Runes of Magic – einen zweiten Blick wert

Kostenlose Asia-Grinder gibt es etliche auf dem Markt. Diese sind meistens kostenlos und finanzieren sich durch ein so genanntes Item-Mall System. Das ist ein Shopsystem, mit dem man sich inGame-Gegenstände gegen Bares kaufen kann. Natürlich sollten diese Kaufgegenstände keinen Einfluss auf das eigentliche Spiel haben, sodass „Nicht-Käufer“ die gleichen Chancen haben. Dieser Aspekt wird aber des Öfteren missachtet und so werden die zahlenden User mit mehr Damage o.Ä. ausgestattet.

Runes of Magic will das besser machen. Die Entwickler versprechen, dass die Cash Gegenstände keinen Einfluss auf das Spiel haben werden und selbst die Bezahlitems in der Welt gefunden werden können. Das hört sich doch gut an!

Ich habe schon viele F2P MMORPG’s gezockt. Von Silkroad, wo ich meine meiste Zeit reingesteckt habe (knapp 1000 Stunden), bis hin zu Perfect World und anderen Mitläufern. Doch keines hat mich überzeugt. Perfect World war schon ein Stück besser als Silkroad, aber mir fehlte irgendwie der „Zauber“, der mich ans Game fesselt. Warum ich so viel Zeit in Silkroad gesteckt habe, weiß ich nicht. Vielleicht weil es mein erstes MMORPG war, das ich gespielt habe. Vielleicht hat es micha erb auch verzaubert… Ich weiß es nicht. Kommen wir aber zum eigentlichen Thema dieses Artikels: Runes of Magic.

Runes of Magic befindet sich momentan in der Closed Beta, wird aber bald in die nächste Phase, die Open Beta, übergehen. Dann hat jeder die Chance das Spiel anzutesten. Ich werde auf jeden Fall dabei sein! 🙂

Es gibt insgesamt sechs Basisklassen, von denen du 2 Stück wählen kannst. Die erste legt man bei der Charaktererstellung fest, die Zweite ab Level 10. Dadurch entsteht ein individuelleres Spektrum an Charakteren.

Jeder Charakter bekommt auch die Möglichkeit, sich in sein eigenes kleines Häuschen zurückzuziehen. Dort hat man die Möglichkeit seine Rüstung auf einen Rüstungsständer abzulegen und hat so PLatz für eine zweite. Dazu kann man sich noch jede Menge Sachen kaufen, um sein Domizil aufzurüsten. Ein paar davon sind nützlich, andere hingegen nicht. Dazu hat man die Möglichkeit Freunde einzuladen und mit seiner Bude anzugeben. Passend dazu fände ich eine Sisha, mit der man mit seinen Kumpels „chillen“ kann. Aber das ist nur Wunschdenken 😀

Einen Gaul gibt es zu Anfang auch. Allerdings verschwindet dieser nach einer gewissen Zeit. Im späteren Verlauf hat man die Möglichkeit das Pferd zu behalten. Durch die riesige Welt reißt man entweder durch Portale, oder durch Runensteine, dessen Ziel man selbst festlegt.

Aber was wäre ein MMO ohne Instanzen? Nichts, und genau deswegen sind diese auch mit an Bord. Völlig dynamisch, sodass bei jedem RAID die Wände woanders stehen und so nicht schnell Langeweile auftritt. Darüber hinaus gibt es noch Areale, die immer gleich aussehen. Diese haben aber im Gegensatz zu den Instanzen schwerere Gegner, aber auch mehr Beute 🙂

Natürlich ist auch ein PvP System an Bord. Ob 1on1 oder Gilde vs. Gilde. Alles ist möglich. Sehr geil finde ich die Möglichkeit Server gegen Server antreten zu lassen. Das dürften riesige Schlachten sein. Ich frag mich nur, wer festlegt, wann diese Schlachten stattfinden… Irgendeiner muss das ja festlegen…
Das Spiel scheint also einen Blick wert zu sein.

Ein Gedanke zu „Runes of Magic – einen zweiten Blick wert“

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