Firefox 3.6 (Beta) fertig und zum Download bereit

Heute ist die Beta des neuen Firefox 3.6 fertig gestellt und zum Download bereit gestellt worden. Die neue Version aus der Mozillaschmiede wartet mit einer aktualisierten Gecko-Engine auf, einer verbesserten Übersetzung von HTML-Code und unterstützt -zumindest einigermaßen- Windows 7 Funktionen. So ist es nun möglich Vorschaubilder der Tabs in der Superbar anzeigen zu lassen. Ob auch die Jumplists nun unterstützt werden, ist mir nicht bekannt. Wer die 3.6er-Version selbst testen möchte, der kann sich die Beta von den Mozilla-Servern laden.

Hansenet (Alice) boykottiert die Vorratsdatenspeicherung

Stasi 2.0-stencil, so-called "Schäublone&...
Image via Wikipedia

Das Kommunikationsunternehmen Hansenet, vielen auch als Alice bekannt, will weiterhin die Speicherung von Verbindungsdaten der Klienten nicht speichern. Das geht auf den bevorstehenden Verkauf an Telefonica zurück, da Hansenet kurz davor kein Geld (immerhin kosten die Überwachungseinrichtungen 400.000 Euro) mehr für derartige Unternehmungen ausgeben.

Wer die Vorratsdatenspeicherung noch nicht kennt und sich dessen noch nicht bewusst ist: Es handelt sich dabei eine von Schäuble eingeführte Überwachungseinheit. Dabei werden von den Providern die Verbindungsdaten der Klienten für 6 Monate gespeichert. Die Regierung kann (auch ohne konkreten Verdacht auf eine Straftat) auf diese Daten zugreifen und die 82 Millionen Deutschen dieser Republik durchleuchten. Wir stehen also unter ständigem Tatverdacht.

Ich bin unterdessen froh, dass es einen Provider gibt, der nicht auf solche Sachen steht. Auch, wenn Hansenet damit wohl nicht durchkommen wird. Schließlich steht ja im Gesetz, dass die Regierung uns nachspionieren darf.

[via golem]

PageRank ist doch nicht tot?! Es gibt ein PR-Update!

Vor einigen Wochen las man Berichte darüber, dass der PageRank, Googles Werkzeug zur Einschätzung der Relevanz einer Website, tot wäre. Dem scheint aber nicht so zu sein. Gerade eben habe ich nämlich bemerkt, dass mein Blog den alten Stand von PR 3 wieder erreicht hat. Scatterd hatte, aufgrund des Wechsels der Domain, kurzzeitig keinen PageRank mehr. Dem ist nun aber nicht mehr so und die neue Top-Level-Domain startet mit einem wunderbaren Ranking. 🙂

Dass der PageRank wirklich nicht begraben wurde, wurde auch auf dem GoogleWatchBlog bestätigt. Totgesagte leben eben länger.

Wer kauft sich eigentlich eine Maus für 800 Euro?

Kennt ihr die schon? Die ID von Intelligent-Design:

ID

Diese Maus kostet stolze 800 Euro. Der Grund dafür ist, dass der Rücken der Maus aus high-grade Titan gefertigt ist. Innen ist die Maus trotzdem aus Kunststoff. Das Mausrad (auch als 3. Maustaste zu benutzen) besteht aus dem Metall Neodym. Was auch immer das sein mag.

Aber abgesehen von dem Metall: Es ist und bleibt eine stink-normale Maus. Lediglich in einer etwas edleren Verpackung. Aber ob die es wert ist, mehr als das hundertfache für einen Nager zu zahlen? Meiner Meinung nach nicht, denn abgesehen von dem hohen Preis hat die Maus auch eine -aus meiner Sicht- schlechte Ergonomie. Ich könnte mir vorstellen, dass sich die Metallkanten nach 1-2 Stunden Benutzung in die Haut schneiden wie überladene Tüten Tragetaschen der Freundin. Wie auch immer. Mir wären es die 800 Euro jedenfalls nicht wert. Aber ich bin wahrscheinlich auch nicht die Zielgruppe.

Die eBook-Reader und deren Zukunft

Sony e-book Reader
Image by Irish Typepad via Flickr

Ich werde mir dieses Jahr noch keinen eBook-Reader kaufen. Dafür ist es einfach noch zu früh und die Technik meiner Meinung nach noch nicht raffiniert genug. Aber was man beobachten kann: In letzter Zeit sind die kleinen elektronischen Buchersatzgeräte oft in den Schlagzeilen und auch neue Technologien werden entwickelt. So z.B. nun in Japan.

Bridgestone, der bekennende Formel1-Fan wird die Firma als Reifenlieferant der Rennwagen kennen, hat nun ein ePaper entwickelt, das 4096 Farben darstellen kann, biegsam ist und besonders schnelle Seitenwechsel (0.8 Sekunden) ermöglicht. So wird es bald wohl möglich sein, dass der komplette Reader biegsam ist. Das halte ich für wichtig, denn ich möchte den Reader wie eine Zeitschrift behandeln und zwischen anderen Sachen (wie eine Zeitschrift halt) packen. Das ist mit den momentanen Readern nur sehr schwer möglich, da diese statisch sind. Darüber hinaus soll der Reader von Bridgestone in etwa so groß wie ein DIN A4 Blatt sein.

