Vorab erstmal ein dickes “SRY” an alle meine Blogleser aufgrund der in den letzten Tagen rar gewordenen Artikel. Das Vorabi spannt mich gerade voll ein. Heute erst habe ich die erste Klausur im ersten LK-Fach (ging insgesamt 6 Stunden!) geschrieben. Freitag kommt der 2. LK, dann habe ich erstmal bis zum 08.03 “frei”. Danach kommen dann noch die richtigen Abiturklausuren und dann bin ich auch schon fertig mit der Schule. Achja, die mündliche Prüfung kommt ja och noch. Aber egal,…
Gerade, als ich meine Mails abgefragt habe, flattert mir doch eine Aktion von Computerbild auf dem Bildschirm. Das Magazin vergibt 35.000 Keys für das Musikverwaltungsprogramm gratis. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist, einen Key bei Computerbild anzufordern. Dazu wird allerdings ein Account benötigt. Den könnt ihr aber ganz flink anlegen.
Als nächstes erhaltet ihr dann einen Key per E-Mail. Und einen Link. Dieser verlinkt auf softwareload von t-online. Dort könnt ihr dann -allerdings nach einer weiteren kostenlosen Registrierung- die Software herunterladen.
Der Download wiegt insgesamt etwas mehr als 100 MB. Das ist ganz schön viel, allerdings ist es ja nicht “nur” ein Musikabspielprogramm. Ich habe die Software ganz früher mal gebraucht, bin dann aber auf AIMP umgestiegen. Die Aktion werde ich mir allerdings zu Gemüte führen. Bleibt nur fraglich, ob das Programm auf Windows 7 (64-Bit) läuft. Schließlich ist auf der Produktseite von softwareload lediglich 2000, XP und Vista angegeben. Ich werde es morgen erfahren, bin aber eigentlich relativ sicher, dass es läuft.
Gerade gestern ist erst ein neuer Build von Digsby released worden. Und ich habe gestaunt, wie toll das Ding doch jetzt aussieht und was es alles kann. ICQ, MSN, Jabber, Facebook, Twitter. Einfach alles! Und das alles gratis. Niente muss man zahlen. Klingt auf den ersten Blick nicht übel, bis ich mich an meinen (vor einigen Monaten) ersten Versuch machte, das Ding zu installieren. Letztere verlief eigentlich recht problemlos, außer die Werbung, die dem User bei der Installation “angeboten” wird, störte. Aber das machte auch nichts, Häkchen weg und fertig. Also, warum nicht Digbsy? Oder Miranda? QIP? Welcher denn nun? 5 Messenger im Rund-um-Schlag.
Digsby
Den Anfang macht mal Digsby. Digsby bietet alles, was der User braucht: Die am häufigsten verwendeten Protokolle und Anbindung an die bekanntesten Social-Network Dienste wie Facebook oder Twitter. Ja, sogar das GMail-Konto kann man mit diesem -im wahrsten Sinne des Wortes- Multi-Messenger abfragen. Nur das Programm ist wohl angeblich auf Englisch, was aber eigentlich den jungen PC-Nutzer nicht bremsen dürfte. Für alle Freunde visueller Unterhaltung hier noch ein Video von all dem, was Digsby kann.
Trillian
Trillian dürfte manchen von euch geläufig sein. Es handelt sich ebenfalls um einen Multi-Messenger. Seit der Relaunch von Trillian, was sich nun mit dem Zunahmen Astra schmückt, unterstützt auch Trillian Astra eine schier Unmenge an Protokollen. MSN, ICQ, YAHOO, AIM, aber auch IRC oder auch Social-Networks wie Twitter, Myspace und Facebook sind von der Partie. Eigentlich bleiben auch hier keine Wünsche offen. Das Ding gibts sogar in Deutsch. Aber leider gibt es eine Sache, die mich bei Trillian Astra und auch Digsby ordentlich nerven.
