ePetition gegen Verbot von Killerspielen

Ob Petition jetzt so der Bringer sind, ist fraglich (geworden). Schließlich hat man erst kürzlich bei der Debatte um die Netzsperren beobachten können, wie viel Beachtung solche Aktionen bei den Politikern finden: Null. Eigentlich schon ein Armutszeugnis für die jetzige Regierung, da hinter den Petitionen ja das Volk steht, dass letztendlich die Parteien und den Mist, den sie verzapfen wählt. Im Umkehrschluss heißt das natürlich, dass es wirklich noch genug Menschen gibt, die den großen Parteien ihre Stimme geben und diese sich sicher sein können, weiterhin in der Regierung zu bleiben.

Ein weiterer Mist, der auf der jetzigen Regierung gewachsen ist, ist das Verbot von Killerspielen. Die Bitte der Petition setzt schon an der Begrifflichkeit Killerspiele an. Kein Wunder, denn dieser Begriff ist ein kreativer Erguss von den Medien und soll absichtlich Propaganda erzeugen. Deshalb braucht sich der Otto-Normal-Verbraucher nicht wundern, dass dieser Begriff schnell von den Politikern (gern) übernommen wurde. Blöd nur, dass so keine sachliche und objektive Diskussion möglich ist, und der Begriff die Computerspieler unter uns auch noch diskriminiert.

Eine weitere Bitte der Petition ist es, das Vertrauen in die USK zu stärken und die Eltern zu mehr Verantwortung zu bringen. Schließlich ist es ihre Aufgabe, den Kindern kein Spiel in die Hände zu geben, was für sie nicht geeignet ist. Das ist nicht Aufgabe des Staates, auch wenn es für viele bequemer ist!

Viele Gründe also, die für die Petition sprechen. Worauf wartet ihr dann noch? Unterzeichnen, aber schnell!

Hier geht’s zur ePetition!

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