2009 Dezember | Scatterd - Part 4

Archive for Dez. 2009

Born of Hope – Neuer kostenloser Herr der Ringe-Fanfilm

Juhu, schon wieder ein kostenloser Herr der Ringe. Gut, Nikolaustag war gestern, aber Geschenke nimmt man doch gerne jeden Tag entgegen :)

Diesmal handelt es sich um die Low Budget Fanfilm-Produktion Born of Hope, ein “Herr der Ringe”-Ableger. Die Handlung dreht sich um Arathorn und Gilraen, die die Eltern von Aragorn sind. Mehr möchte ich euch jetzt nicht verraten; dazu müsst ihr euch schon den Film reinziehen. Da es sich um eine Fanproduktion handelt und man möglichst viele Menschen ansprechen will, ist der Film natürlich in englischer Sprache. Für die nicht Mächtigen gibt es aber trotzdem deutsche Untertitel.

[dailymotion]http://www.dailymotion.com/video/xbc5ut_born-of-hope-full-movie_shortfilms[/dailymotion]

Der Film ist ca. 70 Minuten lang und kann for free bei dailymotion (oder natürlich bei mir als eingebundene Version) angesehen werden.

Die Herr der Ringe Saga scheint bei Hobbyfilmnern besonders beliebt zu sein. Vor einigen Monaten erschien mit The Hunt for Gollum eine weitere Low-Budget Produktion, die mit ihren Effektion beeindruckte und ebenfalls kostenfrei erhältlich ist.

[via metropolog]

TuneUp Utilities 2009 Vollversion gratis!

Wie ich zuvor schon einmal berichtet habe, veranstaltet CHIP online gerade wieder den Download-Adventskalender. Und wie jedes Jahr gibts dort wieder einige tolle Sachen zu entdecken. Heute (06.12.09) gibt es zum Beispiel TuneUp Utilities 2009 als Vollversion gratis!

Bei TuneUp handelt es sich um eine Software, mit der ihr euer System aufräumen könnt. So ist es zum Beispiel möglich, die Registry von Leichen zu befreien, die Festplatte aufzuräumen oder den RAM zu optimieren. Darüber hinaus erleichtert euch die Software die Feinjustierung eures Systems. So können zahlreiche Einstellungen, an die ihr ansonsten nur durch einen Eingriff in die Registry gelangt, bequem per Häkchen setzen.

TuneUp Utilities 2009 gibt es ab 0.00 Uhr heute den ganzen Tag lang kostenfrei als Download bei CHIP. Einziges Manko an der Sache ist, dass die 2009′er Version noch nicht für Windows 7 geeignet ist. Erst die 2010′er Version macht den Einsatz auf dem neuem Betriebssystem möglich.

[via ThePain]

Viele eSportler haben ein gesünderes Leben!

Das verrät uns jedenfalls ein aktuelles Interview der FAZ mit David Garpenstahl, einer Person, die jährlich die größte LAN-Party der Welt in Schweden veranstaltet. Darin sagt er unter anderem, dass die sozialen und psychischen Probleme der Amokläufer und generell der Gewalt nicht von den Computerspielen ausgeht, sondern von der Gesellschaft erzeugt wird. Darüber hinaus seien Spieler des weltbekannten Rollenspiels World of Warcraft über den Daumen gepeilt besser in der Schule als der Durchschnitt und trinken sogar weniger Alkohol als Ihresgleichen. Insgesamt leben die Computerspieler also viel gesünder. Das erstaunt, hört man doch ansonsten immer Umgekehrtes in den Medien.

Das komplette Interview mit David Garpenstahl könnt ihr hier lesen.

Muhaha, hehe WTF! Twittern macht krank!

My social Network on Flickr, Facebook, Twitter...
Image by luc legay via Flickr

Moment, ich muss mich eben konzentrieren. Na, für den Artikel hier. Sooo, das Fernsehen aus, Blink-182 soll jetzt mal ruhig sein (laut Internetgerüchten kommt das neue Album im Sommer nächsten Jahres, juhu!, yeah!), ICQ soll mit seiner AH-OH!-Meldung mal sonst wohin gehen. Und meine Solitärrunde wird jetzt auch minimiert, nein!, besser geschlossen. Genauso wie Thunderbird. Tabs am besten auch schließen, man weiß ja nie. Alles weg, nur der Artikel und ich. Ich werd krank!

Bin ich verrückt? Vielleicht droht mir Burnout. Okay, der erste Absatz dieses Artikels veralbert vielleicht ein bisschen die Gesamtthematik. Grund für meine kreative Meisterleistung im oberem Abschnitt ist die Meldung von evangelisch.de (warum veröffentlicht so etwas eigentlich eine Kirche?): Mediziner warnt: Ständiges twittern macht krank

In dem Artikel geht es um die, in diesem Zeitalter, mediale Bombardierung eines Individuums. Email, ICQ, TV, Radio, DVD’s, News, Radio, Internet, Blogs und zuletzt auch Twitter sollen den Menschen mit medialen, geistigen Ergüssen so zerschießen, dass diesem langfristig sogar ein Burnout drohen kann. Teilweise ist unter den schier unendlich vielen Meldung auch soviel Müll dabei, was ich zweifellos so unterschreiben kann. Blöder Nerdkram. Aber irgendwie auch witzig.

Zudem sollen künftige Generation besser mit den aufkommenden Stress durch die Medien klarkommen. Bis dahin spiel ich ein bisschen Nerd. Krank? HAHA, dass ich nicht lache. Muhaha, hihi. Ich lass mich bombardieren. Freaks!

