Der Wahl-O-Mat ist doof!
Gerade bei CARTA gelesen: Wie doof ist der Wahl-o-Mat? In dem Artikel geht es um den allseits bekannten Wahl-O-Maten und seine Wannabe-Eigenschaften als Wahlberater. Wer den nicht kennt: Bei dem Wahl-O-Mat handelt es sich um einen kleinen Automaten, der sich mit politischen Fragen auseinander setzt. Allen 27 Parteien die zur Bundestagswahl zugelassen sind, wurden 38 Thesen zugeschickt, auf denen sie mit “Stimme zu”, “Stimme nicht zu” oder “Neutral” antworten mussten. Diese Antworten wurden in die Datenbank übertragen und nun mit den Antworten des Users verglichen. Als Auswertung bekommt man am Ende eine Übereinstimmungsquote mit ausgewählten Parteien. Bemängelt wird dabei besonders, dass rechtspopulistischen Parteien wie der NPD kein Riegel vorgeschoben wurde. Diese Parteien schönigen bekanntlich ihre Aussagen, um positiver wahrgenommen zu werden. So ist es nicht verwunderlich, dass am Ende die NPD unter den TOP 10 ist.
Man sollte fairer Weise aber auch sagen: Das Informieren und lesen des Wahlprogrammes ersetzt der Wahl-O-Mat nicht. Zur Erklärung, wie Überschneidungen entstehen: Wenn man zum Beispiel die Frage gestellt bekommt “Sind Sie für die Einführung einer Frauenquote in Unternehmen?” kann man einerseits mit Nein antworten, da man ja nun Gleichberechtigung will. Die NPD will das auch. Nein, ich meine nicht die Gleichberechtigung. Die NPD will, dass die weiblichen Menschen unter uns in den Haushalt sollen. So kann es deshalb sein, dass Missverständnisse entstehen. Deshalb: Informiert euch!






