Marcell d’Avis hat viel zu tun
Gerade auf Youtube aufgeschnappt, schaut euch das hier an. Einfach super
Die Leute sind einfach super parodiert worden.
Archive for Mai. 2011
Gerade auf Youtube aufgeschnappt, schaut euch das hier an. Einfach super
Die Leute sind einfach super parodiert worden.
Zuerst davon gesprochen hat Caschy, der den Blog stadt-bremerhaven.de mit ausgesprochenem Erfolg betreibt (und dennoch nicht abgehoben ist mit seiner Persönlichkeit, das nur nebenbei erwähnt). Thema ist folgendes: Bei der Telekom lahmt Youtube. Das ist mir auch schon häufig aufgefallen, dennoch habe ich gedacht gehabt, das läge irgendwie an mir oder meiner Leitung. Schließlich habe ich nur 3000er DSL (bezahlen tun wir aber für 6000, danke!). Nach Aussagen von dem heutigen Basic Thinking Artikel gab es mindestens eine 3-stellige Zahl an zustimmenden Kommentaren. Das Thema brennt also.
Lobenswert ist schon mal folgendes: Die Telekom hat schnell reagiert und eine Stellungnahme veröffentlicht. Kurzum: Der Youtube-Konsum ist gigantisch. So gigantisch, dass die Netze das nicht mehr leisten können. Ausbauen muss man das Gedraht, damit es für den Nutzer wieder komfortabel wird. Einziger Haken dabei, ihr könnt es euch schon denken: Das kostet. Und zwar eine Menge. Jetzt ist die Telekom nicht einer der günstigsten Anbieter, klar. Aber letztendlich laufen auch die anderen Provider, die billigere Tarife haben, über deren Netze. Die müssen aber nichts für den Netzausbau zahlen. Jetzt ist die Telekom nicht bereit die Kostenlast alleine zu tragen. Die Frage ist nun, wer zahlt dann?
Die Kunden könnten zahlen. Tun sie ja jetzt schon, aber etwas mehr könnte es sein. Zum Beispiel eine Pauschale für Youtube. Oder generell für die Nutzung von Videoportalen. Das würde aber einen Aufschrei geben, denke ich mal. Andererseits: Im Mobilfunknetz gibt es auch Tarife für die Nutzung von Skype. Auch wenn der Sinn der Skype-Pauschale nicht das hohe Datenaufkommen, sondern eher dafür da ist, das Ignorieren von normalen Anrufen zu refinanzieren, so ist es im Grunde genommen das selbe.
Anderer Vorschlag von meiner Seite: Statt der Kunden, könnten auch die anderen Netzprovider zur Kasse gebeten werden. Wie wäre es damit, dass jeder Provider, der einen Kundenanteil von mehr als 5 % hat und das Telekomnetz nutzt, einen prozentualen Anteil für die Netze ausgeben muss?
Noch ein anderer Vorschlag, diesmal zu Lasten der Netzneutralität (?): Die Contentprovider selbst müssen zur Kasse greifen. Heißt im Klartext, dass die großen Trafficverursacher auch einen Teil der Leitungen zahlen sollen. Schließlich kassieren sie Unmengen an Werbegeldern. Die Frage hier ist natürlich, wo man die Grenze zieht. Ich persönlich denke, dass nur die großen Traffic-Kanten auch zahlen sollten, damit die Start-Ups es nicht noch schwerer haben.
Davon mal ab: Was haltet ihr von der letzten Idee? Ist das unfair gegenüber der Contentindustrie? Ein doofer Gedanke ist das schließlich nicht. LKW’s müssen ja auch Maut zahlen. Also was wäre verkehrt daran, Youtube zur Kasse zu bitten? Schließlich profitieren doch die Nutzer daran (und natürlich auch die Telekom, da sie nicht den Netzausbau alleine zahlen muss). Die Netzneutralität wird aber meiner Meinung nach nicht gefährdet, denn letztlich wird ja nicht ein Videodienst bevorzugt. Hoffe ich zumindest. Man muss da halt das Kleingedruckte lesen in den Verträgen.
Am Ende noch eine kleine Umfrage:
EILMELDUNG: ANDROID BESITZT EINE SICHERHEITSLÜCKE !!! JEDES ZWEITE ANDROIDGERÄT BETROFFEN !!!
