2009 November 05 | Scatterd

Archive for 5. Nov. 2009

Mac vs. PC (Transformers Edition!)

Wer kennt sie nicht, diese schönen Mac vs. PC Werbespots. Gut, ehrlich gesagt finde ich, dass die Idee nun ausgelutscht ist und Apple sich mal was Neues ausdenken sollte. Aber das nur beiläufig. Jedenfalls bin ich jetzt auf einen Mac vs. PC Kurzfilm im Transformers-Style gestoßen. Ziemlich cool. Das ganze Filmchen, hier:

[metacafe]http://www.metacafe.com/watch/2358820/mac_vs_pc_transformers/[/metacafe]

Studie zur Zukunft des Internets: 2024 sind wir die Nummer 1!

Digitage Web 2.0
Image by ocean.flynn via Flickr

Gerade bei netzpolitik aufgegriffen: Eine Delphistudie zur Zukunfsfähigkeit moderner Kommunkationsmedien. Die Studie behandelt im weitestem Sinne das Internet und greift die Bedeutung dessen in der Zukunft auf. So wird das Internet in immer mehr Alltagsbereichen eine Rolle spielen und auch im Auto Standart werden (hier könnte Google Maps interessant werden). Desweiteren wird bis 2024 das Internet das Unterhaltungsmedium Nummer 1 sein und auch Paid-Content soll salonfähig werden (was man sich bei der derzeitigen Gratismentalität des Netzes kaum vorstellen kann).

Noch viiiiieeel mehr Informationen erhaltet ihr in der Studie selbst. Bespickt mit allerlei Information, Diagrammen und Tabellen könnte damit fast jemand erschlagen werden. Wer eine Zusammenfassung haben will, dem wird hier geholfen.

Was für ein Gehampel, diese Browserdiskussion

Kennt ihr auch diese Sachen, wo ihr denkt “Ja gut, dann ist ja alles geklärt. Alle sind zufrieden.” und es dann nachher wieder los geht? So oder so ähnlich ergeht es zur Zeit auch in der Browserdiskussion. Wer sich nicht erinnern kann: die Browserhersteller Opera, Mozilla und Google hatten sich bei der EU-Kommission beschwert, dass sich die Monopolstellung von Microsoft schlecht auf den Browsermarkt auswirke. So benutzen viele standartmäßig den Internet Explorer, da sich von den anderen Browsern gar nichts wissen und gar nicht in die Berührung mit Browseralternativen kommen. Ergo waren Mozilla, Opera und Google böse.

Nachdem sich Microsoft dann den Wünschen gebeugt hat und den Forderungen der EU folge geleistet hat, dachte man, dass das Thema vom Tisch wäre. Eine kleine Browserauswahl nach der Installation von Windows sollte den Wettbewerb wieder anschaukeln und einen gerechten Markt schaffen. Die User können sich ja nun aussuchen, welchen Browser sie benutzen wollen. Man könnte meine, die Diskussion wäre (endlich) vorbei.

Doch jetzt hagelt es neue Kritik. Das ganze Blabla lasse ich hier mal außen vor und komme direkt zu den neuen Forderungen der Alternativen.

  • Mozilla (Firefox) will, dass sich die Browser des Auswahlmenüs bei jedem Öffnen willkürlich neu anordnen.
  • Opera will, dass die Browserauswahl in einem neutralen Menü (ohne Microsoftlogos) angezeigt wird. Zudem soll der Nutzer regelmäßig befragt werden, ob er mit dem Browser noch zufrieden ist.

OK, über die Gestaltung des Menüs und die Anordnung der Browser in der Auswahl kann man diskutieren. Bisher wurden die Browser in alphabetischer Reihenfolge angezeigt. So landet Mozilla auf den hinteren Plätzen. Demnach ist die Kritik verständlich und eine willkürliche Anordnung sinnvoll. Aber der 2. Vorschlag von Opera schlägt dem Fass ja wohl den Boden aus, oder?

Ich soll alle paar Wochen befragt werden, ob mir der Browser noch gefällt. Gehts noch? Wenn das so ist, dann verlange ich aber einen “Ja, verdammt nochmal und höre jetzt auf zu fragen!!”-Button. Ein Browser ist doch nicht alles auf dem System. Dieser Vorschlag von Opera ist absolut schwachsinnig. Dass der Browsermarkt nicht fair war, das stimmt. So ist es ja auch mit Netscape zu Ende gegangen, als Microsoft den Internet Explorer standartmäßig mit auslieferte. Aber nun geht die Diskussion eindeutig zu weit. Diejenigen, die sowieso keine Ahnung von Browsern haben und auch keinen Bock besitzen, sich mit anderen Alternativen auseinander zu setzen, wird der Browser am Allterwertesten vorbei gehen und in der Browserwauswahl einfach den ersten in der Liste anklicken. Hauptsache, man kann surfen. Und diejenigen, die sich mit dem Thema auskennen, werden auch schlau genug sein, sich einen anderen Browser auszuwählen. So, und wenn ich dann noch ständig gefragt werden, ob ich noch mit meiner Auswahl zufrieden bin. Dann reichts!

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