Ist Gewalt beim Spielekauf entscheidend?

Der Westen“ berichtet von einer Studie, die an der University of Rochester durchgeführt wurde. Teilgenommen haben ca. 2670 Personen. Das Thema der Studie war schlicht und ergreifend: „Werden Computerspiele aufgrund der Gewalt gespielt?“. Im Klartext wird in Frage gestellt, ob das Töten von Menschen ein Spielspaß-Faktor sei. Wenn man den Ergebnissen der Studie glauben mag, so sei dies nicht der Fall.

Den Teilnehmern wurde eine Version des „Killerspiels“ Half-Life vorgelegt. Ein Teil der Tester bekam eine modifizierte Version, die mit Gewalt „aufgepeppt“ wurde, die andere Gruppe hingegen bekam eine -für Half-Life Verhältnisse- harmlose Version. Danach wurden die Testpersonen nach ihren Erlebnissen mit ihrem Alter Ego befragt.

Letztendlich kam die Studie aber zu dem Ergebnis, dass Gewalt kein Anreiz für das Spielen sei.

Dieses Ergebniss ist doch erwünschenswert. Ich finde, dass die Eltern die Aufgabe haben „Killerspiele“, wie sie doch so schön die Medienkultur genannt hat, ihren Kids vorzuhalten. Das ist keinesfalls Aufgabe des Staates. Schließlich sind Computerspiele neuerdings auch Kulturgut und damit „gleichauf“ mit Büchern. Und diese werden auch nicht zensiert.

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