Loggt man sich in ein offenes W-LAN Netz ein, so ist es Angreifern (nein, nennen wir sie >Hacker<, das klingt einfach euphorischer), möglich, den Datenverkehr mitzulesen! Das ist doch Wahnsinn!
Mal Hand aufs Herz: Wer dachte denn hier wirklich, dass man in einem offenen Netz privat bleibt? Spätestens seit Google mit ihren StreetView-Karren durchs Land gezogen ist, müsste doch wohl jeder wissen, dass man Daten aus unverschlüsselten Netzen mitlesen kann. Das geht super einfach, entsprechende Software findet sich im Netz.
Zugegeben, die ganze Wahrheit war das nicht, was ich geschrieben habe. Aber in vielen News-Meldungen wird das oben wirklich als Sicherheitslücke verkauft. Die Wahrheit ist doch folgende: Man sitzt im Starbucks und loggt sich in das offene Starbucks-WLAN ein. Hat man dort schon Kaffee getrunken und sich in das Filialen-Netz eingeloggt, so erkennt Android das Netz wieder und das einloggen geschieht automatisch. Praktisch ist das. Ein Androidgerät wäre aber kein Androidgerät, würde es nicht folgendes tun: Benutzt man das Handy, ist man ständig in seinem Googleaccount eingeloggt. Zumindest dann, wenn man sich eines erstellt hat. Wenn man sich mit dem Account einloggt, dann werden an Google die Logindaten geschickt, verschlüsselt über eine HTTPS-Verbindung. Das fatale passiert aber danach: Man erhält ein authToken von den Googleservern. Das wird gebraucht, um sich bei den Googlediensten zu authentifizieren. Der Haken an der Sache: Die Kommunikation mit den Googlediensten selbst geschieht ohne Verschlüsselung. Ein HACKER kann das Token abfangen und sich als du ausgeben. Und sich folglich in deine Googledienste (Kalender, Kontakte, …) einloggen und rumwuscheln.
Google reagiert: Es wird daran gearbeitet, dass die Verbindung mit den restlichen Diensten auch verschlüsselt von statten geht. Dafür benötigt es ein Update: Blöderweise ist das mit den Updates und Android ja so eine Sache. Bis letztendlich jeder Smartphonebesitzer das Update erhält, können Monate vergehen, wenn der Nutzer das Update überhaupt erhält. Die Hersteller sind da eher lahm.
Was mich an der ganzen Sache so aufregt: In den Medien werden wieder Halbwahrheiten verbreitet, die den Nutzer im Prinzip nicht weiterbringen und ihn nur noch mehr verunsichern. Klar, die Sache mit dem unverschlüsselten Googlediensten sollte gefixt werden. Das steht außer Frage. Doch die “Gefahr” mit den offenen WLAN-Netzen kann man getrost aus den Artikeln streichen.
Schon gehört? Mutmaßlichen KML-Dateien zufolge plant LG wohl ein neues Android-Smartphone. Das wäre eigentlich nicht wirklich eine News wert, in diesem Fall ist das aber anders: Das neue Handy soll wohl ein Display mit echter HD-Auflösung besitzen, nämlich 720×1280 px. Zugegeben, richtig fettes, echtes HD ist das noch nicht, aber immerhin 720p. Und: Mehr braucht man wohl für ein Handy nicht. Zur Zeit jedenfalls ist das so. Beweispic? Habt ihr hier:
Man bezieht sich hier übrigens auf eine KML-Datei in der Datenbank von LG. Obwohl in dieser Datei alles eindeutig ist, sind dennoch Zweifel vorhanden, denn: Bisher hat noch kein Hersteller ein solch hochauflösendes Display in ihre Smartphones verbaut. Standard wird wohl bald eine qHD-Auflösung sein, nämlich 960 x 540 px. 720×1280 px wären einzigartig und würden LG noch einmal im Mobilfunkmarkt pushen.
Wieder andere gehen davon aus, es könnte sich hier um ein Tablet handeln. Das würde aber nicht zu der Modellbezeichnung passen, die mit einem P beginnt und nicht, wie bei LG’s Tablets üblich, mit einem V.
Man darf gespannt sein, was daraus wird. Bisher kann man allgemein jedenfalls schon mal festhalten, dass LG dieses Jahr einen schönen Job gemacht, wenn es um mobile Endgeräte geht.
via: BestBoyZ