ACTA: Was das ist und warum es tierisch gefährlich ist

Ich muss gestehen, ich habe mich lang daran drum herum gelesen, weil ich keine Lust hatte, mich mit so einem mächtigen Thema zu beschäftigen. Das war eventuell ein Fehler, denn ACTA scheint eine sehr gefährliche Sache zu sein. Hier mal ein Video, das in weniger als 10 Minuten erklärt, worum es sich handelt. Man sollte aber dazu sagen, dass das Video von Anonymous ist. Ganz unparteiisch ist das ganze also nicht. Aber wer bitte möchte schon anderer Meinung sein bei diesem Thema? Als normaler, freiheitsliebender Bürger kann man im Prinzip nur gegen ACTA sein. Hier also das Video:

Das Video macht ein etwas verschwörerischen Eindruck, aber ich denke das soll auch so ein. ACTA bewirkt weitreichende Änderungen in unsere Rechte. Wer weiterhin ein freies Internet möchte, sollte dieses Video weiter verteilen und die Leute aufklären. Handeln – jetzt!

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Locale für lau: Llama heißt die Lösung

Locations-based Profiles, zu deutsch: ortsbasierte Profile bzw. Einstellungen, sind eine tolle Sache. Das heißt im Klartext: Ihr legt auf euren Handy (in meinem Fall Android) einen Ort fest. Betretet oder verlasst ihr diesen Ort werden bestimmte Aktionen ausgeführt. Der einfachste Fall: Ihr geht zur Arbeit und euer Handy stellt sich stumm. Super Sache, oder?

Blöderweise war die einzige App, die meines Wissens bis dato dazu fähig war, Locale. Oder es war jedenfalls die Bekannteste. Nach ein bisschen Sucherei bin ich aber auf eine tolle kostenlose Lösung gekommen. Sie nennt sich Llama mit zwei ‚L‘ und bietet nahezu genau das selbe wie Locale. Nur eben halt kostenlos.

Lasst euch von den etwas, ja ich sag mal textlastigen, Pics der App nicht abschrecken. Llama ist super übersichtlich und total einfach zu konfigurieren. Ich habe selten eine App gesehen, die mit soviel Sorgfalt und vielfältigen Erklärungen (die App ist übrigens auf Deutsch) erstellt worden ist. Startet man die App zum ersten Mal, wird einem genau erklärt, wie das Programm funktioniert. Man definiert zu erst Orte. Diese müssen noch von Llama erfasst werden. Das heißt, dass Llama die Funkmasten speichert, die in dem Bereich sind. Loggt sich das Handy danach wieder in die Masten ein, wird eine Aktion ausgeführt. Im Prinzip eine ganz simple Idee. Nichts desto trotz genial.

Falls ihr das mal ausprobieren wollt, nur zu. Die Einrichtung dauert zwar etwas (schließlich muss Llama erst mal den Ort erfassen), aber es lohnt sich. Ich nutze das für Uni. Immer wenn ich dort bin, schaltet das Handy auf stumm. Eine andere Regelidee: Ist der Akku unter 7%, geht das WLAN aus und die Display-Helligkeit geht runter. Das spart Energie. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt.

Übrigens: Ihr braucht keine Sorge haben, dass euch Llama auspioniert und Laufrouten erstellt, denn: die App besitzt gar nicht die Rechte, ins Internet zu gehen. Eure Daten bleiben auf dem Handy. Wer jetzt neugierig geworden ist, hier ist der Link zum Market. Und wer dem Autor etwas spenden möchte (er hat es wirklich verdient!), der kann die Donation App kaufen.