Ist der Netbook-Trend bald schon wieder vorbei? / Die Geschichte der Netbooks

Kaum sind die kleinen Dinger da, sollen sie schon wieder bald verschwunden sein. Jedenfalls, wenn man den Reden von AMD Chef Glauben schenken will. Der sagt nämlich, dass „[d]ie Unterscheidung, was ein Netbook ist und was ein Notebook“ wegfallen wird. Eigentlich schade, denn ich finde die Idee von einem kleinen Notebook genial. Bislang waren mir so kleine Computer nur als Sub-Notebooks bekannt, die aber meiner Meinung nach nur wenig Anklang gefunden haben. Möglicherweiße, da die Preise für die kleinen Dinger damals noch ziemlich hoch waren. Doch dann kam Asus mit dem EEE PC und hatte eine kleine Revolution gestartet. Jetzt wurden die Sub-Notebook billiger. Aber um diese soll es in diesem Artikel gar nicht gehen.

Ich würde schon gern so ein Teil haben. Klein, leicht, mobil. Längst ist jedem klar, von was ich rede. Natürlich von Netbooks. Upps, wobei: Das Wort darf ich ja gar nicht verwenden. Denn dieser Begriff ist geschützt. Geht man nämlich ein bisschen in der Zeit zurück, war das erste kleine Notebook nicht von Asus, sondern von Psion. Die Firma hatte bereits im Jahr 2000 das erste Netbook produziert (Psion netBook). Natürlich ist das Gerät mit der heutigen Generation nicht mehr vergleichbar. Klar, denn schließlich sind wir nun schon im Jahre 2009, also 9 Jahre älter.

Nun kommt also Asus vor genau einem Jahr daher und bringt in Deutschlang den „Easy · Excellent · Exciting“- PC auf den Markt. Der war ürsprünglich nur für Schwellenländer gedacht. Deshalb wundert es keinen, dass die erste Generation des EEE-PC günsitg angeboten wurde. Mittlerweile sind die kleinen Geräte in zig Varianten verfügbar und auch andere Hersteller sind auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Das verweundert nicht, denn die Dinger sind wahre Verkaufsschlager und gelten als Lifestyle. Mit der ersten Generation hatte Asus ware Lieferengpässe.

Und jetzt kommt also der AMD Chef daher und meint, dass der Trend schon bald vorbei sein wird? Oder sagt er das nur, weil AMD bei den Prozessormarkt für Netbook ebenfalls nicht mithalten kann? Schließlich haben sie ja schon bei den Desktopmarkt den Anschluss verpasst. Will man AMD Glauben schenken, so wird es in Zukunft eine enorme Vielfalt an Notebooks geben, sodass der Kompromiss Netbook (die allgemein weniger Leistung als ein Notebook liefern) aussterben wird.

Ich für meinen Teil finde Netbooks super. Klar, für Games taugen die Geräte allgemein nicht. Aber das wollen sie auch gar nicht sein. Nein, mit den Kleinrechnern will man überall mobil sein und seine Büroarbeit jederzeit erledigen wollen. Auch fürs mobile Blogging ist ein Netbook interessant. Oder für Twitter. Aber da scheint auch die Frage aufkommen, inwiefern Handys bald das Netbook verdrägen. Man wird sehen was die Zeit bringt.

Cheers!

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