Facebook und der Datenschutz + wichtige Datenschutz-Tipps für das soziale Netzwerk!

Facebook hat sich bei seinen Nutzern nicht gerade durch ein wasserfestes Datenschutzprinzip beliebt gemacht. Vielfach hat Facebook schon die Datenschutzbedinungen geändert und ist oftmals auch in Kritik geraten. Zunehmend versucht Facebook, ein Umdenken in Bezug auf die eigenen Daten zu kreieren. Nicht alle sind damit zufrieden.

Erst heute ist wieder ein neuer “Vorschlag” der Community unterbreitet worden. Kurz zusammengefasst, geht es darum, dass Websites, die mit Facebook Connect interagieren, Informationen über den Nutzer erhalten. Dazu gehören etwa das Profilfoto, Das Geburtsdatum oder auch der Name. Der Knackpunkt dabei ist aber, dass dies auch ohne die vorherige Zustimmung des Nutzers passiert. Wenn man dies nicht will, muss man manuell widersprechen.

Meine Meinung dazu dürfte euch im Prinzip vor die Füße fallen. Ich finde diesen Vorschlag sehr fragwürdig, gerade weil Facebook dies tut, ohne vorher den Nutzer zu fragen. Auch frage ich mich, ob das nach deutschem Recht überhaupt legal ist. Falls jemand Informationen diesbezüglich hat, darf diese gerne in die Comments verewigen. Und: Was passiert, wenn das in Deutschland nicht rechtens wäre? Darf Facebook die Daten von deutschen Usern dann nicht weiter geben?

Datenschutz-Tipps für Facebook

Wer den erste Teil dieses Artikels im oberen Teil gelesen hat, ist sicherlich nicht gerade erfreut, dass Facebook so verantwortungslos mit den (teilweise) sehr persönlichen Daten der Nutzer umgeht. Sicherlich gibt es einige Methoden, die bei der Nutzung von sozialen Netzwerken angebracht sind. Dazu gehört, dass man nicht jedes kleine Detail seines Lebens veröffentlichen braucht. Auch einige Daten, wie z.B. der exakte Wohnort oder zum Beispiel die politische Ausrichtung, kann bei der Jobsuche problematisch werden. Doch es gibt außerdem noch ein paar weitere Tipps, wie ihr bei Facebook sicherer unterwegs seid.

Nicht bei Google indexiert werden

Bei vielen Arbeitgebern ist es längst Gang und Gäbe: Der Chef (oder Personalchef) “googelt” die Bewerber im Internet. Das ist eine ganz raffinierte Methode, um mehr über die Kandidaten herauszufinden. Damit man Google und auch Facebook selbst nicht gefunden wird, sollte man 2 Häkchen in den Einstellungen setzen. Zunächst einmal müsst ihr euch bei Facebook einloggen. Dann hangelt ihr euch über Konto –> Privatsphäre-Einstellungen –> Suche zu dieser Seite weiter.

Suche-Einstellungen

Dort angekommen, hast du die Möglichkeiten, deine Sichtbarkeit für Sucherergebnisse in Facebook auf “Nur Freunde” zu stellen, sowie die Anzeige in öffentlichen Suchergebnissen nicht zuzulassen. Hierfür entfernst du einfach das Häkchen bei “Öffentliche Suchergebnisse”.

Fotomarkierungen nicht zulassen

Oftmals landen Fotos bei Facebook, die nicht jeder sehen sollte. Dazu gehören zum Beispiel Pics von der letzten Party. Um diesen Markierungen aus dem Weg zu gehen, sollte man ebenfalls wieder ein Häkchen entfernen. Das tut ihr auf dieser Seite (Konto –> Privatsphäre-Einstellungen –> Profilinformationen).

image

Hier könnt ihr festlegen, dass Markierungen nur für dich sichtbar sind. Alternativ hat man noch die Wahl, Markierungen nur einer bestimmten Liste von Freunden frei zu geben, die man natürlich vorher erstellen muss. So ist es möglich, Freunden die Markierungen preis zu geben, den Geschäftspartnern aber nicht.
Übrigens ist es ebenso möglich, Fotoalben als solche nur für bestimmte Personenkreise öffentlich zu machen. Die kann hier in gleicher Weise erledigt werden.

Darüber hinaus ist es natürlich noch möglich die ganzen anderen Informationen nicht öffentlich zu machen. Ich habe grundsätzlich alle Informationen auf “Nur Freunde” stehen. Besser ist das.

