2009 Oktober 18 | Scatterd

Archive for 18. Okt. 2009

Microsoft verschenkt Buch über Windows 7!

Ihr kauft euch Windows 7 oder habt dies schon getan und wisst aber noch nicht so genau, worauf ihr euch da einlasst? Kein Problem, denn Microsofts hauseigener Büchershop verschenkt nun das Buch “Windows 7 – Auf einen Blick”, dass jedem Einsteiger bei Problemen zur Seite stehen sollte. Das Buch kostet eigentlich 10 Euro.

In dem Buch werden alle Aufgaben bebildert beschrieben und maximal innerhalb einer Doppelseite gelöst. So sollte jedem Laien beste Hilfe geleistet werden. Inhaltlich befasst sich das Buch mit:

  • Programme und Mini-Anwendungen
  • E-Mails senden, Termine planen, im Web surfen
  • Fotos, Musik und Videos organisieren, Spiele spielen
  • CDs und DVDs brennen und eigene Filme erstellen
  • Drucker einrichten und ein Heimnetzwerk erstellen
  • Sicherheit verbessern und Windows 7 optimal einrichten

Für die grundsätzlichen Dinge ist also gesorgt. Wer das eBook haben möchte, der muss sich auf folgender Seite mit einer eMail anmelden. Daraufhin erhält man eine E-Mail mit dem Downloadlink zu dem ca. 30 MB großen Buch. Viel Erfolg!

Die große Ausbeute der “Killerspiel-Container”-Aktion

shoot 'em up - killerspiel

Image by cgre via Flickr

Der ein oder andere mag es vielleicht mitbekommen haben: Nach dem schlimmen Amoklauf in Winnenden hat sich ein Elternbündnis gegründet, dass sich Aktionsbündnis Winnenden schimpft. Dieses Bündnis hatte vor ein paar Tagen eine große Aktion geplant, bei der sich “Killerspieler” von ihren bösen Spielen trennen konnten. Die Spieler sollten ihre Spiele in einen Container werfen und im Gegenzug dazu ein T-Shirt erhalten. Nun, die Aktion ist jetzt vorbei und die riesige Ausbeute wurde sogar auf Video aufgezeichnet:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=kR8FMLw5IR4[/youtube]

Wie man sieht, sieht man nichts. Diese ganze Aktion war ein totaler Flop. Um 14:30 befanden sich lediglich 2 PS2-Spiele, eine CD und ein uraltes GameBoy Modul (ja, wer kennt den Killerklempner nicht, der gerne Pilze frisst?!).

Übrigens: Auch das ZDF heute hat von der Aktion berichtet und erstaunt mich durch einen überraschend objektivem Bericht:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=JadNPcvDZhQ[/youtube]

[via Netzpolitik]

Kaspersky: Keine Anonymität im Netz! – WTF?

Ich falle wieder fast vom Glauben ab. Da sagt der “Co-founder and CEO” von dem Sicherheits-”Spezialisten” Kaspersky doch tatsächlich in einem Interview mit ZDnet Asia, dass es im Internet keine Anonymität geben sollte. So äußerte er sich zu der Frage, was er an der Sicherheits-IT Branche ändern würde mit dem lapidaren Satz: “Internet design–that’s enough.”
Es konnte ja noch keiner ahnen, was er genau meinte. Das wurde erst bei der nächsten Frage deutlich. Dort äußerte er sich sehr kritisch gegenüber der derzeitigen Situation des Internets. Im Original sagte er:

There’s anonymity. Everyone should and must have an identification, or Internet passport. The Internet was designed not for public use, but for American scientists and the U.S. military. That was just a limited group of people–hundreds, or maybe thousands. Then it was introduced to the public and it was wrong…to introduce it in the same way.
I’d like to change the design of the Internet by introducing regulation–Internet passports, Internet police and international agreement–about following Internet standards. And if some countries don’t agree with or don’t pay attention to the agreement, just cut them off.

Quelle: ZDnet

Im Klartext: Der Entwickler einer Sicherheitssoftware, dessen Aufgabe es im allgemeinen auch ist, die Privatsphäre des Users zu schützen, meint, dass jeder User im Internet genau identifizierbar sein sollte und einen Internetpass haben sollte. Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen. Warum sagt der Mann so etwas? Hat er seinen Job nicht richtig verstanden? Hat er generell eine andere Auffassung von Sicherheitssoftware? Oder will er gegenüber China (wohlgemerkt das Interview ist in der ZDnet Asia) positiv äußern, um seine Produkte dort verscherbeln zu können?

Ich weiß auf jeden Fall nicht mehr, ob ich überhaupt noch Software von Kaspersky installieren werde.  Bisher hatte ich (aufgrund der Aktion von Computerbild) nur Sicherheitssoftware von Kaspersky auf dem Rechner. Das wird sich aber nun ändern. Ich steig um.

Das komplette Interview könnt ihr euch hier durchlesen.

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