Deutschland setzt Google die “Deutsche Digitale Bibliothek” entgegen

Google's secret new book-scanning technology
Image by Esthr via Flickr

Nachdem die deutsche Regierung Google verboten hat, Bücher einzuscannen und allen Internetusern bei Google Books zur Verfügung zu stellen, hat Deutschland sich jetzt eine alternative Lösung ausgedacht und will 2011 mit der Deutschen Digitalen Bibliothek voll aufblühen. Dabei soll dieses Portal die über 30.000 Bildungseinrichtungen in Deutschland vernetzen und neben Büchern auch Bilder, Archivalien, Skulpturen, Noten, Musik und Filme aus Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen online stellen. Urheber sollen dabei die Rechte an ihrem Werk behalten.

Ganz grob zusammen gefasst haben wir in Kürze also ein deutsches Google Books, was von unserer Steuergeldern finanziert wird. Ich frage mich allerdings, was die ganze Kiste bringen soll. Viel wichtiger wäre es, das völlig veraltete Urheberrecht zu reformieren, um den Weg für neue Technologien frei zu machen. Stattdessen will Deutschland ein eigenes Süppchen kochen und ein Portal alleine auf die Beine stellen. Google hätte die Bücher übrigens kostenfrei eingescannt.
Darüber hinaus ist das Portal der deutschen digitalen Bibliothek bestimmt nicht annähernd so übersichtlich und einfach zu bedienen wie Google Books. Wenn ich mir da z.b. die Seite des Bundesarchives für Bilder anschaue, wo irgendwo auch Bilder zu finden sein sollen, die einer Creative Commons Lizenz unterliegen, dann zweifel ich an dem “Quantensprung” Deutsche Digitale Bibliothek.

Wir haben das nächste Killerspiel gefunden: Hedgewars, ein Worms-Clon

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=S0RYw52LnEo[/youtube]

Süß, oder? Das ist das Spiel Hedgewars, ein Clon des bekannten Partyspiels Worms. Äußert brutal die ganze Kiste. Besonders der Comiclook gibt der Aggressivität dieses Spiels neue Ausmaße. Das sehen manche Menschen genauso und preisen dieses Spiel als Killerspiel an. Aber rollen wir die ganze Geschichte doch mal neu auf.

Ausgangspunkt für die ganze Sache ich die österreichische Gamingplattform gigg.at. Diese erhält Subventionen von insgesamt 612.000 Euro. Der ÖVP-Politiker Wolfgang Aigner ist daraufhin entsetzt darüber, dass eine solche Plattform, die Killerspiele wie eben Hedgewars beherbergt, von Steuergeldern unterstützt wird. Seiner Meinung nach ist Hedgewars ein klassisches Killerspiel, wie aus dem Buche. Durch eine schier unendliche Waffenauswahl zwischen einer Bazooka, Minen oder auch zu Waffen umfunktionierte Wassermelonen oder Torten (!) machen das Spiel besonders brutal und deshalb nicht unterstützenswert.

Jetzt mal meine Meinung (ich denke ich spreche für alle, die zwischen Realität und virtueller Welt unterscheiden können): Bei einem Comiclook und 2D-Grafik müsste doch jeder Depp merken, dass das Spiel nur im Computer entsteht und keineswegs auf die Realität übertragbar ist. Ein weiteres Kriterium sind die Waffen. Aigner spricht doch selbst von Wassermelonen und Torten, die als Bomben fungieren. Also ehrlich gesagt, wenn ich dieses Satz sagen würde, ich wüsste nicht, ob ich in lautes Gelächter verfallen würde. Dieser Kerl macht sich doch mit dieser Aussage total unglaubwürdig. Wie kann man jemandem Ernst nehmen, der behauptet, dass explodierende Torten die Aggressivität von Teenagern steigert? Jeder halbwegs gesunde Mensch nimmt so eine Aussage nicht ernst.

Aber mal von dieser abstrusen Story abgesehen: Hedgewars sieht witzig aus und scheint kostenlos zu sein (so wie ich das erkannt habe). Für zwischendurch ein netter Zeitvertrei… Scheiße!! Ich wurde von der Killerspielsucht angegriffen. Denk positiv, denk positiv!

Blogger scheinen wohl die neuen Journalisten zu sein

Auf diesen Gedanken könnte man jedenfalls kommen, wenn man diese News hier auch TecZilla gelesen hat: Dürfen Zeitungen von Bloggern klauen?. In dem Artikel geht es darum, dass der Tagesanzeiger einen Artikel von TecZilla geklaut hat und ihn als eigene journalistische Leistung gekennzeichnet hat. Wohl bemerkt, der Wortlaut war fast identisch mit dem des Blogartikel. Auch die Überschrift war bis auf 2 Wörter gleich. Jetzt natürlich die Frage: Dürfen Zeitungen von Bloggern klauen?

Meiner Meinung nach ist diese Frage ganz leicht zu beantworten. Natürlich nicht. Im Falle einer Creative Commons Lizenz ist das verbreiten von BLogartikeln ja kein Problem. Trotzdem sollte immer die Quelle angeben werden. Falls die Artikel eines Blog aber unter einer strikten Lizenz stehen, die keinen Spielraum für Kopien lassen, so sollte für Zeitungen das gleiche gelten wie für Blogs: Kopierverbot.

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