Was soll man eigentlich von eBooks halten? Meiner Meinung nach wird es zwangsläufig darauf hinaus laufen, dass Printmedien aus der Landschaft verschwinden. Bei den Büchern (und Zeitschriften / Zeitungen) wird es so ähnlich sein, wie mit der Musik: Die Medien werden nach und nach über das Internet vertrieben. Eine Urheberrechtsdiskussion wie bei der Plattenindustrie wird uns übrigens auch geben. Denn: In Zukunft wird man keine Verlage mehr brauchen. Die Hauptaufgabe von Verlagen war, die Bücher zu drucken. Das ist aber mit eBook-Readern nicht mehr nötig. Genau so ist es mit den Plattenfirmen: Durch den Einsatz von MP3-Playern und dem Internet ist es nicht mehr nötig, die Musik als CD gepresst im Regal stehen zu haben (zugegeben, ich find es aber dennoch schöner, die Scheibe im Regal zu haben). Dennoch, diese Umwälzung wird kommen.

Wenn diese „Krise“ dann überwunden ist, werden die Reader zum Alltag gehören. Die USA setzen sie ja sogar schon in der Schule ein. Was ich allerdings nicht unbedingt für Gut heißen kann. Wie gesagt, die Dinger sind noch nicht ausgereift genug. Das wird sich aber ändern.

Killerspieldebatte ist angeblich vom Tisch

Ganz offenbar hat die elend-lange Debatte um die Killerspiele nun ein Ende. Jedenfalls dann, wenn man sich den Koalitionsvertrag anschaut. Dort findet man nämlich in keinem Satz die Erwähnung von einem Verbot der „gefährlichen“ Ego-Shooter.

Besonders die Politiker der CDU und CSU haben sich vor der Wahl klar und deutlich für ein Verbreitungs und sogar Herstellungsverbot solcher Spiele eingesetzt. Das hätte allerdings meiner Meinung nach gravierende Folgen. Insbesondere deshalb, da man mittlerweile mit Computerspielen mehr Umsatz macht als mit Kinofilmen. Glücklicherweise hat sich die FDP mit ihrer Forderung, die Sozialarbeit zu stärken, letztendlich durchgesetzt.

So steht letztendlich im Koalitionsvertrag, dass Computerspiele „ein selbstverständlicher Teil unserer Alltagskultur geworden“ sind. Darüber hinaus soll der deutsche Computerspielpreis aufgewertet werden.

Angela Merkel pwnt by Rob Savelberg

Mir flatterte gerade ein schönes Video über Twitter zu:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=XaWE8K2nRVs[/youtube]

Das nenne ich einen Journalisten! Da kam die Frau Merkel ganz schön ins schwitzen und auch unser neuer Outmister Westerwave konnte sich das lächeln kaum verkneifen. Schade nur, dass kein deutscher Journalist solche Fragen stellt. Faules, feiges Pack.

Warum kommen eigentlich so viele Spiele nicht für den PC?

Hat der PC als Spieleplattform schon ausgedient? Auf keinen Fall, sage ich! Aber wenn man sich so manche News anguckt, könnte man auf den Gedanken kommen, dass die Entwickler den PC immer mehr ignorieren oder nicht mehr unterstützen wollen. So auch der Eindruck, wenn man sich das Statement von Brütal Legend Designer Tim Schäfer anhört:

Nun, es ist ein Action-Spiel, das, wie man sehen wird, für Konsolen bestimmt ist. Wir fokussieren uns gerade auf die Versionen für Xbox 360 und PlayStation 3.

Ach, so ist das. Actionspiele sind also für den PC nicht mehr gemacht. Dass ich da drauf nicht selbst gekommen bin. Schließlich pappt ja auch auf jedem Computer ein dicker Sticker: „Ich bin zu langweilig für Action.“ Also sorry, aber diese Meinung kann ich nicht nachvollziehen. Warum soll man ein PC nicht für Actionspiele gemacht sein? Maus da, Tastatur da, perfekt! Im Übrigen wird ein PC in Sachen Spiele (und dort im Sektor Leistung) immer den Konsolen überlegen sein. Zwar nicht sofort, wenn neue Konsolengenerationen gelauncht werden, aber nach ein paar Monaten kann der PC schon wieder mithalten.

Aber ich will mich jetzt nicht festbeißen. Wahrscheinlich wird es bei Brütal Legend genau so sein, wie bei GTA: Die PC-Version kommt einfach später, da die Konsolenhersteller einfach mehr Geld hingeblättert haben. Wenn das so ist, dann soll es mir Recht sein. Andernfalls nicht.

Taxikosten vor der Fahrt berechnen

Samstag ist Ausgehzeit. Blöd nur, wenn nachher keiner mehr fahren kann. Was muss also her? Na ein Taxi. Also bestellt Klein Harry eins, um sich und seine 3 anderen Kumpels nach einer durchgemachten Disconacht nach Hause zu fahren. Am Ende dann die Überraschung: 17,50 €! Der letzte Drink hätte wohl nicht mehr sein dürfen. Harry hat nur noch 14,20 € dabei.

takeataxi

Doch das wird Harry bald nicht mehr passieren, denn jetzt gibt es ja die Seite takeataxi.de! Vor dem Abend einfach Stadt, Start und Zielpunkt eingeben und sofort spuckt die Routine den zu erwartenden Preis aus. Jetzt muss Harry nur noch daran denken, den Betrag nicht auszugeben. Ist das nicht praktisch?

Im Moment befindet sich noch nicht jede Stadt in der Suchmaske. Doch mit ein wenig Geduld (und Bekanntheit) wird die Seite wohl immer größer und beherbergt dann auch mehr Städte. Außerdem sollte man sich nicht exakt auf den ausgespuckten Preis verlassen. Ein-zwei Euro Puffer sollte man sich immer einstecken. Ansonsten ist die Site aber sehr nett, finde ich.