Film über WikiLeaks Guru Julian Assange geplant

Ist das nicht witzig? Vor ein paar Monaten kannte WikiLeaks nur ein Bündel voller Nerds und nun? Gefürchtet ist die Website heute und in der täglichen (Print-)Presse angekommen. Allerdings: gefürchtet wird die Website eigentlich nur von einem: der USA. Denn die steht unter ständiger, ja ich nenne es mal „Beobachtung“ der Whistleblower. Einige Male hat WikiLeaks nun schon auf sich aufmerksam gemacht und die USA bloß gestellt. Da erscheint es doch ziemlich ironisch, dass ausgerechnet ein amerikanischer Produzent (Barry Josephson) das Leben vom „Volkshelden“ Julian Assange verfilmen möchte, selbige Regierung ihn aber als Terrorist abstempelt und wohl lieber ins Gefängnis stecken möchte.

Ja, sogar einen Namen hat der Film schon: „The Most Dangerous Man Alive“. Auch über das Genre ist man sich schon einig. Ein Thriller soll es werden, keine Doku. Klingt alles ein wenig nach „Der Staatsfeind Nr. 1“. Ich kann nur hoffen, dass die ganze Kiste nicht allzu an der Realität vorbei schwimmt und Julian Assange nicht als Staatsfeind, sondern als Vorreiter einer neuen Gesellschaft dargestellt wird.

Vorlage wird wohl die Biografie sein, die gerade in der Mache ist und von dem Australier Andrew Fowler geschrieben wurde.

[via BasicThinking]

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