Warum Android den Handheld-Markt dominieren wird

Anfangs dachte ich einfach nur: Ja gut, im Prinzip ist das ja nur ein OS für Handys. Nur halt jetzt von Google. Ich habe nicht geglaubt, dass dieses Betriebssystem mal so wichtig wird. Doch da habe ich mich wohl getäuscht. Im Moment schätze ich Google Android als sehr wichtig ein.

androids

Android hat eine Menge Vorteile für Hersteller mobiler Endgeräte. Da wäre zunächst einmal, dass Android ein quelloffenes Betriebssystem ist. Man darf es verwenden und auch als Basis für Weiterentwicklungen nutzen. Das macht die Entwicklung um ein Vielfaches günstiger. Darüber hinaus kann Android von Google auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Der Hersteller hat damit dann nicht mehr soviel am Hut. Nochmal Kosten gespart.

Die oben genannten Überlegungen führen zu dem Schritt, dass Android zunehmend in mobilen Geräten “verbaut” wird. Das führt nach Adam Riese (und Eva Klein ;)) zu einer höheren Verbreitung des Google-OS. Eine höhere Verbreitung macht allerdings auch das Betriebssystem für App-Entwickler attraktiver. Im Moment gibt es laut Wikipedia rund 30.000 Apps im Android-Market. Tendenz natürlich steigend. Mehr Apps steigern natürlich das Interesse der Kunden für ein Endgerät mit Android. Schließlich ist es ja etwas wert, wenn man eine reichliche Auswahl an Apps hat, um das Gerät nach dem Kauf noch zu erweitern.
Wir befinden uns also praktisch in einem Kreislauf: höhere Verbreitung –> mehr Apps –> mehr Kunden –> höhere Verbreitung.

Und die Verbreitung ist bereits jetzt schon hoch, obwohl das System erst seit kurzem existiert. Aber es kommt nicht nur auf Handys zum Einsatz. Auch auf anderen mobilen Endgeräten wie dem Archos Internet Tablet oder dem vorgestern auf Scatterd präsentiertem WePad kommt Android zu Einsatz. Damit wird es zum Universalbetriebssystem für mobile Endgeräte.

Man kann also zusammenfassend sagen, dass Google mit Android ein super Coup gelungen ist. Auf der einen Seite hat Google einen Prestigestatus von der Sache, da sie Android entwickelt haben. Auf der anderen Seite wird der Markt damit enorm vorangetrieben und nicht zuletzt haben Hersteller mobiler Geräte einen enormen Kostenvorteil davon.

WePad, das bessere iPad aus Deutschland!

Also eigentlich bin ich ja nicht wirklich der Apple-Fanatiker. Aber eines muss man den Jungs aus Cupertino lassen: Wenn sie ein neues Produkt auf den Markt schmeißen, dann kommen direkt zig andere und wollen mit im Rennen sein. So auch das deutsche Unternehmen Neofonie, das mit dem WePad (eieiei, wenn das mal nicht einen Rechtsstreit um den Namen gibt) einen eigenen Tablet anbietet.

Grob zusammengefasst ist das WePad ein Tablet -PC, mit einem großen druckempfindlichen Display und eingebautem W-Lan. Ja, das wäre so grob die Beschreibung, die ich einem geben würde, der eine schnelle Erklärung haben möchte. Doch für die heimischen Techniknerds wie ich einer bin habe ich natürlich noch ein paar weitere Informationen zu dem Gerät und vergleiche es mit dem iPad (soweit ein Vergleich schon möglich ist).

Neofonie WePad Apple iPad
Display 11,6 Zoll (1366 x 768 Pixel) 9,7 Zoll (1024 x 768 Pixel)
Prozessor Intel Pineview-M mit 1,66 Ghz Apple A4 mit 1,0 Ghz
Anschlüsse
  • 3-in-1 Cardreader
  • 2 USB-Anschlüsse
Adapter mit USB und Cardreader als Zubehör erhältlich
Webcam vorhanden (1,3 Megapixel) nicht vorhanden
Flash-Support wird (voraussichtlich) unterstützt keine Unterstützung vorhanden
Betriebssystem Google Android Apple-OS
Apps Android-Marketplace (ca. 30.000 Anwendungen) Apple App Store (ca. 140.000 Anwendungen)
Laufzeit 6 Stunden 10 Stunden
Funk-Technologie Bluetooth, W-LAN (Standard), UMTS (optional) Bluetooth, W-LAN (Standart), UMTS (optional)
GPS optional optional (bei UMTS-Version)
eBook-Funktionalitäten Unterstützung für alle offenen eBook-Formate sowie das hauseigene Format WeBook ePub (?)

