Film über WikiLeaks Guru Julian Assange geplant

Ist das nicht witzig? Vor ein paar Monaten kannte WikiLeaks nur ein Bündel voller Nerds und nun? Gefürchtet ist die Website heute und in der täglichen (Print-)Presse angekommen. Allerdings: gefürchtet wird die Website eigentlich nur von einem: der USA. Denn die steht unter ständiger, ja ich nenne es mal „Beobachtung“ der Whistleblower. Einige Male hat WikiLeaks nun schon auf sich aufmerksam gemacht und die USA bloß gestellt. Da erscheint es doch ziemlich ironisch, dass ausgerechnet ein amerikanischer Produzent (Barry Josephson) das Leben vom „Volkshelden“ Julian Assange verfilmen möchte, selbige Regierung ihn aber als Terrorist abstempelt und wohl lieber ins Gefängnis stecken möchte.

Ja, sogar einen Namen hat der Film schon: „The Most Dangerous Man Alive“. Auch über das Genre ist man sich schon einig. Ein Thriller soll es werden, keine Doku. Klingt alles ein wenig nach „Der Staatsfeind Nr. 1“. Ich kann nur hoffen, dass die ganze Kiste nicht allzu an der Realität vorbei schwimmt und Julian Assange nicht als Staatsfeind, sondern als Vorreiter einer neuen Gesellschaft dargestellt wird.

Vorlage wird wohl die Biografie sein, die gerade in der Mache ist und von dem Australier Andrew Fowler geschrieben wurde.

[via BasicThinking]

Erinnerung: Palm Pre für 150 Euro bei Pearl

Der ein oder andere weiß sicher schon darüber Bescheid: Das Versandhaus Pearl verkauft gerade den Palm Pre für gerade einmal 150 Euro. Nicht viel für ein Smartphone, das noch vor einigen Wochen sehr viel mehr Kohle gekostet hat. Nachdem Palm dann aber so gut wie pleite war und HP sich die Firma unter den Nagel gerissen hatte, wusste man wohl mit den vielen produzierten Pre’s nichts mehr anzufangen.

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Das Samsung S5830 – kommt jetzt das Galaxy S Mini?

Ein richtiger Klotz, das Galaxy S von Samsung. Das 4 Zoll Display machen das Smartphone zu einem richtigen Klopper. Mir persönlich ist 3.7 Zoll am liebsten, 4 sind schon zu groß. Das dachten sich auch viele andere, weshalb Samsung wohl eine Mini-Ausgabe des beliebten Gamaxy S auf den Markt schmeißen möchte. S5830 ist wohl der Modellname, und Bilder sind auch schon aufgetaucht.

Wie man den Bilderchen entnehmen kann, schaut es dem iPhone 4 wohl sehr ähnlich. Ist aber wie ich finde auch nicht weiter schlimm. Außer ein paar Hardware-Specs ist aber leider auch nicht mehr bekannt. Bluetooth ist dabei, ebenso wie WLAN, ein microSD-Slot, eine 3.5 mm Klinke, micro USB, eine 5 Megapixel Kamera mit Lichtlein. Und Android 2.2.1 wird wohl drauf laufen. Also alles insgesamt nicht so spektakulär.

Offiziell wird das S5830 alias Galaxy S mini wohl auf der MWC, die am14. – 17. Februar in Barcelona stattfinden wird.

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Android, Bugs und die lahmen Updates

Mein Gott, wie lange wollte ich mir schon ein Androidgerät kaufen. Aber irgendwie finde ich nicht das perfekte Gerät. Besonders eine Sache bei Android stört mich gewaltig: Die Vielfalt an Benutzeroberflächen. Klar, eine schicke Darstellung ist toll. Wie hübsch ist HTC Sense! Aber alle diese Individualisierungen haben einen großen Nachteil: Sie erfordern einen tieferen Eingriff in das System, wodurch sich viele verschiedene Androidversionen auf dem Markt tummeln. Ergo kommen die Updates nicht mehr direkt von Google, sondern von dem Smartphonefabrikant selbst, im Beispiel HTC.

Leider ist es derweil so, dass immer mal wieder Meldungen von Bugs oder Sicherheitslücken in Android auftauchen. Ist ja auch nicht weiter schlimm. Android wurde ja von Menschen geschrieben und kein Mensch ist perfekt. Normalerweiße würde man nun einfach ein Update raus schicken und die Sache ist gegessen. Nicht aber so bei Android. Durch die GUI-Anpassungen, kann man nicht mehr direkt von Google die Updates beziehen, sondern vom Handyfabrikant. Und die lassen sich Zeit. Vieeeel Zeit. Zur Verteidigung muss man aber auch sagen, dass auch Google nicht so flott ist. Der SMS-Bug ist schon seit einem Jahr bekannt.

Und genau diese Zerstückelung von Android ist das, was mich bisher vom System abhält. Ich meine was soll das? Wenn ich mir ein Smartphone kaufe, möchte ich auch Updates erhalten. Besonders in der heutigen Zeit, wo man offene Systeme hat, die jede Menge Potenzial für Kriminelle bietet. Deshalb plädiere ich darauf, sich ein Androidgerät ohne Anpassungen zu kaufen. Blöderweise ist die Auswahl da nicht besonders groß: Neben dem hauseigenem Googlephone Nexus (S), bietet nur Huawei meiner Meinung nach diesen „Service“ (ja, es ist durchaus ein Service, wenn man mal ein „nacktes“ OS hat).

Mal sehen, was die Zukunft so bringt. Google selbst hat das Problem auch schon erkannt und will im Laufe der nächsten Versionen eine frische GUI anbieten, die Anpassungen seitens der Hersteller überflüssig machen soll. Das wäre wirklich toll!