Fakten zum Droid X von Motorola

Passend zu dem letztem Artikel, indem ich einen ziemlich coolen Werbespot vorgestellt habe, dachte ich mir, ich stelle euch das Motorola DroidX mal näher vor – obwohl es bisher noch nicht in Deutschland auf dem Markt ist. Seit wenigen Tagen wird das Droid X vom US-Netzbetreiber Verizon Wireless vertrieben. Selbst mit Vertrag kostet das Ding noch 200 $, pro Monat werden 30 $ für den Datentarif fällig. Das ist ohne Zweifel eine Menge Geld. Doch, möglicherweise ist die Stande Kohle ja gerechtfertigt?

Das Droid X kommt mit einem 1-Ghz Prozessor daher. Das ist bei Smartphones mittlerweile Standard. Selbst das Nexus One hatte damals einen 1-Gigahertz starken Prozessor. Zugegebenermaßen war das für die „damalige“ Zeit ein flotter Chip. Wie auch immer.

Als Display kommt ein kapazitiver Touchscreen zum Einsatz, der eine Auflösung von 854 × 480 Pixeln bietet. Das ist schon ordentlich und reicht im Prinzip auch für flinke Webspielereien. HD ist das aber nicht. Aber dafür war anderes. Die Kamera nämlich bietet stolze 8 Megapixel und kann Videoaufnahmen in 720p machen. Das ist doch erfreulich zu hören. Somit ist das Droid X mit dem iPhone 4 im Bereich Videoaufnahmen schon mal gleich auf.

512 MB Arbeitsspeicher kommen bei dem Smartphone zum Einsatz sowie ein Flashspeicher mit 8 GB. Wem das zu wenig ist, der kann den Speicher jederzeit mit einer microSDHC-Karte um bis zu 32 GB steigern. Damit dürften wir alle nun zufrieden sein. Außerdem ist natürlich noch ein WLAN-Modul und GPS an Bord. Das gehört ja mittlerweile in jedes Handy, in ein Smartphone allemal. Was noch aus der Reihe zu erwähnen ist, ist der HDMI-Ausgang und DLNA- Features. Wer nicht weiß was das ist: Damit lassen sich Medieninhalte von einem Heimserver zum Handy streamen. Ein ganz nettes Feature, wenn man es konsequent nutzt.

Was aber gar nicht zu vergessen ist, und was im Werbespot betont wird, ist die HotSpot-Funktion. Das Droid X kann sich in eine Art W-LAN Router und Model verwandeln. Damit lassen sich Netbooks oder ähnliche Geräte mit Wlan mit dem Droid X verknüpfen und kann somit ins Internet gehen, was vom Droid X geliefert wird. Bis zu 5 Teilnehmer kann das Gerät verwalten. Allerdings kostet die Freischaltung des Hotspot-Features, zumindest bei Verizon, einen Aufpreis von 20 Dollar (pro Monat?).

Zuletzt noch: Als OS kommt Android 2.1 zum Einsatz, das sich aber auf 2.2 upgraden lässt. Besonders hervorzuheben ist die Fähigkeit, dass Flashinhalte angezeigt werden, wenn man im Netz unterwegs ist (klappt ab Android 2.1).

Was bleibt noch zu sagen? Eigentlich nichts, oder? Endgadget gibt dem Droid X eine Wertung von 7 / 10. Das dürfte so ziemlich hinkommen, auch wenn ich eine 8 / 10 gegeben hätte. Klar, die Fakten vom Droid X lassen sich schön lesen. Aber mittlerweile ist das, was das Droid X liefert, in jedem anderem Smartphone dieser Preisklasse zu finden. Darüber hinaus bemängeln die Jungs von endgadget, dass die Startoberfläche von Motorola noch nicht so gut ist, wie die Sense-Oberfläche von HTC. Sei’s drum.
Insgesamt bekommt der Käufer aber ein rund-um schönes Smartphone.

Anbei noch ein Videoreview zum Motorola Droid X

http://www.viddler.com/explore/engadget/videos/1627/

Den sehr ausgiebigen Test von endgadet findet ihr hier.

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