Impressionen von der CeBit 2009

Ich möchte mich für die Downtime während des Wochenendes nochmals entschuldigen. Eigentlich wollte ich schon am Sonntag meine geschossenen Fotos posten, aber durch einen DNS-Wechsel waren mir leider die Hände gebunden. Macht aber nix, ich habe die Zeit genutzt und meinen Rechner mal nach 3 Jahren wieder neu eingerichtet. Während dieser Zeit hatte sich nämlich ziemlich viel Müll angesammelt, der jetzt aber weg ist 🙂

Wie auch immer: Samstag fuhr ich, nachdem ich Freitag bis halb 3 auf einem 18’ner Geburtstag war, noch ziemlich benommen zur CeBit. Der Zeitpunkt war zwar nicht ideal, aber was solls. Ich habe die Fahrt nach Hannover mit Schlafen verbracht 🙂

Nach zwei-einhalb Stunden Fahrt und einer halben Stunden Stau waren wir dann da.

Zum Glück mussten wir (ich war mit meinem Dad da) nicht noch ein Ticket ziehen und konnten die FastLane benutzen und ohne zu warten direkt in die Messe gehen. Direkt zu Anfang war der Stand von IBM, der mit einer riesigen LED Wand die Besucher begrüßte. Ansonsten haben sie Servertechnologien und firemtechnische Entwicklungen gezeigt, was für mich eher uninteressant war.

Ich wollte in Halle 4, dort war nämlich Microsoft. Dort angekommen habe ich mir einen Vortrag über Windows 7 angehört, der auch recht unterhaltsam war. Neue Informationen erfuhr ich aber nicht. Eigentlich kannte ich schon alles, von dem der Mann erzählte. Wie auch immer, es war interessant mal das nächste Windows mal in Aktion zu erleben.

Besonders gefallen hat mir der MultiTouch Bereich von Microsoft, wo man das neue Feature von Windows 7 vorab ausprobieren konnte. What the Hell macht das Spaß. Mit den Zeigefinger um die ganze Welt (es war unter anderem ein Touch System mit Virtual Earth aufgebaut) zu reisen. Scön inszeniert war ein Bildschirm, dessen Oberfläche eine Glasscheibe war, auf dem ein Bild projeziert wurde. In Verbindung mit MultiTouch konnte man mit den Händen Mahjong zocken. Futuristischer kann man es nicht präsentieren 🙂

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Um ca. 14:20 ging ich weiter durch die Hallen. Im Prinzip ist es nicht nötig die weiteren Austeller zu erwähnen, es waren zum größten Teil asiatische Firmen. Die Produkte von denen zu präsentieren wäre jetzt nicht von großer Bedeutung. Erstens haben das andere schon besser gemacht und zweitens sind es weitesgehend unspektakuläre Produkte wie USB-Sticks, die sehr klein sind oder Cases bzw. Kühler. Das hat mich nicht wirklich interessiert.

Was sonst noch ganz interessant war, war der Future Parc, auf dem neue Roboter präsentiert wurden, die Dosen öffnen können und diese danach wegschmeißen. Das war recht amüsant. 🙂

Weiterhin ist ein Highlight der CeBit die Webciety. Dort wurden zum größten Teil Web 2.0 Dienste präsentiert. Alles in allem aber auch eher uninteressant, wie ich fande. Das hätte eigentlich schöner präsentieren können. Trotz alledem ist dieser Bereich wohl gut angekommen, sodass man diesen beim nächsten Mal erweitern will.

Den größten Stand hatte mit Abstand die Telekom. Diese hat ein risiges Geände mit vielen Events. So wurde unter anderem ein Tanzmatten-Event veranstaltet, bei dem jeder mitmachen konnte.

Halle 24 war auch noch für mich interessant. Die nannte sich Intel Extreme Masters Halle, auf der ein ESL Event veranstaltet wurde. Genauer gesagt fanden dort die Global Finals, das Finale der Intel Extreme Masters Season III statt, weshalb die Halle auch ihren Namen hatte. Insgesamt war diese Halle an die Gamer gerichtet; für mich eine der besten Hallen. Man konnte endlich mal das neue Tom Clanceys H.A.W.X. mit bester Grafik sehen oder auch ein UT 3 Match.

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Letzten Endes hatte die CeBit Licht und Schatten. Für mich war es die erste CeBit, die ich besuchte und irgendwie habe ich mehr erwartet. Wo waren die coolen neuen Produktneuheiten? Diese wurden alle schon vorher von den Herstellern veröffentlicht, sodass man auf der CeBit viel neues nicht mehr zeigen konnte. Natürlich ist es cool, den neuesten BlackBerry mal auszuprobieren, oder die MultiTouch Funktion von Windows 7. Aber im Prinzip kann man das auch ohne CeBit haben. Das Internet ist eine entscheidene Kommunikationsplattform für Neuheiten. So kann man sich den Gang zur Messe eigentlich sparen.

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