Battleforge in der F2P-Variante im Test!

Wie neulich bekannt geworden ist, hat EA dem Spiel Battleforge eine F2P Version hinzugefügt. Man ist nun also in der Lage, das komplette Spiel inklusive allen Features zu downloaden und zu zocken. Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen und habe mir sofort den Clienten gezogen. Der wiegt knapp 2.6 GB und war dank der flotten EA-Server recht schnell auf meinem Rechner. Also los, auf geht’s!

Um das Spiel zu spielen musst du einen Account bei EA besitzen. Das ist überhaupt kein Problem, da dieser schnell erstellt ist. Da ich sowieso schon einen habe, konnte ich mich sofort anmelden. Es wurden noch ein paar Updates geladen und dann startete das Spiel auch schon. Die Grafikeinstellungen ermittelt das Spiel automatisch. Dennoch war bei mir nicht alles auf maximum gestellt. So musste ich z.B. noch Anti-Aliasing einschalten und ein paar andere werte erhöhen. Das Spiel läuft trotzdem mit meinen Phenom 920 und ATI HD4870 super flüssig.

Battleforge, Battleforge… wie geht das denn nu? (Spielprinzip)

Das Spielprinzip wird dem Spieler anhand eines kurzen Tutorials bzw. einem einleitenden Szenario gut übermittelt. Für alle die das Spiel noch nicht kennen, fasse ich es hier nochmal kurz und knackig zusammen:

Battleforge ist ein Strategiespiel in der Fantasynische. Wie jedes Spiel dieses Genres kann man Einheiten, Gebäude und (da Fantasy) Zauber einsetzen. Diese 3 Grundeigenschaften realisiert Battleforge mit Hilfe von Karten, die jedem Spieler zur Verfügung stehen. So kann man also nun Karten einsetzen um Monster zu beschwören, oder Gebäude zu errichten. Kennt ihr noch die Pokékomsammelkarten? Genauso müsst ihr euch das vorstellen.Unterschieden wird unter anderem noch in die Elemente Feuer, Natur, Frost und Zwielicht.

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Dennoch kann man nicht einfach unendlich Einheiten beschwören. Das ist nur möglich, wenn einem genug Energie zur Verfügung steht. Diese erhält man von Energieknoten, die man während des Spielens einnehmen muss. Neben Energietürmen gibt es auch noch so genannte Sphären. Diese sind nötig, um Einheiten der bestimmten Elemente zu beschwören. So hat man am Anfang die Auswahl, ob die Sphäre das Element Feuer, Frost, Natur oder Zwielicht annehmen soll. Erst wenn mindestens eine Sphäre des bestimmten Elementes vorhanden ist, hat man die Möglichkeit Gebäude, Zauber sowie Monster des jeweiligen Elementes zu beschwören bzw zu bauen.

Nachteile der F2P-Version

Die Karten sind das A und O in Battleforge, da das gesamte Spiel darauf aufbaut. Als Spieler der Free2Play Variante erhält man zu Anfang ein Deck mit 32 Karten. Jeder Spieler der F2P Version hat zu Anfang dieselben Karten. Doch was unterscheidet die Käufer der Vollversion zu den Spieler der F2P-Version? Dazu muss man wissen, dass man mit Hilfe der „Battleforge Punkten“ (das ist die Währung in Battleforge) neue Decks erwerben kann. Den Spielern der F2P Variante stehen am Anfang 0 Punkte zur Verfügung. Die Vollversionspieler starten hingegen mit 3000 Punkten, womit man sich schon sehr viele Booster Packs kaufen kann. Booster Packs enthalten eine zufällige Folge von Karten. Es kann sein, dass du eine super seltene Karte erwischt, wenn du dir das Booster Pack kaufst (vergleichbar mit den Holo-Karten früher bei Pokékom 😉 ). Es kann aber auch sein, dass du leer ausgehst und du schlussendlich sogar ein paar Karten doppelt hast. Das ist auch nicht weiter schlimm, da es im Spiel ein sogenanntes Auktionshaus gibt, wo man Karten versteigern oder tauschen kann. Hier kommt aber ein Knackpunkt: Wenn ich ingame ins Auktionshaus gehe, sagt mir das Spiel immer, dass ich keine Auktionen erstellen könne, da ich nicht die Vollversion besitze. Bitte belehrt mich eines besseren, aber falls es wirklich so wäre, dass ich als F2P-User keine Auktionen erstellen und somit auch keine Karten tauschen kann, wäre das ein riesiges Manko. Vorallem bei so einem Spiel, wo es doch darauf ankommt, dass man gute Karten hat.

