Killerspieler sind Verbrecher! Oder doch nicht?

Ich bin gerade über Geeklike auf einen interessanten Artikel aufmerksam geworden. Es geht dabei um die Killerspiel Debatte, die durch den Amoklauf vor wenigen Tagen wieder so präsent wie nie ist.

In dem Artikel wird auf den offenen Brief auf gefuehlskonserve aufmerksam gemacht. Deef, der Blogger hinter gefuehlskonserve, hat in einer sehr sachlichen Weise den Stand der Dinge.

Meiner Meinung nach ist die ganze Debatte um die Killerspiele ein Witz. Es ist halt einfach die Videospiele für die ganzen Gewalttaten verantwortlich zu machen. Dabei vergessen viele, dass die Spiele nicht die Ursache sind. Viele Politiker versuchen mit den billigen Argumenten Wähler zu fangen. Ganz besonders die älteren Menschen sowie diejenigen, die nicht in der Materie involviert sind, lassen sich gerne von den banalen Argumenten instrumentalisieren. Man darf nicht vergessen, dass dieses Jahr gewählt wird!

Ich kann jedenfalls nur dazu auffordern euch zu wehren! Lasst euch nicht vom Mainstream und nicht von den Medien als potenzielle Amokläufer dahin stellen! Schickt den Brief von gefuehlskonserve an Redaktionen und Fernsehsender. Wir sind viele und können was bewegen!

2 Gedanken zu „Killerspieler sind Verbrecher! Oder doch nicht?“

  1. Hallo Chris,
    klar ist das Wahlen sind. Klar ist auch das der Verbot von „Killerspielen“ nach dem schrecklichen Amoklauf von Winnenden wieder im Gespräch ist. Klar ist aber ganz klar auch: das fast alle dieser Psychophaten/Amokläufer einschlägige Killerspiele/EgoShooter ausgiebig gezockt haben.
    Ich spiele selber hin wund wieder EgoShooter und kenne auch genügend die das auch machen. Diese Spiele sind nicht der Hauptgrund für solche perversen Taten, aber leider sind sie für solch psychisch Kranken schon ein Werkzeug für die Vorbereitung solcher Taten. Das sollte jeder „normale“ (gesunde) Zocker (so wie ich halt auch) auch einsehen.
    Ich finde deshalb einen Aufruf zu Mailingattacken etc. als genau das falsche. Letztendlich begreift auch die Politik das die Spiele alleine nicht der Grund für so etwas ist. Meiner Meinung nach sind die ELTERN gefragt. Jaaa hört sich schlimm an aber so ist es. Wer (extrem) junge Kinder solche Spiele spielen läßt ist „pervers“ blöd und hat von Kindererziehung keine Ahnung. So fängt meistens die Karriere von Außenseitern-ComputerJunkies-Amokläufern an !!

  2. Ich will nicht zu Mailing-Bombardierungen aufrufen, verstehe mich da nicht falsch!
    Ich will einfach ein Zeichen setzen. Viele Menschen, besonders Ältere, müssen über das Thema Computerspiele aufgeklärt werden. Sie lassen sich von den Politikern gern bequatschen. In dieser Hinsicht werden die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes verarscht.

    Viele Leute sollten sich mal klarmachen, dass der Junge solche Spiele gar nicht spielen durfte. Und hier müssen (wie du schon sagtest) die Eltern zur Verantwortung gezogen werden. Es kann nicht sein, dass ein Jugendlicher schon im frühen Kindesalter den Umgang mit der Waffe lernt. Das ist nicht nötig! Letztens habe ich auch über einen Schützenverein für 8-Jährige gehört. Dort lernen Kinder schon mit 8 Jahren, wie man ein Gewehr lädt. Kann das sein? Muss das sein? Nein!

    Es ist nicht Aufgabe des Staates, Jugendlichen das Spielen zu verbieten. Der Staat kann nur Alterkennzeichnungen einführen. Letzten Endes sind die Eltern (und möglicherweiße auch die Verkäufer) dafür verantwortlich, dass ein 16-Jähriger keine Spiele spielt, die ab 18 freigegeben sind.

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