Killerspieldebatte ist angeblich vom Tisch

Ganz offenbar hat die elend-lange Debatte um die Killerspiele nun ein Ende. Jedenfalls dann, wenn man sich den Koalitionsvertrag anschaut. Dort findet man nämlich in keinem Satz die Erwähnung von einem Verbot der „gefährlichen“ Ego-Shooter.

Besonders die Politiker der CDU und CSU haben sich vor der Wahl klar und deutlich für ein Verbreitungs und sogar Herstellungsverbot solcher Spiele eingesetzt. Das hätte allerdings meiner Meinung nach gravierende Folgen. Insbesondere deshalb, da man mittlerweile mit Computerspielen mehr Umsatz macht als mit Kinofilmen. Glücklicherweise hat sich die FDP mit ihrer Forderung, die Sozialarbeit zu stärken, letztendlich durchgesetzt.

So steht letztendlich im Koalitionsvertrag, dass Computerspiele „ein selbstverständlicher Teil unserer Alltagskultur geworden“ sind. Darüber hinaus soll der deutsche Computerspielpreis aufgewertet werden.

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