Schramberger Gymnasium will ‚Killerspielfreie Zone‘ werden

Eigentlich heißt es: Am Sonntag sollst du ruhen. Ich dachte mir einfach mal mich gegen die göttlichen Prinzipien hinweg zu setzen. Wie ich gerade bei Project-Dragon’s Blog gelesen habe fordert das Gymnasium in Schramberg ein Killerspielverbot in den eigenen Hallen. Demnach ist es den Schülern nicht gestattet derartige Spiele mehr zu spielen. Die Begründung ist, dass man aufgrund des Versagens des Staates in dieser Beziehung selber Initiative ergreifen muss. Killerspiele sollten geächtet werden. Desweiteren sollen sich Eltern sich den Vortrag „Eine Generation online“ anhören sowie sich generell mit den eigenen Kids auseinander setzen und herausfinden, was denn allgemein an den Ego-Shootern so reizvoll sei.

Ich finde das schon allerhand. Natürlich sollte man sich mit den eigenen Kindern auseinander setzen. Das ist bei vielen Familien auch dringend nötig. Aber diese Vorgehensweise löst keineswegs das Problem der Amokläufe.

Amokläufer sind Personen, die sozial ausgegrenzt werden (oder wurden?). Man muss das Problem anders angehen und mehr Schulpsychologen einsetzen, um soziale Missstände zu begleichen. In dem Artikel sagt die Schule selbst, dass Killerspiele ein Verstärker seien und kein Auslöser. Warum greift man das Problem dann nicht sofort an der Wurzel und versucht die sozialen Probleme zu lösen?

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