Wenn man so über diese Tabelle schaut, dann sieht die ganze Geschichte doch ganz ordentlich aus. Des Weiteren ist das Gerät in einen schicken Aluminium-Mantel verbaut und besitzt einige Sensoren wie zum Beispiel einen Bewegungssensor oder einen Lichtsensor. Mit Letzterem wäre es möglich, die Displayhelligkeit automatisch zu steuern und so Energie zu sparen, was eine längere Laufzeit zur Folge hat. Clever.

Was allerdings noch unklar ist, ist der Preis. Ich hoffe, das macht der Hersteller keinen Fehler.

Weitere Informationen:

Scatterd verlängert den Feed und sucht nun Fans!

Vor ein, zwei Wochen ging ein Schock durch die Netzgemeinde: BasicThinking verkürzt den Feed! Ich höre jetzt noch ein Raunen durch die Kabel röhren. „Der Feed fliegt aus meinem Reader“ oder „Das war’s, tschüss.“ sagten sich viele Leser. Scatterd schlägt einen anderen Weg ein. Einigen Lesern ist es vielleicht schon aufgefallen: Die Artikel auf Scatterd sind nun in voller Länge im Feed verfügbar. Warum ich das mache? Ich möchte einfach meinen Lesern ein besten Komfort bieten. Wie man am Beispiel BasicThinking sieht, benutzen viele Leser einen Feedreader wie Google Reader oder Yahoo, um ihre Feeds zu lesen. Bei einem gekürztem Feed ist es leider nicht möglich den Artikel komplett zu lesen, ohne den Reader zu verlassen.
Das ist bei Scatterd nun nicht mehr nötig. Ihr könnt den kompletten Artikel im Reader lesen. Im Gegenzug dazu habe ich Werbeanzeigen im Feed aktiviert. Ich möchte ja auch was von der Sache haben. Außerdem wäre ich froh, wenn ihr natürlich weiterhin auf meinen Blog surft. 🙂

Des Weiteren würde mich euer „Feed-Lese-Verhalten“ interessieren. Lest ihr in einem externen Programm/Website wie Google Reader eure Feeds, lest ihr die Artikel immer auf Scatterd oder benutzt ihr überhaupt keinen Reader? Stimmt bitte hier ab. Schön wäre außerdem, wenn ihr eure Meinung in den Comments begründet 🙂
Hier die Umfrage:

[poll id=“10″]

Außerdem noch eine Sache in eigener Sache: Scatterd ist nun auch auf Facebook vertreten und hat dort eine eigene Seite! Du kannst Scatterd unterstützen und Fan werden! Das kannst du ganz einfach über den Button im Menü erledigen. Auf die Fanpage von Scatterd kommst du ganz einfach, indem du links oben den Button für Facebook anklickst oder einfach deine Maus über diesen Link bewegst.
Ich freue mich auf euch! 🙂

Einmal lachen bitte, Caschy!

Caschy verlost in seinem Blog im Moment eine Flip MinoHD. Will man sie haben, so muss man ein Video auf seinem Blog veröffentlichen. Aber nicht irgendein Video. „Poste das Video, was dich am meisten zum Lachen bringt“, heißt der Auftrag. Und das mache ich jetzt einfach mal. Gut, das Video habe ich schon mal zuvor gepostet (dürfte schon einige Monate her sein, kommt mir aber wie gestern vor), aber es ist nunmal super witzig. Also, nimm das, Caschy!

Windows Phone 7: Copy & Paste kommt doch!

Kleines Update:

Gerade heute noch habe ich mir über die fehlende Copy&Paste Funktion in Microsofts neuem Mobile-OS beschwert. Jetzt kann ich allerdings sagen, dass Copy&Paste doch kommen wird. Zwar nicht mit dem Release der ersten Handys, aber in späteren Updates soll die Funktion nachgerüstet werden. Das wird aus einem Zitat von Frédéric Brandt deutlich, Chef der Mobile-Abteilung von Microsoft Frankreich:

Cette information a été confirmée hier pendant la conférence Mix. Lors de la sortie des premiers appareils Windows Phone 7 Series, il n’y aura pas de copier-coller dans notre expérience. Nous avons développé des alternatives aux scénarios les plus courants de l’utilisation de cette fonctionnalité que nous dévoilerons dans les prochains mois.

Bien sûr afin de compléter l’expérience, cette fonctionnalité est envisagée dans les mises à jour ultérieures au lancement.

