2010 März | Scatterd - Part 2

Archive for Mrz. 2010

Linkschleuder für den Samstag

Leider finde ich aufgrund meines bevorstehenden Abiturs keine Zeit, um tiefgründige Artikel zu schreiben. Ich bin momentan total eingespannt. Ein dickes Sorry dafür. Bald gibts wieder Frischgedrucktes!

Als Entschädigung für die mauen Tage ohne Artikel hier ein paar lesenswerte Links.

Absolut sehenswert: Peter Kruse erklärt das Internet

Prof. Dr. Peter Kruse erklärt in diesem Interview quasi “alles”, was man über das Internet grundsätzlich wissen muss. Kruse ist ein deutscher Psychologe und lehrt an der Universität in Bremen. Er ist spezialisiert auf die Ausbildung von Netzwerken. Insofern ist der Schritt zum Internet nicht weit.

Bundestag setzt Enquete-Kommission “Internet und digitale Gesellschaft” ein

Kurzes Statement zu der Enquete-Kommission, die nun mit der Arbeit begonnen hat.

Vorratsdatenspeicherung: Kein Grund zum Jubeln

Fundierte Fakten zu der vor ein paar Tagen gekippten Vorratsdatenspeicherung. Beleuchtet auch die negativen Seiten dieses Urteils.

Elektrischer Reporter: Digitale Egos – Das Ich im Netz

Elektrischer Reporter – Digitale Identität: Das Ich im Netz

In den 90er Jahren träumten die Menschen noch von einem zweiten Leben im Cyberspace, von einem neuen, digitalen Universum, in dem man sich jeden Tag neu erfinden und wo man sein Aussehen, Namen und sogar das Geschlecht jederzeit wechseln konnte. In Chat-Rooms und Foren traten die Teilnehmer unter immer neuen Pseudonymen und Nicknames auf und experimentierten mit ihrer Identität, ohne wirklich etwas von sich preiszugeben.
Heute hat sich der Umgang mit dem Ich im Netz gewandelt: Der moderne Web-Bewohner will identifiziert und gefunden werden, er will sichtbare Spuren hinterlassen – und er beginnt, sein Profil aktiv zu managen: Er lädt seine Filme auf Youtube hoch, seine Fotos auf Flickr, knüpft Geschäftskontakte auf Xing, verwaltet seine Lesezeichen auf Mister Wong, bleibt mit Studienfreunden über Facebook in Verbindung und sondert permanent Statusmeldungen auf Twitter ab – und all das meist unter seinem echten Namen. Wird unser Erscheinen im Web zu einem festen Bestandteil des Ichs, und welche Folgen hat das für unser Leben? Diese Fragen untersucht der Elektrische Reporter in einer neuen Folge.

Quelle: Elektrischer Reporter

Warum der PC als Spieleplattform NIE aussterben wird

Gerade bin ich über einen Artikel auf giga.de gestolpert. Dort wird argumentiert, dass aufgrund der Lukrativität der Konsolen der PC als Spieleplattform kaum mehr Beachtung findet. Das ist in letzter Zeit auch zutreffend. So kommen Knaller wie Alan Wake gar nicht erst für den PC auf den Markt, was im Falle von Alan Wake ja eigentlich nicht so geplant war. Ursprünglich sollte das Spiel für den PC sowie Konsolen erscheinen. Der Entwickler hat sich aber kurzerhand umentschlossen und auf den PC verzichtet.

Jetzt spinnen einige in dieses Ereignis Vermutungen hinein wie: “Der PC ist auf einem absteigendem Ast.” oder “Der PC wird aussterben.” Das wird aber wohl nie passieren. Zuersteinmal ist es ja so, dass der MMO-Markt auf PC’s immens hoch ist. World of Warcraft zählt 11 Millionen Spieler. Und auch andere MMORPGS fassen leichter auf dem PC Fuß, als auf der Konsole.

Doch ein anderer Punkt ist noch viel wichtiger, und das ist die Hardware. Konsolen können nicht aufgerüstet werden. Der gesamte Hardwaremarkt wird praktisch durch die PC-Gamer finanziert. Ist die Grafikkarte zu lahm? Steck eine neue rein. Reicht der Arbeitsspeicher nicht aus? Bau noch ein Riegel ein. So einfach geht das. Und das klappt nicht auf der Konsole. Die Hardwareindustrie wird also gehörig was dagegen haben, den PC als Spieleplattform einfach dahin vegetieren zu lassen. Es hängt ja deren ***** da dran. An Office-PC’s lässt sich nichts verdienen.

Jetzt kommen einige daher und behaupten, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis auch die Konsole aufrüstbar ist. Schließlich gäbe es ja auch schon Eyetoy und demnächst ja auch Natal. Beides Projekte, mit denen sich die Konsolen schon ein wenig aufrüsten lassen. Und man fängt ja klein an. Bald wird man auch einfach mal den RAM oder die Grafikkarte austauschen lassen. Letzteres wird aber wohl kaum passieren. Denn schauen wird doch mal, was los wäre, wenn man die Hardware an Konsolen so einfach austauschen könnte: Es wäre ein leichtes, die Konsole so zu modden, dass diese auch kopierte Spiele abspielen kann. Und dann hätten wir dasselbe Problem, wie der PC-Markt es derzeit hat: Die Kopiererei. Sony, Microsoft und Nintendo werden also nie die Konsole für den Endverbraucher öffnen, weshalb die Hardwareindustrie wieder von den PC-Gamern finanziert wird.
Außerdem: Wenn man die Hardware der Konsole einfach austauschen kann, was unterscheidet diese dann noch von dem PC? Irgendwann ist die Konsole dann keine Konsole mehr, sondern ein PC. Letzterer wird wieder aussterben.

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