Jamendo – Die Plattform für freie Musik

So, da nun einige Zeit nichts gekommen ist, muss ich jetzt mal wieder meiner Pflicht nachgehen und Artikel schreiben. Wenn ich so einen kleinen Blick über die vergangene Zeit werfe, ist der letzte Artikel schon eine ganze Woche alt. Aber um dieses Thema geht es nicht in diesem Artikel. Ich möchte euch in diesem Geschreibsel eine Web 2.0 Musikplattform vorstellen. Es handelt sich dabei um die Webseite, die sich Jamendo nennt.

Auf Jamendo haben unbekannte (oder auch bekannte) Künstler ihre eigene Musik hochzuladen und diese mit einer Creative Commons Lizenz zu versehen. Diese sieht es vor, dass sich andere User die Songs als MP3 herunterladen können und sie sogar weitergeben dürfen. Das alles legal und kostenlos!

Ich habe die Website entdeckt, als ich auf den Artikel bei Geeklike aufmerksam geworden bin. Otti stellte dort die Band Shearer vor, die ihre Musik ebenfalls frei zur Verfügung stellt. Nebenbei ist die Band aus Berlin, die ihre Musik selbst als Kick Ass Rock schimpft, auch auf Jamendo mit einem Profil vertreten. Ich habe mir die Alben natürlich gleich heruntergeladen, da die Band wirklich sehr gute Musik macht! Wenn ihr darüber hinaus die Band unterstützen wollt, könnt ihr auch für sie ein paar Euro locker machen und spenden.

Für den Download sowie für die Wiedergabe der Musik ist keine Anmeldung auf Jamendo nötig. Registriert man sich aber trotzdem hat man die Möglichkeit, virtuelle Freundschaften zu schließen und Alben sowie Künstler zu „lieben“. Es ist also eine Art last.fm für freie Musik.

Jetzt fragt sich ein normal-denkender Mensch natürlich: „Ist ja alles gut und schön, aber wie finanziert sich die Plattform denn überhaupt?“. Das ist ganz einfach zu beantworten: Jamendo finanziert sich durch Werbeeinnahmen auf der Website. In den Downloadarchiven wird allerdings zum Glück keine Werbung geschaltet. Darüber hinaus wurde ein Premium-Dienst (Jamendo PRO) auf die Beine gestellt, der es erlaubt, die zum Download gestellte Musik für kommerzielle Zwecke zu nutzen. Die Künstler werden dabei zu 50% beteiligt.

Im Großen und Ganzen ist Jamendo eine super Sache! Ich bin seit dem Wochenende angemeldet und habe schon einige tolle Alben und Künstler gefunden. Es dauert zwar etwas, bis man Musik gefunden hat, die einem gefällt, aber es sind wahre Perlen dort vorhanden. Und kosten tuts auch nichts. Einen Versuch ist es doch wert, oder? 😉

2 Gedanken zu „Jamendo – Die Plattform für freie Musik“

  1. Yep, yep… eine wirklich geniale Sache. Ich selbst finde es gut wenn Künstler die wirklich geniale Werke zaubern diese stellenweise auch zur freien Verfügung abgeben. Sie sollen von ihrer Kunst natürlich auch leben können, aber manch ein Musiker z.B. gleicht eher einem Kapitalisten als einem Künstler.

  2. Das ist leider wahr. Bei unbekannten Künstlern, wie sie bei Jamendo vertreten sind, findet man noch mehr Musiker, die mit dem Herzen Musik machen, anstatt der Profitgier Vorrang zu geben.

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