IM-Passwörter in der Serverwolke
Eigentlich machen Trillian und Digsby so einiges richtig. Nach meiner kleinen Anekdote im obigen Teil dieses Artikel fragt sich der findige und eifrige Mitleser (und Denker) zurecht: Ja, warum hast das Moppet denn nicht auf deinem PC, wenn es so genial ist? Die Antwort darauf ist eigentlich schnell beantwortet: Beide Messenger speichern sämtliche IM-Daten, also eure Passwörter zu euren Account, die ihr im Programm hinterlegt, auf dem hauseigenen Server. Man erstellt beim ersten Start des Programms einen Account bei dem Hersteller des Multi-Messengers und verknüpft dann alle IM-Accounts, wie ICQ, AIM oder Twitter, mit diesem einen Account. Die Daten werden also nicht auf deinem Computer abgespeichert, sondern zentral im Netz. Das hat natürlich auch Vorteile: Man kann sich mit nur einem Benutzernamen und einem Passwort auf sämtliche verknüpfte Accounts einloggen. Für mich gehören meine Passwörter immer noch auf meinen PC. Auch, wenn die Hersteller versprechen, alles verschlüsselt zu übertragen, ist mir nicht so ganz wohl bei dem Gedanken, meine History oder Accountdaten liegen irgendwo, auf irgendeinem Server rum. Das will ich einfach nicht. Meine Daten gehören auf meinen PC. Aber, was tun?
Miranda
Also begibt man sich auf die weitere Suche nach Messengern. Im Laufe der Zeit wird man an Miranda nicht vorbeikommen. Dabei handelt es sich um einen Open-Source Multi-Messenger. Auch hier sind keine Grenzen gesetzt. Alle Protokolle aufzuzählen wäre wohl etwas fehl am Platze. Ich bin sicher, Miranda hat das, was du willst. Miranda hat alles. Aber dort liegt auch das Problem: Miranda hat soviel, dass es für einen Laie kaum zu überblicken ist. Die Installation von Plugins fällt sogar einen erfahrenen Nutzer schwer. Ich habe jedenfalls keine Lust, mich erst stundenlang mit dem Einbau von Plugins rum zuquälen, bevor ich den Messenger so habe, wie ich ihn haben möchte. Also fällt Miranda für mich auch weg. Bleibt aber leider nicht mehr viel an Messengern übrig.
QIP
QIP habe ich sehr lange Zeit genutzt. Ich war sehr zufrieden damit. QIP ist einfach. QIP funktioniert. Einfach nur chatten. Mehr will ich nicht. Ich will keine dämlichen Spiele. Keine dämliche ICQ 6 Kirmes-GUI. Es gibt nun auch eine neue Version von QIP, schimpft sich QIP Infium. Die hat mir aber nie gefallen. Ich habe immer den alten, QIP 2005, genutzt. Das Blöde war halt nur, dass dieser nur das ICQ-Protokoll unterstützt und Dateiübertragungen so gut wie nie funktionierten.
qutIM
Komischer Name, super Messenger. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, qutIM ist ein Klon von QIP. Es hat beinahe dieselben Funktionen, das selbe Aussehen. Nur mehr Protokolle unterstützt das Dingen. Gut, so viele sind es jetzt nicht. ICQ, Jabber, IRC und ein paar andere russische Dienste (der Programmierer kommt aus Russland). Im Netz werden die Daten aber nicht abgelegt. qutIM ist für mich ideal. Nur leider werden Social-Networks nicht unterstützt. Ein paar lassen sich meiner Meinung nach durch Plugins ergänzen. Aber da ich solche Dienste eh nicht in einem Messenger nutze, ist mir der Kram egal.
Ich habe qutIM erst seit kurzer Zeit im Einsatz, bin mir aber relativ sicher, dass ich erstmal dabei bleiben werde. Ja, selbst die Chat-Historien lassen sich von etlichen IM’s über den integrierten History-Manager importieren. Bei mir und QIP wollte das aber nicht so recht klappen. Eigentlich schade.
Aber ich denke trotzdem, dass qutIM mein neuer Dauerkandidat sein wird. Letztendlich muss ja jeder selber wissen, welchen Messenger er verwenden möchte. Ich bin aber mit qutIM sehr zufrieden.
Golem war auf der Mobile World Congress 2010 und hat sofort mal den Stand von ELSE besucht, um deren zukünftiges Vorzeigemodell, das First ELSE, auszuprobieren und mal Hand anzulegen. Dabei heraus gekommen ist folgendes Video:
Gerade eben ist mir ein Video entgegen gesprungen, das die 3D-Performance des Apple iPhones sowie des Google Nexus One vergleicht.
Wie man darauf erkennen kann, hat das Nexus One eine geringere Framerate als das iPhone. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass das Nexus One eine wesentlich höhere Bildschirmauflösung (800×480 px) im Gegensatz zum iPhone (320×480 px) besitzt. Auf der Auflösung vom iPhone würde das Nexus One das Smartphone aus dem Hause Apple mit Leichtigkeit hinter sich lassen. Hier das Video:
Heute hat Microsoft ihr neues Mobile-OS Windows Phone 7 vorgestellt. Das Aussehen ähnelt dabei sehr der Oberfläche von Microsofts eigenem Mediaplayer Zune HD. Die ersten Geräte mit dem neuen Smartphone Betriebssystem werden dann wohl Weihnachten bei uns eintrudeln.