Da wohl nicht jeder hier französisch kann, versuche ich mal, das Zitat ins Deutsche zu übersetzen:

Diese Informationen wurden gestern während der MIX-Konferenz bekannt gegeben. Die ersten Geräte werden zum Zeitpunkt des Erscheinens nicht über Copy&Paste verfügen.

Dennoch wird in späteren Updates die Funktion nachgerüstet werden.

Die Frage ist nun natürlich, was „später“ heißt. Hoffentlich wartet Microsoft nicht zu lange…

http://www.viddler.com/explore/engadget/videos/1225/0

Windows Phone 7 angeblich ohne Copy&Paste und Multitasking [+Videos vom Handy-OS]

Heute ist bekannt geworden, dass Windows Phone 7, das neue Betriebssystem für Mobiltelefone von Microsoft, ohne Copy&Paste Funktion sowie ohne Multitasking daher kommt. Bei letzterem Fall werden die Apps beim Wechsel zum Homescreen einfach „gekillt“ und aus dem Speicher entfernt. Das bringt sicherlich einige Performancevorteile, hat aber auch sehr viele Nachteile. Stellt man sich nur zum Beispiel mal vor, man lässt sich von dem Handy durch die Stadt navigieren und plötzlich wird man von einem Anruf überrascht. Die Navigation kann man dann schon mal vergessen. Wäre es nicht viel besser, wenn man den Anruf per Sprachbefehl annimmt und das Handy über Bluetooth mit dem Auto verbunden ist? Microsoft zufolge wohl nicht.

Zudem muss man wohl auch auf Copy&Paste bei Windows Phone 7 verzichten. Das ist ebenfalls wenig klug von Microsoft, wurde Apple doch monatelang nachgesagt, sie sollen doch ins iPhone endlich eine Kopierfunktion einbauen. Das hat das iPhone nun. WP7 nicht. Warum lernt man nicht aus den Fehlern anderer? Warum wurde hier ein Fehler, der dem Konkurrenten ewig nachgesagt wurde, kopiert? Ich kann’s mir nicht erklären. Oder verfolgt Microsoft die Strategie „Von Apple lernt man am besten?

In beiden Bekanntmachungen geht mir leider nur ein beherztes Schade über die Lippen. Ich war ja bis heute fest überzeugt, dass mein nächstes Handy ein Handy mit Windows Phone 7 ist. Nun bin ich doch am zweifeln, ob das die richtige Wahl wäre. Hoffen wir einfach mal, dass Microsoft schnell nachbessert. Ein wenig Zeit haben sie ja noch zum entwickeln.

Juhu, Sandboxie ist endlich 64-Bit kompatibel!

Seit ich Windows 7 64-Bit auf meinem System installiert habe, musste ich leider auf Sandboxie verzichten. Es war schlichtweg nicht 64-Bit kompatibel. Leider ließ sich auch nicht eine 32-Bit Version installieren, da das Tool auf den Kernel tief ins System zugreift. Ergo musste ich ohne das Programm auskommen. Schade eigentlich, dabei ist es super nützlich. Als ich noch Windows XP hatte, gehörte das Programm zur Grundausstattung. Es ersparte die Einrichtung eines virtuellen Systems. Aber halt, Stop! Ihr kennt Sandboxie gar nicht? Alles klar, hier mal eine kleine Erläuterung:

Sandboxie erstellt einen kleinen abgeschotteten Bereich auf der Festplatte, die sogenannte Sandbox. Mittels Sandboxie ist es möglich, Programme innerhalb dieser Sandbox zu starten. Diese Programme haben keinerlei Zugriff auf das restliche System und können dort keinen Schaden anrichten. Alternativ kann man natürlich auch ein virtuelles System einrichten. Aber das benötigt einige Gigabyte an Speicherplatz auf der Festplatte. Sandboxie dagegen ist nur 2 Megabyte groß. Ich denke, jeder erkennt nun den unschätzbaren Vorteil von Sandboxie. 64-Bit User mussten leider bisher auf das Programm verzichten. Wie gesagt, bisher…

Denn nun hat der Autor das Programm 64-Bit kompatibel gemacht. Downloaden lässt sich die ganze Geschichte auf der Website des Programms. Probiert es mal aus. Es ist wirklich sehr sinnvoll und erspart euch so manchen Schädling 😉

Ist das wirklich so der Knüller? Das kostet euch OnLive.

