Meine Favoriten der 10 besten, deutschen Startups 2009

Netzwertig.de dürfte den eifrigen Bloggern (und auch nicht-Bloggern) wohl bekannt sein. In einem ihrer neusten Artikel küren sie die 10 besten deutschen Start-Ups des Jahres 2009. Mit dabei sind Seiten, die ich noch überhaupt nicht kannte, aber deswegen nicht weniger interessant sind.

Da wäre unter anderem CaptchaAd. Das Prinzip dieses Start-Ups ist so einfach wie genial: Euch allen dürften die nervigen Bildercodes bekannt sein, die man zum Beispiel bei Registrierungen einsetzt, um den Bots das Leben schwer zu machen. CaptchaAd setzt nun dort an und versucht diese lästige Methode nun auch für Werbung zu nutzen. Das heißt nicht zwingend, dass nur dem Unternehmen das Leben leichter gemacht wird und eine weitere Nische fürs Geldscheffeln entsteht. Nein, auch für die User kann das Lösen der Captchas einfacher werden, da mitunter nicht nur Codes abgefragt werden, sondern möglicherweise auch Fragen zu einem Produkt beantwortet werden müssen.
Letztendlich entscheidet natürlich die Umsetzung über den Erfolg dieses Projekts. Die Grundidee ist aber nicht übel.

Zum anderen möchte ich euch das Startup play.fm ein bisschen näher bringen. Bei play.fm handelt es sich um eine Seite für Freunde elektronischer Musik. Auf dieser Plattform haben DJ’s die Möglichkeit, ihre Mixe hochzuladen und anderen Usern zur Verfügung zu stellen. Das ist besonders für die Discotheken-Fans unter euch interessant, die mehr auf Mixe, anstatt auf einzelne Tracks stehen, wie sie z.b. anderswo schon im Internet (bei last.fm etc) zur Verfügung gestellt werden.

Das letzte Start-Up 2009 unter meinen Favoriten ist die Seite steereo.de. Es wundert mich, dass dieses Projekt nicht öfter in den Medien war. Bei steereo handelt es sich um eine Streaming-Site für Musik. Und zwar aktueller Musik, wie z.B. Sexy Bitch von David Guetta oder Paparazzi von LadyGaga. Und jetzt kommt der Hammer: Alles for free! Sogar das komplette Album von David Guetta (One Love) lässt sich dort finden. Das liegt daran, dass steereo Verträge mit Universal, Warner und EMI hat. Finanziert wird das ganze durch eine 30-sekündige Werbeeinblendung. Diese kommt aber nicht am Anfang jedes Liedes, sondern nur vereinzelt. Wann genau ist mir nicht bekannt, aber ein Album sollte wohl ohne Werbung auskommen.

Das waren meine Favoriten der besten deutschen Startups 2009. Welcher Meinung seid ihr?

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