Deutsche Post will nun auf virtuelles Papier umsteigen – aber bringts was?

Wie man den Nachrichten entnehmen kann, will die Deutsche Post AG nun, nach Umsatzeinbrüchen, das Papier verlassen und sich mit ersten Schritten auf die virtuelle Variante des Briefes zubewegen: der E-Mail. Das ganze sieht dann so aus, dass man mit Hilfe einer Validierung den Absender der Mail genau identifizieren und überprüfen kann. Somit kann Spam vorgebeugt werden. Außerdem wird die E-Mail noch verschlüsselt werden. Mit diesen ganzen Mechanismen sollen dann auch Einschreiben und andere Amtsschreiben möglich und sicher sein. Doch, wird das der Deutschen Post aus der Patsche helfen?Fest steht, dass die normale E-Mail nicht als sicher genug gilt, sodass dadurch offizielle Schreiben verschickt werden können. Also könnte der neue E-Mail Dienst dort Abhilfe schaffen. Schließlich wird, wie im Eingangstext erwähnt, das Schreiben verschlüsselt und auch der Absender ist eindeutig identifizierbar.

Fest steht auch, dass der Umsatz der Deutschen Post zurückgegangen ist, da viele Menschen anstatt Briefe auf Papier zu schreiben, lieber auf das elektronische Medium umgestiegen sind. Wenn ich ehrlich bin, habe ich seit Jahren kein einzigen Brief geschrieben (doch warte,… für Bewerbungen). Wahrscheinlich liegt das auch daran, dass ich mich um manche Sachen noch nicht kümmern muss. Dennoch: die E-Mail ist einfach komfortabler und vor allem günstiger als ein Brief. Die E-Mail kostet keinen Cent (von Providergebühren mal abgesehen).

Letztendlich muss man sehen was die Zeit bringt. In die Zukunft sehen kann keiner, sogar ich nicht 😉

Die Post hatte zuvor schon mal ihr Glück mit der „lebenslangen E-Mail“ versucht, was aber leider Gottes gescheitert ist. Wer weiß, vielleicht wird sich das mit dem Internet-Brief (so nennt die Post ihren Service) ändern. Fest steht aber, dass über Kurz oder Lang der Brief (sowie auch die Zeitung) immer mehr vom Markt verschwinden wird. Auf die eine oder andere Art.