Google präsentiert: Google TV

Da ist es also nun, das ominöse Google TV. In der Vergangenheit wurde darüber ja schon öfter gemutmaßt. Im Endeffekt handelt es sich dabei um nichts anderes, als um ein etwas an den Flatscreen angepasstes Android auf dem TV. Das heißt: Ihr habt einen Homescreen, auf dem ihr verschiedene Websites bzw Channels ablegen könnt, sodass ihr diese sofort parat habt, zum Beispiel Youtube. Darüber hinaus ist es möglich, im ganzen Web nach einer Sendung oder ähnlichem zu suchen. Die Philosophie dahinter? Google dachte sich, dass sich immer mehr User die Fernsehsendungen per onDemand im Web anschauen, da man im Web ja viel größere Freiheiten hat, was das persönliche Zeitmanagement betrifft. Man ist nicht mehr an den Sendeplan der Sender gebunden. Bestes Beispiel für einen durchbrechenden Erfolg ist in Amerika wohl Hulu.

Da das Anschauen der Inhalte auf einem Computerbildschirm aber durch viele Gründe nicht so schön ist, wie auf einem schönen, großen Flatscreen, warum sollte man dann noch die Clips auf dem PC anschauen? Glücklicherweise hat Google mit Android ja schon die passende Software parat, man muss sie nur noch ein wenig anpassen. Eine schöne Symbiose, wie ich finde. Dieser Clip hier verdeutlicht das ganze nochmals:

Aber es geht natürlich nicht nur darum, Webclips auf dem TV zu schauen. Vielmehr hat man Zugriff auf das komplette Web. Warum also nicht auch sofort über eine Sendung twittern?

Die Idee, das Web und den TV zu verbinden ist nicht neu. Boxee, eine kleine Box, erfüllt diese Aufgabe schon seit einigen Monaten. Durchgesetzt hat sich das ganze aber noch nicht wirklich. Mit Sony, Logitech und Intel als Partner hat Google allerdings gute Unternehmen ausgepickt, durch welche sich die ganze Geschichte ganz schnell verbreiten könnte.

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