Kostenlos und legal Musik hören – steereo machts möglich!

Den Dienst steereo habe ich vor einigen Monaten schon einmal vorgestellt, als ich euch von meinen favorisierten Unternehmensstart-Ups berichtet habe. Damals ist der neue deutsche Musikdienst aber ziemlich untergegangen, sodass ich ihn einfach heute nochmal in aller Frische präsentiere.

Bei steereo handelt es sich wie gesagt um ein deutsches Start-Up Unternehmen. Ziel des Ganzen ist es, dem Internetuser Musik, wie zum Beispiel ganz aktuell den Grand Prix Siegersong 2010 von Lena Meyer-Landrut (;)), aufs Ohr zu liefern – und das kostenlos. Wie das geht? steereo hat mit deutschen Plattenfirmen (EMI, Universal, Sony) Verträge geschlossen, die es ermöglichen, dass Musik dort angeboten werden kann. Natürlich nicht ganz unentgeltlich.  Durch Werbespots zwischen den Songs wird die ganze Sache finanziert. Wer das nicht möchte, kann den steereo Premium Club buchen. Den brauche ich aber persönlich nicht – ich nehme die Werbung gerne in Kauf.

Falls ihr dort auch loslegen wollt, könnt ihr das entweder durch Facebook Connect oder eine kurze Registrierung tun. In jedem Falle ist beides zu empfehlen, da unregistrierte Nutzer leider nicht komplette Songs, sondern nur 30-Sekunden-Häppchen gestreamt bekommen. Wenn ihr dann bei steereo angemeldet seid, steht es euch offen, eurer Profil zu formen. Als Möglichkeit habt ihr dort, Künstler, Songs oder Alben zu faven. All dies wird genutzt, um euch eurer persönliches Radio zusammen zustellen. Alternativ könnt ihr natürlich auch ganz normal Alben hören.

Ich denke mal, der Rest ergibt sich von allein. steereo ist echt zu empfehlen. Man kann dort super ein paar Alben durch hören, die man eigentlich nicht gekauft hätte. Und wenn einem das Notengeplänkel dann doch gefällt, geht man in den nächsten Plattenladen und kauft die Scheibe. Ich persönlich finde sowieso, dass sich CD’s schöner im Regal machen, als MP3’s auf der Festplatte.

Alternativen zu steereo gibt es natürlich auch. Eine davon nennt sich simfy und habe ich heute bei Caschy’s Blog entdeckt. Ich wunder mich aber generell, warum solche Dienste so wenig Hype erfahren, sind sie doch überaus praktisch. Namen wie steereo oder simfy sind unterm Volke im Prinzip unbekannt. Würde ich einen Freund fragen, was simfy ist, er würde wahrscheinlich auf einen Mobilfunkanbieter spekulieren. Das soll uns aber jetzt nicht weiter stören. Meine Blogleser kennen steereo und simfy ja nun.

4 Gedanken zu „Kostenlos und legal Musik hören – steereo machts möglich!“

  1. Also ich habe mir das mal angeschaut: Wenn auf http://www.steereo.de/ geht kommt man keinen Schritt weiter, bevor man sich nicht registriert oder eingeloggt hat. Ich würde schon gerne erst einmal schauen, bevor ich irgendwo meine Personalien einhämmere. Unter dem Gesichtspunkt der Usability gibt’s dafür eine glatte 6!

    Ich mache selber Webseiten (gerade ganz neu ist einer Zimmervermittlung für Apartments in Berlin: http://www.berlin49.de) und verstehe nicht wie man auf solche Ideen kommen kann….

    Nicht für Ungut

    David

    1. Das ist tatsächlich ziemlich mies gemacht. Vor dem Relaunch (mittlerweile ist das Version 2) war es möglich, sich 30-sekündige Audiosamples anzuhören oder die Website insgesamt auszukundschaften.
      Aber: Für die Registrierung ist ja lediglich eine Email, Benutzername und Passwort nötig. Von diesen Daten kann man wohl kaum auf dich schließen (sofern du eine separate E-Mailadresse dafür anlegst).
      Und die Datenschutzbestimmungen sind ja auch frei einlesbar. Von daher ist alles doch halb so wild.

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