Der Kampf der Verleger gegen Google und meine Worte dazu

Habt ihr das mitbekommen? Da kommt doch tatsächlich eine Klage auf Google zu, da der Suchriese in den Suchergebnissen auf die Onlineartikel von Zeitungsverlagen verlinkt. Gut, dann ist dort vielleicht noch ein kleiner Ausschnitt des Artikels in den Suchergebnissen, der aber nicht mehr Wörter als ein Tweet enthält. Und jetzt sagen dazu tatsächlich die Verleger, dass Google mit deren „[…] aufwendig hergestellten Qualitätsinhalten […]“ Geld verdiene. Nun möchte man für jeden Klick auf einen Artikel, der nicht Google gehört, Geld. Bitte was?

Natürlich, liebe Zeitungen, eine Sachlage lässt sich ja auch super in weniger als 200 Wörtern beschreiben. Ich will darüber hinaus auch noch anmerken, dass über Google der meiste Traffic auf eure Seiten kommt. Es wäre also fatal, nun Google zu beschuldigen. Wenn es euch so stört, dass ihr im Index von Google auftaucht, dann blockt die Suchmaschine doch einfach. Och, geht ja nicht. Dann sind die Besucher futsch.

Aber falls alle Zeitungsverlage wirklich den Suchriesen blocken würden, spinne ich hier mal mein eigenes Zukunftsszenario: Es erscheint kein einziger Artikel einer Tageszeitungen mehr bei Google. Welche Quellen bleiben dann noch als Quellen? Ganz klar: Die Blogger. Wäre doch ganz amüsant, oder?

Natürlich ist es immer einfach, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Ich bitte aber einfach mal darum, eigene Lösungen zu entwickeln.

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