Es ist außerdem vorgesehen die Funktionen des Zune HD in Windows Phone 7 zu integrieren. So ist das Betriebssystem praktisch der Gegenpart zum Apple iPhone. Nur, dass das OS auf jedem Smartphone lauffähig ist und nicht nur auf einem Gerät, wie es beim iPhone der Fall ist.
Darüber hinaus will man außerdem noch Microsofts LIVE-Services, wie z.B. XBOX LIVE integrieren. Auch Bing wird in einer angepassten Form verfügbar sein.
Darüber hinaus wird es auch möglich sein, Officedokumente zu bearbeiten oder auch E-Mails mit einem speziell angepassten Outlook für Windows Phone 7 abzufragen. Auch Social Services wie Twitter, Facebook oder RSS-Feeds werden über sogenannte “Hubs” oder Homescreens abfragbar sein.
Auf das Internet kann man über einen internen Browser (eine angepasste Version des IE) zugreifen. Flashinhalte wird man dabei aber leider, ähnlich wie bei anderen Smartphones, nicht abspielen können. Das solle sich aber mit der Zeit ändern.
EA gibt im Zuge einer Promotionaktion des bald erscheinenden, letzten Teil der Tiberium Saga von C&C, Command and Conquer Tiberian Twilight, 3 Spiele der Serie kostenlos her! Bei den 3 Spielen handelt es sich um Command & Conquer Tiberian Sun (+Firestorm Addon), Command & Conquer Tiberian Dawn und Red Alert 1. Letzteres wurde ja sowieso schon kostenlos angeboten. Dabei muss außerdem beachtet werden, dass die Spiele, mit Ausnahme von Tiberian Sun, im Kompatibilitätsmodus (Windows 95) ausgeführt werden müssen.
Die Imagedateien der Spiele sind auf der EA-Seite erhältlich und können von jedermann heruntergeladen werden. Der neuste Teil der Saga, Tiberian Twilight, kommt am 16. März auf den Markt.
Google hat dem hauseigenem Kartendienst Google Maps ein Update spendiert. Die noch in der Betaversionen vorhandenen, neuen Funktionen lassen sich über den “NEU!”-Button oben rechts bei der Startseite von Maps aufrufen. Neu sind unter anderem diese Funktionen:
Ziehen und zoomen
Nun ist es möglich, ein Rechteck auf der Karte zu ziehen. Der ausgewählte Ausschnitt wird dann vergrößert.
Luftbilder
Neben der Karten-, Gelände- und Satellitenansicht ist auch nun eine Luftbildansicht der Karte verfügbar. Vorab allerdings erst an ausgewählten Orten, wie etwa der San Diego-Cornado Bridge.
Spiel “Where in the World”
Das erste Spiel in Google Earth! Ziel dabei ist es, zu erkennen, zu welchem Stück Land der dargestellte Kartenauschnitt samt Markierung gehört. Nicht immer ganz einfach, aber spaßig. Mein Trick ist dabei einfach, weit rauszuzoomen. So sind die Landes und Kontinentgrenzen besser zu erkennen.
Als nächstes Spiel fände ich ein “Wo liegt was?” alá Schlag den Raab ganz nett.
Intelligenter Zoom
Desweiteren gehört nun die lästige Meldung “In dieser Größe liegt uns kein Bildmaterial vor” der Vergangenheit an. Der intelligente Zoom vergrößert nur soweit, wie es dem Stand der Aufnahmen nach möglich ist.
Soeben bin ich über Twitter auf die Seite Map Envelope aufmerksam geworden. Die Idee dahinter ist recht simpel: Man gibt eine Location und eine Message ein. Die Seite wählt dann den Kartenauschnitt des eingegebenen Standortes in Google Maps aus, und fügt eine Sprechblase mit der Message ein. Man erhält letztendlich ein fertiges Stück Karte mit Faltmarken ausgedruckt, was man in einen Briefumschlag schieben kann. Öffnet der Empfänger den Brief, ist die Überraschung groß:
Es sind nicht wenige Minuten vergangen, da stelle Google auf der Pressekonferenz ihr neues Produkt vor. Es ist eine Art Echtzeitstatus-Dienst und hört auf den Namen Google Buzz. Vorab erstmal ein kleines Video.