Ich bin heute zufällig über eine News des neuen Gaming-Streaming Dienst OnLive gestolpert. Wer gerade nicht weiß, was das ist: Bei OnLive handelt es sich um ein StartUp-Unternehmen. Das gleichnamige Produkt aus dem Haus macht es möglich, auch mit einem Rechner, der nicht die Mindestvoraussetzungen eines Spiels erfüllt, diese zu zocken. Wie das geht? Ganz einfach: Die Spiele werden in der Server-Cloud von OnLive ausgeführt und es wird praktisch nur das Bild an den heimischen Rechner gestreamt. Vom Benutzer selbst kommen nur die Tastatureingaben. Laut OnLive wird es möglich sein, ein Spiel in höchster Detailstufe und einer Auflösung von 1024×768 px mit einer 3000er Breitbandleitung spielen zu können.
Das alles klingt natürlich sehr verlockend. Einfach mal so auf dem Netbook ein FacCry2 oder ein GTA IV zocken zu können. Nur mit Hilfe eines Plugins, das gerade mal 1 MB groß ist. Für den Fernseher ist ebenfalls eine Set-Top-Box verfügbar, über die man das ganze auch auf dem TV ausreizen kann. Wie gesagt, verlockend. Wäre da nicht die eine News, über die ich gestolpert bin.

Der Nachricht nach, kostet OnLive pro Monat min. 14,95 US-Dollar. Und das sind nur die permanenten Kosten, das heißt die Kosten, die immer gezahlt werden müssen, da die Serverfarmen auch bezahlt werden müssen. Spielen kann man davon noch nicht. Pro Spiel wird der Kunde nämlich nochmals zur Kasse gebeten. Wie hoch die Kosten dort sind, steht nicht fest.  Aus reiner Spekulation würde ich mal tippen, dass die Spiele nicht viel billiger sind, als im Laden selbst. Die $ 14,95 sind ja lediglich die Server- sowie Traffickosten. Die Publisher wollen ja auch noch etwas verdienen. Also könnte der Spaß ganz schön teuer werden. Aber wie gesagt, das ist nur eine Spekulation. OnLive selbst hat sich zu den Zusatzkosten für Spiele leider noch nicht geäußert.

Wenn dem wirklich so wäre, würde es sich nicht lohnen, OnLive zu benutzen. Es ist außerdem ja auch so, dass man praktisch durch DRM im Besitz des Spieles beschränkt wird. Geh ich in den Laden, hab ich’s in der Hand. Auch, wenn die OnLive Server offline sind, kann ich spielen. Das ist bei dem Dienst nicht so.

Im Zuge dieser Neuigkeiten, bin ich doch ein bisschen am zweifeln, ob OnLive wirklich der Knüller wird.

Neue Infos zum Open-Source Linux Handheld Pandora

Erinnert ihr euch noch an meinen Artikel vor einigen Monaten mit der Headline „Cool: Pandora – Eine Open-Source Handheld-Konsole„? Es werden wahrscheinlich die wenigsten sein, die so ein Scatterd-Brain haben. Kurzum geht es um einen kleinen Handheld namens Pandora. Auf diesem Gerät läuft die Linux Distribution Ångström. Das heißt, dass diese Konsole, im Gegensatz zum Nintendo DS oder dem Apple iPod/iPhone, nicht auf die hauseigenen Märkte wie dem Appstore angewiesen ist. Alles, was man haben möchte, kann man darauf laufen lassen. Auch einfach mal im Netz zu surfen ist kein Problem. Firefox auf, und los. Briefe, Emails, twittern. Alles kein Problem. Die mobile Superkonsole!

Nun habe ich ein Video auf golem entdeckt, worauf einer der Mitentwickler Michael Mrozek, ein kurzes Interview gibt und weitere Details zu dem Teil verrät. Der Kerl sieht zwar etwas freakig aus, aber whatever.

Toll, nicht? Vorerst wird das Ding natürlich erst für „Beta-Tester“ interessant sein und solche, die im Umgang mit Programmiersprachen fit sind. Denn: kommerzielle Spiele wird es anfangs nicht geben. Allerdings werden für später schon welche angekündigt. Caster zum Beispiel. Momentan ist das Gerät für Retrospiele und somit für Emulatoren interessant. N64-Spiele sollen -wenn auch ohne Sound- schon flüssig laufen.
Für den weiteren Verlauf kann ich mir vorstellen, dass Spiele für die Pandora einfach portiert werden. Das dürfte doch eigentlich recht easy von statten gehen.

Ich hoffe jedenfalls, dass das Projekt nicht so schnell stirbt und bleibe natürlich an der Sache dran 🙂