Die eBook-Reader und deren Zukunft

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Ich werde mir dieses Jahr noch keinen eBook-Reader kaufen. Dafür ist es einfach noch zu früh und die Technik meiner Meinung nach noch nicht raffiniert genug. Aber was man beobachten kann: In letzter Zeit sind die kleinen elektronischen Buchersatzgeräte oft in den Schlagzeilen und auch neue Technologien werden entwickelt. So z.B. nun in Japan.
Bridgestone, der bekennende Formel1-Fan wird die Firma als Reifenlieferant der Rennwagen kennen, hat nun ein ePaper entwickelt, das 4096 Farben darstellen kann, biegsam ist und besonders schnelle Seitenwechsel (0.8 Sekunden) ermöglicht. So wird es bald wohl möglich sein, dass der komplette Reader biegsam ist. Das halte ich für wichtig, denn ich möchte den Reader wie eine Zeitschrift behandeln und zwischen anderen Sachen (wie eine Zeitschrift halt) packen. Das ist mit den momentanen Readern nur sehr schwer möglich, da diese statisch sind. Darüber hinaus soll der Reader von Bridgestone in etwa so groß wie ein DIN A4 Blatt sein.
Was soll man eigentlich von eBooks halten? Meiner Meinung nach wird es zwangsläufig darauf hinaus laufen, dass Printmedien aus der Landschaft verschwinden. Bei den Büchern (und Zeitschriften / Zeitungen) wird es so ähnlich sein, wie mit der Musik: Die Medien werden nach und nach über das Internet vertrieben. Eine Urheberrechtsdiskussion wie bei der Plattenindustrie wird uns übrigens auch geben. Denn: In Zukunft wird man keine Verlage mehr brauchen. Die Hauptaufgabe von Verlagen war, die Bücher zu drucken. Das ist aber mit eBook-Readern nicht mehr nötig. Genau so ist es mit den Plattenfirmen: Durch den Einsatz von MP3-Playern und dem Internet ist es nicht mehr nötig, die Musik als CD gepresst im Regal stehen zu haben (zugegeben, ich find es aber dennoch schöner, die Scheibe im Regal zu haben). Dennoch, diese Umwälzung wird kommen.
Wenn diese “Krise” dann überwunden ist, werden die Reader zum Alltag gehören. Die USA setzen sie ja sogar schon in der Schule ein. Was ich allerdings nicht unbedingt für Gut heißen kann. Wie gesagt, die Dinger sind noch nicht ausgereift genug. Das wird sich aber ändern.







