Gratis Webspace? Kein Problem!

Ich war ja lange auf der Suche nach kostenlosen Webspace. Aber irgendwie war nie das Richtige für mich dabei. Jetzt werden manche von euch bestimmt wieder sagen: „Freehoster sind nichts.“ So dachte ich bis vor Kurzen auch, nachdem ich etliche von ihnen durch hatte. Doch mittlerweile habe ich einen gefunden, mit dem ich sehr zufrieden bin. Der Hoster hört auf dem Namen menkisys.

kilu.

Angefangen hat alles im November 2008. Ich war auf der Suche nach einem ordentlichen Freehoster, da ich mal mit dem Thema Web 2.0 auseinander setzen wollte. Der einzige mir bis dato bekannte Freehoster war kilu und funpic. Kurzer Hand meldete ich mich bei kilu an und war im erstem Moment auch zufrieden mit der Leistung. Doch nach und nach tauchten die ersten Probleme auf. Da wäre zum einen das Problem mit dem PHP memory_limit. Das ist bei kilu auf 16 MB. Das ist war für mich aber zu wenig, da ich auch einige WordPress Addons installiert hatte. Also tauchte nach einer gewissen Zeit der folgende Fehler auf: Fatal error: Allowed memory size of XXX bytes exhausted (tried to allocate XXX bytes) in […]

Das ist natürlich nichts tolles. Besonders trat der Fehler immer bei einem hohem Besucheraufkommen auf. Den Blog kann man dann schon mal vergessen. Also rüber zu…

bplaced.

FTP Dateien kopiert, Datenbank exportiert, wieder importiert und die MySQL Daten geändert. Und schon war der Blog auf bplaced. Die boten schon ein höheres memory_limit, aber es entwickelte sich ein neues Problem: In der PHP-Config von bplaced sind cURL und FSock deaktiviert. Wie, äh… was? Na cURL und FSock. Diese PHP-Einstellungen braucht WordPress, um mit anderen Blog zu „kommunizieren“, also beispielsweiße für Track- und Pingbacks. Wenn du beispielsweiße einen Artikel auf einem anderen Blog gefunden hast, über den du auch schreiben willst, dann kannst dein Blog einen Ping an den anderen schicken, damit ein kleiner Link zu deinem Blog auf seinem erscheint. Liest sich auf dem ersten ein bisschen kompliziert, ist aber für einen Blog absolut notwendig. Denn durch diese Ping- bzw Trackbacks wird dein Blog in der Szene (Fachleute nennen es Blogosphere) bekannt. Wenn du diese Möglichkeit nicht hast, ist es viel schwieriger, sich einen ordentlichen Bekanntheitsgrad zu verschaffen. Also war bplaced auch nicht so pralle, obwohl der Blog auf dem ersten Blick einwandfrei lief. Trotzdem war ich aus den oben beschriebenen Gründen nicht zufrieden. Ich guckte mich dann ziemlich lange um und landete schließlich bei…

menkisys.

Menkisys bot alles, was ich brauchte: einen hohes memory_limit, cURL, FSock und war dazu auch noch werbefrei. Trotzdem war ich etwas skeptisch was die Seite betrifft. Warum haben sie die Möglichkeit einen solchen Service für lau anzubieten? Ich ging kurzer Hand mal in den seiteninternen Chat und löcherte das Team mal mit Fragen. Die Leute dort waren sehr nett und mir wurde sehr schnell „geholfen“. Ich dachte: „Komm, einen Versuch ist es wert“, und meldete mich an. Kost‘ ja nix. Also wieder die gleiche Prozedur wie beim Umzug zuvor: FTP Dateien rüberkopiert, Datenbank exportiert, anschließend importiert und MySQL Daten geändert. Und es lief alles einwandfrei. Was mich total überrascht, ist dass das memory_limit bei sagenhaften 128 MB liegt. Daumen hoch! Auch alles andere ist perfekt: Community beherbergt nette Leute und einem wird schnell geholfen.

.domain

Menkisys bietet die Möglichkeit eine externe Domain per cName und MX-Record zu registrieren. Wer also eine .de Domain haben will, der kann sich eine für 12 € pro Monat bei domainfactory oder HostEurope holen und dort registrieren 🙂

Ein komplettes Blog für 12 € im Jahr klingt doch nicht übel, oder? Für geizige Sparkandidaten wie mich genau das Richtige!

Wer ganz kostenlos fahren möchte, der kann sich auf OVH eine .de Domain kostenlos registrieren. Diese kostet für ein Jahr gar nichts, im 2. Jahr werden allerdings ca. 7 € fällig.

Wenn ihr noch Webspace braucht, aber kein Geld ausgeben wollt, dann kann ich euch menkisys nur ans Herz legen 🙂

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