Wie man sich schon durch den obigen Text erschließen kann, besitzt Battleforge einen Mehrspielermodus. Ansonsten würde das ganze Ding ja keinen Sinn machen. Der Mehrspielermodus besteht aus verschiedenen Modi: Ihr könnt zum einen Szenarien durchspielen. Bei diesem Modus könnt ihr zu mit vier, zwei oder alleine durch die Kulisse von Battleforge ziehen und Quests machen. Natürlich macht das zusammen mit Frunden mehr Spaß als alleine. Daneben gibt es noch die Möglichkeit dich mit einem anderen Spieler zu duellieren. Ich habe zwar erst ein Duell gemacht (und gewonnen 🙂 ), dennoch kann ich euch das Prinzip hier erläutern. Beide Teams starten an ihrer Base und müssen Einheiten beschwören. Dann zieht ihr weiter, nehmt Energieknoten ein und baut Sphären auf. Wenn ihr eine gute Armee aufgebaut habt und den Mut habt los zu legen, dann könnt ihr den Gegner angreifen. Zerstört seine Einheiten, seine Energieknoten und Sphären, um schlussendlich als Sieger vom Platz zu gehen.

Am Ende des Spiel erhält man dann Belohnungen, wie zum Beispiel Upgrades für eure Karten. Battleforge Punkte, die ihr zum Kauf von Boosterpacks braucht erhalten ihr jedoch nicht. Hier ist es nur möglich diese zu kaufen. Auch bekommt ihr keine neuen Karten durch Siege. Diese kann man nur – wie gesagt – mit Hilfe von Booster Packs, durch Auktionen oder Tauschhandel bekommen.

Haben „kostenlose“ Spieler denn überhaupt eine Chance?

Das ist die Frage, die ich mir vor einiger Zeit gestellt habe. Und ich kann sagen, dass F2P Spieler anfangs mehr Nachteile haben, als Spieler, die sich die Vollversion gekauft haben. So starten diese mit 3000 Battleforgepunkten, die sie schon zum Kauf von Karten benutzen. Allerdings sei auch hier gesagt: Ganz ohne Schotter werden auch die Nutzer der Bezahlversion nicht auskommen. Sie haben zwar ein schönes Startgeld, doch wenn sie erfolgreich seien wollen, müssen auch sie sich weitere Decks kaufen. Deshalb kann ich hier sagen: Ja, F2P Spieler haben eine Chance, auch wenn sie es etwas schwerer haben. 500 Battleforgepunkte kosten übrigens 5 Euronen. Davon könnt ihr euch 2 Boosterpacks kaufen (kosten jeweils 250 BFP). Ein weiteres Manko wäre evtl. das Auktionshaus, dass für F2P-Spieler halb-gesperrt ist. Ob das nun aber so stimmt, weiß ich nicht. Ich hoffe, dass ich dennoch Auktionen erstellen kann.

Fazit

Battleforge gefällt mir für den Anfang sehr gut! Man wird gut in das Spiel eingeführt und weiß nach dem Einleitungs-Szenario fast schon genauestens Bescheid. Auch die Grafik kann sich durchaus sehen lassen. Sie ähnelt sehr der Grafik von Command & Conquer Alarmstufe Rot 3.

Der Motivationsfaktor bei Battleforge ist enorm. Vorallem wenn ihr früher schon gerne mit Pokémonkarten auf dem Schulhof gehandelt habt, wird euch Battleforge hundertprozentig gefallen! Noch dazu kostet es nichts und ist in deutscher Sprache vorhanden. Bei diesem Angebot kann man nichts falsch machen.

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Ein Gedanke zu „Battleforge in der F2P-Variante im Test!“

  1. Hi
    also ich habe es mir auch geladen nachdem ich den Artiekl vom 26.05 bei dir gelesen habe.
    Ich ersten das Spiel ist echt geil, dafür das es kostenlos ist :D.
    Und es ist soagr möglich das Aktionshaus zu nutzen, allerdings muss man dafür im PvE (also gegen CPU) Rang 4 erreichen. Bringen tut das allerdings nichts, da man ja nur die Standartkarten verkaufen könnte um an Battleforgepunkte zu kommen, die sind aber fast nichts wert (unter 50 Punkte…).
    Also ist es unmöglich an bessre Karten zu kommen ohne Geld auszugeben, aber das ist ja bei jeden F2P Game.
    Aber wenn man bisschen übt kann man auch mit den Standardkarten ordentlich weit kommen.
    Aber später wird es schon sehr schwer im Fortgeschrittene/Profi Modus, und im PVP denk ich hat man keine Chance mehr, hab aber bisher nur eins gemacht (und gewonnen :D).

    Also FAZIT: Zum kostenlos testen ist es super, aber um erfolgreich zu sein muss man Geld ausgeben, F2P eben ;-).

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