg falsch. Darüber hinaus gibt es ein Panoramarecht in Deutschland, was das Fotografieren von in der Öffentlichkeit zugänglichen Gebäuden legalisiert.

[via netzpolitik, Google Watch Blog, YuccaTree Post +]

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