Wolfram Alpha – Eine Google Alternative?

Der Name Chris, also mein Name, wird in der USA fast 130.000 mal verwendet. 2007 war er war Rang 350 der beliebtesten Vornamen, jeder 2433 Mensch hieß Chris und es gab zu der Zeit 897 Neugeborene, die den Namen trugen. 1960 waren es allerdings 7000. Seitdem ist die Zahl der „Chris‘ “ gesunken, wobei seit der Jahrtausendwende wieder ein Anstieg zu beobachten ist. Interessante Sache, was? Woher ich das weiß?! Natürlich von der neuen intelligenten Suchmaschine Wolfram, die vor einigen Tagen gestartet ist. Dabei handelt es sich, wie man oben sicherlich entnehmen kann, um keine normale Suchmaschine, die Websiten auspuckt, die zum eingegebenen Suchwort oder Suchwörtern passen. Vielmehr verarbeitet die Suchmaschine Informationen, die im Web herumlungern und verknüpft sie.

Natürlich kommen nun schon die ersten Leute und fragen, ob das wohl wirklich ein Googleersatz sei. Ich denke nicht, denn man sollte zwischen diesen beiden Suchmaschine unterscheiden. Die eine Suchmaschine hat ein ganz anderes Prinzip als die andere. So kann ich mir denken, dass Wolfram einen Großteil „seiner“ Informationen von Wikipedia oder anderen Regierungsseiten aufschnappt. Zudem hat man bei Wolfram keine Möglichkeit selbst auf Informationssuche zu gehen. Man ist auf das, was angezeigt wird, angewiesen und kann keine anderen Webseiten heranziehen. Ich finde, man sollte sich also nicht nur auf Wolfram stützen, sondern mehr Quellen zu einem Thema heranziehen. Für manche Themen ist die Suchmaschine zudem auch nicht zu gebrauchen. Zu „Fußball Weltmeisterschaft“ oder „Soccer Worldcup“ ist bisher leider noch nichts zu finden.

Aber eine einfache Suchmaschine will und soll Wolfram denke ich auch nicht sein. Wolfram ist eine Art Wissenmaschine, die schnell gute Informationen bietet. Und das macht die Maschine echt gut. Trotzdem ist die Moral von der Geschicht, ein Googleersatz das ist es nicht.

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