Das Motorola i886 – Ein Handy mit 2 Tastaturen

Zu später Stunde mal eine kleine Handy-Anregung. Nur ganz kurz: Habt ihr schon mal ein Handy mit 2 Tastaturen gesehen? Ich meine jetzt nicht eine virtuelle und eine reelle, sondern 2 Hardware-Keyboards. Ja, so etwas gibt es jetzt tatsächlich und zwar von Motorola. Die Innovation hört auf den Namen i886 und wird wohl wahrscheinlich nur in den USA auf den Markt kommen (das Handy unterstützt iDEN, was es derzeit nur in Amerika gibt).

Ist das nicht nen Ding? 2 Tastaturen… wofür? Klar, einerseits ist das bestimmt ganz praktisch, wenn man „mal nur eben schnell“ ein Telefonat starten möchte. Ich habe nämlich schon oft gehört, dass es bei Touchscreen-Handys nicht immer ganz einfach ist, den grünen Knopf zu finden, da dieser ja nicht haptisch vorliegt, sondern nur auf dem Display. In diesem Sinne kann das ganz praktisch sein, aber gleich eine komplette numerische Tastatur? Das wäre mir zuviel des Guten, zumal mir auch das Display des Gerätes ziemlich klein vorkommt. Was haltet ihr von der Geschichte?

[via mobiflip]

2 Gedanken zu „Das Motorola i886 – Ein Handy mit 2 Tastaturen“

  1. Das Handy ist nicht nutzlos. Es ist auf den nordamerikanischen Markt zugeschnitten! Warum? In den USA hat das Handy einen ganz anderen Stellenwert als hier. Die Jugendlichen schreiben hier viel, viel, viel öfter SMS und telefonieren so wie so viel mehr als in Deutschland. Die Zahlentastatur ist zum Nummer eintippen da und die Qwerty Tastatur zum schreiben. Das hat viele, viele Vorteile. Außerdem lässt es sich auf einer normalen Tastatur besser die Zahlen eingeben, wenn man zum Beispiel Nachts unterwegs ist.
    Außerdem ist der Handy Markt in den USA anders. Wenn man keinen Blackberry hat, hat man ein iPhone. Wenn man kein iPhone hat, hat man ein QWERTY-Handy. Ich persoenlich würde sagen, dass man 40% der Leute einen Blackberry, 25% ein iPhone und 25% ein Qwerty. Die restlichen haben was anderes. Außerdem scheint mir das Handy nicht gerade teuer zu sein. Was uns zum nächsten Punkt bringt.Die Tarife. In den USA verwenden die meisten Jugendlichen sowas wie einen Prepaid-Vertrag. Man hat ein Prepaid Handy mit dem man zwischen drei Tarifen wählen kann:
    Vertrag (40$ im Monat von AT& in alle Netze SMS, tele usw), Normales Prepaid (20ct empfangen von SMS, 20ct senden) und sowas wie eine Familien und Freunde Flat. Erklärt sich von selbst. So. Nun schreiben die Jugendlichen mal nicht so viel-> Wechseln den Tarif, können den Zahlentastatur zum telefonieren verwenden. Ich weiß, schwer zu verstehen, aber das Handy hat eindeutig existenzberechtigung!

  2. Also ich hatte ein Nokia E70 (aus dem Jahr 2004/2005!)
    Und auch das hatte eine normale Nummern-Tastatur (inkl. dem gägngien T9-Quark drauf) – und zum aufklappen wars auch, mit ner Tastatur innendrin. Der Bildschirm sass da allerdings zwischen den beiden Tastatur-Hälften.

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