Diese 2 Minuten bewegtes Bildmaterial erläutern schon sehr gut die Funktionen von Buzz. Mit Buzz ist es jedem Googlemailkonto-Besitzer möglich, andere Leute über den derzeitigen Stand der Dinge zu informieren. Für den Einstieg ist schon eine vorgefertigte Liste von Leuten erzeugt worden, die dir folgen. Diese Liste kann natürlich noch erweitert werden. Im Grunde funktioniert die ganze Sache also wie Twitter.
Darüber hinaus ist es möglich, das Buzzkonto mit anderen Social Network-Diensten wie Twitter, friendfeed oder flickr zu verbinden. Im Gegensatz zu Twitter ist es ebenfalls möglich, Videos, Fotos oder Kartenmaterial nativ in die Posts einzufügen. Twitter stehen für diese Funktionen zahlreiche Nebendienste wie twitpic oder twtpoll bereit. Es ist ebenso möglich, ganze Websites in die Posts einzubinden. Hierfür wird das jeweilige Element “herausgerissen“. Negativ ist hier natürlich, dass das möglicherweise viel Traffic bei den Betreibern der Websites erzeugt. Insgesamt werden also unzählige Medien direkt in die Posts eingebunden.
Darüber hinaus kann man ich entscheiden, ob ein Post nur für einen privaten Personenkreis oder für alle öffentlich gemacht wird. Bei Twitter kann man hierbei nur generalisieren, das heißt: Entweder der ganze Account Privat oder gar nicht.
Ein wirklicher Vorteil von Buzz ist allerdings die Suche nach anderen relevanten Posts. Vorschläge werden dabei immer unter einem Buzz angezeigt. Das könnte sich als nützlich erweisen, setzte sich Google doch bei der Seitensuche deswegen durch, da sie die Relevanz einer Website bewerteten und nicht einfach nur, wie andere Suchmaschine (damals), nur nach Links suchten.
Letztendlich entscheidet die Masse, welchen Dienst sie nutzen wollen. Google ist allerdings schon von vornherein im Besitz unzähliger GMail-Accounts. Der ein oder andere dürfte deswegen also nicht abgeneigt sein, Buzz mal auszuprobieren.
Gerade bei BasicThinking gelesen: Nicht die Blogs sterben aus, sondern die Blogger. Demnach nimmt besonders die Zahl der jugendlichen Blogger ab. Doch woran liegts? Zum einen ist es sicherlich so, dass das Microblogging, also solche Dienste wie Twitter immer populärer geworden sind. Es ist einfacher, schnell mal eine Nachricht in 140 Zeichen abzuschicken, als einen 500 Wörter starken Artikel auf seinem Blog. Und bequemer ist es natürlich auch. Aber das kann eigentlich nicht der Hauptgrund sein, nutzen doch nur 8 Prozent der unter 18-Jährigen Twitter. Ich glaube die ganze Sache liegt an etwas anderem. Und zwar der Schule.
Ich merke es ja selbst an mir. Mein Stundenplan ist leider so gestaltet worden, dass ich an 3 von 5 Tagen erst nach 4 Uhr nach Hause komme. Neuerdings ist es auch noch so, dass man mein Tag um halb sechs vorbei ist. Danach fallen möglicherweise noch Hausaufgaben an. Und -in meinem Fall- kommt noch das Vorbereiten auf das Abitur dazu. Danach hat man keine große Lust mehr, sich mit Bloggen auseinander zusetzen. Das ist meine Situation. Wie man an meinem vorletzten Satz erkennen konnte, mache ich in ein paar Monaten Abitur und bin somit in der 13. Stufe. Bei den Kleinen sieht das aber nicht anders aus.
Seit der Einführung von G8 ist es bei den Unterstufenschülern ebenfalls so, dass sie bis in den Nachmittag hinein in der Schule hocken. Oder aber die Eltern sind beide berufstätig und sie werden über Mittag betreut. Es ist keine Seltenheit, dass sie erst um 4 Uhr nach Hause kommen. Und danach haben sie einfach auch keine Lust auf Garnichts mehr.
Es ist also kein Wunder mehr, dass immer weniger Jugendliche selbst im Netz aktiv Content erzeugen. Dazu haben sie einfach keine Power mehr, wenn sie Zuhause sind. Ich persönlich finde G8 sowieso Mist. Dieses Fast-Food-Abitur bringt im Nachhinein nichts weiter als Stress. Und weniger kostbare Kindheit.