Nimmt die Überwachung im Internet zu stark zu?

Tim Berners-Lee, „Erfinder“ des World Wide Webs, ist besorgt über die aktuelle Entwicklung des Internets. So sagt er, dass durch neuere Technologien sehr genaue Nutzungsstatistiken des jeweiligen Nutzers erstellt werden können. Nicht unbeteiligt daran ist Google, so sagt er. Das amerikanische Unternehmen hat durch eine neue Technik einen Weg gefunden, noch zielgerichteter Werbung für den Nutzer einzublenden. Dafür wertet Google die angesehenen YouTube Videos in Verbindung mit den eingegebenen Suchbegriffen aus, um eine individuelle Werbung anzuzeigen.

Weiterhin sei die Überwachung mancher Staaten nicht hinnehmbar. Erst heute habe ich über die Vorratsdatenspeicherung berichtet, die nach Aussagen des Wiebadener Verwaltungsgericht in einer Demokratie nicht zulässig bzw. nötig ist. „Diese Art von Bespitzelung muss unbedingt verhindert werden“, sagt Berners-Lee.

Meiner Meinung nach hat der Urvater des Internets damit nicht unrecht. Manchen Firmen, besonders Google, ist es durch die Leichtgläubigkeit der Nutzer einfach möglich, ein Nutzerprofil zu erstellen. Meiner Meinung nach gibt es an diesen Profilen keinen Zweifel. Wie ich zuvor schon einmal berichtet habe, hat Google genug Daten, um den jeweiligen Nutzer zu identifizieren. Das muss aufhören.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.